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Impressionen der Jahre 2015, 2016 und 2017

2017* Monat * 012017 Monat 01
Bunt und fröhlich
* 022017 Monat 02
Das große Schmausen
* 032017 Monat 03
Der Frühling naht ...
* 042017 Monat 04
Rosenstacheln
* 052017 Monat 05
Die Lutherrose
* 062017 Monat 06
Vergissmeinnicht und Rosen
* 072017 Monat 07
Gartenfreuden und Überraschun-gen in den Hausgärten der Rosen-freunde
* 082017 Monat 08
Angeflattert
* 092017 Monat 09
Schnecken über Schnecken
* 102017 Monat 10
Schnappschüsse vom Jubiläum
* 112017 Monat 11
Rosen für Insekten
* 122017 Monat 12
Das Heitere und Schöne, das Kuriose aus Gärten und Natur
*

2016* Monat * 012016 Monat 01
Das Rosenwunder
* 022016 Monat 02
Rosiges Kaffeegeschirr von der Großmutter &
* 032016 Monat 03
Lenzrosen im Lenzmonat
* 042016 Monat 04
Frühlingserwachen und -grüße
* 052016 Monat 05
Besuch bei der Rosenberatung in Wienhausen
* 062016 Monat 06
Ein Garten ändert sich ständig
* 072016 Monat 07
Blickfänge
* 082016 Monat 08
Schadbilder
* 092016 Monat 09
Altweibersommer
* 102016 Monat 10
Der Garten hüllt sich in neue Farben
* 112016 Monat 11
Herbstbilder
* 122016 Monat 12
Winter-Impressionen
*

2015* Monat * 012015 Monat 01
-
* 022015 Monat 02
Hentschkes Garten /Hagebutte 'Bourgogne'
* 032015 Monat 03
Rosenglück /Märzsonnenstrahlen
* 042015 Monat 04
Ostern /Paschenburg /Kröten
* 052015 Monat 05
Bis zur Rosenblüte ... /Gunder-mann und Weihrauch
* 062015 Monat 06
Peter Lambert /Die Rose 'Old Blush'/ Die Geschichte vom Kuckuck /Frühblüher
* 072015 Monat 07
"Botanische Pferde" im Garten Vemmer /Zum Nachdenken: Der Chaosbaum von Bad Zwischenahn /Der Waldmops
* 082015 Monat 08
Rosenkongreß Uetresen
* 092015 Monat 09
Die 'NDR 1 Radio Niedersachsen'-Rosen blühen
* 102015 Monat 10
Hagebutten
* 112015 Monat 11
Rosengallen
* 122015 Monat 12
Spätherbstlicher und winterlicher Rosencharme aus unseren Gärten
*


Impressionen Mai 2015

Komm in meinen Garten, ich möchte, daß meine Rosen Dich kennenlernen.
Richard B. Sheridan 
(1751-1816)


Wir Rosenfreunde blicken der Rosenblüte voller Freude entgegen und inspizieren täglich die teils schon vollbelaubten Rosensträucher im Garten und die Wildrosen in der Feldmark. 

     
     'Frau Eva Schubert' im Garten                                Rosa canina am Feldrand               
Fotos (2): Elvira Schwipper

Beide Rosen wurden zeitgleich fotografiert. So stellt sich die spannende Frage: Warum sind im Feld bei der Heckenrose Rosa canina erst spärliche Blättchen vorhanden, während im Garten die Strauchrose 'Frau Eva Schubert' voll im Laub steht ?

Hierzu hat Frau Vemmer eine Erklärung ausgearbeitet:

"Die Hecken- und Hundsrose Rosa canina ist eine einheimische Wildrose, die seit tausenden von Jahren unserem norddeutschen Klima angepasst ist. Im Herbst schließt sie früh ihr Wachstum ab, verliert ihr Laub, die Triebe reifen aus, damit sie den Winter ohne Frostprobleme übersteht. Aus dem gleichen Grund treibt sie im Frühjahr spät aus und ist so vor Spätfrösten geschützt. Sie blüht nur kurze Zeit Anfang Juni und bildet dann im Herbst ihre lange haltbaren Hagebutten aus.

'Frau Eva Schubert' ist eine Zuchtrose, eine sogenannte Lambertiana (die den bekannteren Moschata-Hybriden ähneln) von Tepelmann 1937 gezüchtet. Sie blüht immer wieder bis zum Spätherbst mit kleinen, gefüllten, zartrosa Blüten und ähnelt den bekannteren Rosen 'Ghislaine de Feligonde' und 'Guirlande d'Amour', sodass man sie ebenso als Strauch oder kleine Kletterrose ziehen kann. In ihren Vorfahren stecken zwei asiatische Rosen: eine für das Öfterblühen verantwortliche chinesische Gartenrose, die in warmen Gegenden sogar fast immergrün ist, und die an den asiatischen Küsten heimische Wildrose Rosa multiflora. Beide Ahnen sind unserem rauheren Klima weniger angepasst. Sie schließen ihr Wachstum im Spätherbst erst spät ab und treiben im Frühling schon früh aus. Dadurch können sie in kalten Wintern oder an frostigen Standorten leichter Frostschäden bekommen. Das nehmen wir in Kauf für die lange Blütezeit und das viel länger vorhandene Laub."
 


Bis zur Rosenblüte stillen wir jedoch unseren Blütenhunger an der Vielzahl anderer blühender Pflanzen.

            
Fotos (3): Dagmar Garbers

Gundermann und Weihrauch

Wieder einmal zupfen mein Mann und ich in kniender Haltung Unkraut. "Was ist das nur für ein Kraut, welches ich hier ständig ausrupfe?" höre ich die fast ärgerliche Frage meines Gegenübers.

"Das ist Gundermann," erkläre ich. "Gundermann!" wiederholt mein Mann und lässt langsam jede Silbe auf seiner Zunge zergehen.

Ja, Gundermann. Der lange Name passt zu der Pflanze mit ihren tentakelartigen Ausläufern, die sich in alle Richtungen über den Boden ausbreiten. Mir ist Gundermann fast sympathisch, denn er lässt sich gut ausrupfen und seine späteren, kleinen, blauvioletten Blüten mag ich auch.

Nachmittags, bei der Sommerbepflanzung unserer Blumentöpfe, die ich auch noch mit der hängenden Weihrauch-Pflanze verschönere, kommt mein Mann hinzu und stellt erstaunt fest: "Ach du pflanzt Gundermann in die Töpfe!" "Nein, das ist Weihrauch," ist meine Erklärung. „Sieht aber aus wie Gundermann!" erwidert mein Mann.

Ach ja, nun sehe auch ich: eine gewisse Ähnlichkeit besteht.

Text: Elvira Schwipper


 
 

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2017* Monat * 012017 Monat 01
Bunt und fröhlich
* 022017 Monat 02
Das große Schmausen
* 032017 Monat 03
Der Frühling naht ...
* 042017 Monat 04
Rosenstacheln
* 052017 Monat 05
Die Lutherrose
* 062017 Monat 06
Vergissmeinnicht und Rosen
* 072017 Monat 07
Gartenfreuden und Überraschun-gen in den Hausgärten der Rosen-freunde
* 082017 Monat 08
Angeflattert
* 092017 Monat 09
Schnecken über Schnecken
* 102017 Monat 10
Schnappschüsse vom Jubiläum
* 112017 Monat 11
Rosen für Insekten
* 122017 Monat 12
Das Heitere und Schöne, das Kuriose aus Gärten und Natur
*

2016* Monat * 012016 Monat 01
Das Rosenwunder
* 022016 Monat 02
Rosiges Kaffeegeschirr von der Großmutter &
* 032016 Monat 03
Lenzrosen im Lenzmonat
* 042016 Monat 04
Frühlingserwachen und -grüße
* 052016 Monat 05
Besuch bei der Rosenberatung in Wienhausen
* 062016 Monat 06
Ein Garten ändert sich ständig
* 072016 Monat 07
Blickfänge
* 082016 Monat 08
Schadbilder
* 092016 Monat 09
Altweibersommer
* 102016 Monat 10
Der Garten hüllt sich in neue Farben
* 112016 Monat 11
Herbstbilder
* 122016 Monat 12
Winter-Impressionen
*

2015* Monat * 012015 Monat 01
-
* 022015 Monat 02
Hentschkes Garten /Hagebutte 'Bourgogne'
* 032015 Monat 03
Rosenglück /Märzsonnenstrahlen
* 042015 Monat 04
Ostern /Paschenburg /Kröten
* 052015 Monat 05
Bis zur Rosenblüte ... /Gunder-mann und Weihrauch
* 062015 Monat 06
Peter Lambert /Die Rose 'Old Blush'/ Die Geschichte vom Kuckuck /Frühblüher
* 072015 Monat 07
"Botanische Pferde" im Garten Vemmer /Zum Nachdenken: Der Chaosbaum von Bad Zwischenahn /Der Waldmops
* 082015 Monat 08
Rosenkongreß Uetresen
* 092015 Monat 09
Die 'NDR 1 Radio Niedersachsen'-Rosen blühen
* 102015 Monat 10
Hagebutten
* 112015 Monat 11
Rosengallen
* 122015 Monat 12
Spätherbstlicher und winterlicher Rosencharme aus unseren Gärten
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Impressionen Mai 2015

Komm in meinen Garten, ich möchte, daß meine Rosen Dich kennenlernen.
Richard B. Sheridan 
(1751-1816)


Wir Rosenfreunde blicken der Rosenblüte voller Freude entgegen und inspizieren täglich die teils schon vollbelaubten Rosensträucher im Garten und die Wildrosen in der Feldmark. 

     
     'Frau Eva Schubert' im Garten                                Rosa canina am Feldrand               
Fotos (2): Elvira Schwipper

Beide Rosen wurden zeitgleich fotografiert. So stellt sich die spannende Frage: Warum sind im Feld bei der Heckenrose Rosa canina erst spärliche Blättchen vorhanden, während im Garten die Strauchrose 'Frau Eva Schubert' voll im Laub steht ?

Hierzu hat Frau Vemmer eine Erklärung ausgearbeitet:

"Die Hecken- und Hundsrose Rosa canina ist eine einheimische Wildrose, die seit tausenden von Jahren unserem norddeutschen Klima angepasst ist. Im Herbst schließt sie früh ihr Wachstum ab, verliert ihr Laub, die Triebe reifen aus, damit sie den Winter ohne Frostprobleme übersteht. Aus dem gleichen Grund treibt sie im Frühjahr spät aus und ist so vor Spätfrösten geschützt. Sie blüht nur kurze Zeit Anfang Juni und bildet dann im Herbst ihre lange haltbaren Hagebutten aus.

'Frau Eva Schubert' ist eine Zuchtrose, eine sogenannte Lambertiana (die den bekannteren Moschata-Hybriden ähneln) von Tepelmann 1937 gezüchtet. Sie blüht immer wieder bis zum Spätherbst mit kleinen, gefüllten, zartrosa Blüten und ähnelt den bekannteren Rosen 'Ghislaine de Feligonde' und 'Guirlande d'Amour', sodass man sie ebenso als Strauch oder kleine Kletterrose ziehen kann. In ihren Vorfahren stecken zwei asiatische Rosen: eine für das Öfterblühen verantwortliche chinesische Gartenrose, die in warmen Gegenden sogar fast immergrün ist, und die an den asiatischen Küsten heimische Wildrose Rosa multiflora. Beide Ahnen sind unserem rauheren Klima weniger angepasst. Sie schließen ihr Wachstum im Spätherbst erst spät ab und treiben im Frühling schon früh aus. Dadurch können sie in kalten Wintern oder an frostigen Standorten leichter Frostschäden bekommen. Das nehmen wir in Kauf für die lange Blütezeit und das viel länger vorhandene Laub."
 


Bis zur Rosenblüte stillen wir jedoch unseren Blütenhunger an der Vielzahl anderer blühender Pflanzen.

            
Fotos (3): Dagmar Garbers

Gundermann und Weihrauch

Wieder einmal zupfen mein Mann und ich in kniender Haltung Unkraut. "Was ist das nur für ein Kraut, welches ich hier ständig ausrupfe?" höre ich die fast ärgerliche Frage meines Gegenübers.

"Das ist Gundermann," erkläre ich. "Gundermann!" wiederholt mein Mann und lässt langsam jede Silbe auf seiner Zunge zergehen.

Ja, Gundermann. Der lange Name passt zu der Pflanze mit ihren tentakelartigen Ausläufern, die sich in alle Richtungen über den Boden ausbreiten. Mir ist Gundermann fast sympathisch, denn er lässt sich gut ausrupfen und seine späteren, kleinen, blauvioletten Blüten mag ich auch.

Nachmittags, bei der Sommerbepflanzung unserer Blumentöpfe, die ich auch noch mit der hängenden Weihrauch-Pflanze verschönere, kommt mein Mann hinzu und stellt erstaunt fest: "Ach du pflanzt Gundermann in die Töpfe!" "Nein, das ist Weihrauch," ist meine Erklärung. „Sieht aber aus wie Gundermann!" erwidert mein Mann.

Ach ja, nun sehe auch ich: eine gewisse Ähnlichkeit besteht.

Text: Elvira Schwipper