 |
Wir über uns |
|

Aus unseren Rosengärten
Gartenverzeichnis:
Garten 28 in der Tiefenriede in Hannover
Mein Rosengarten ist ein Kleingarten in Hannovers Südstadt. Er hat eine Grundfläche von 268 Quadratmetern. Neben Obstbäumen, Beerensträuchern und Küchenkräutern, die in jeden Kleingarten gehören, leben bei mir 111 Rosen von mehr als 70 Sorten. Weil der Garten in der Länge und in der Breite durch einen Hauptweg und die Nachbargärten begrenzt ist, habe ich Erweiterungsraum nur in der Höhe. Aus diesem Grund habe ich einige Bodendeckerrosen nach oben gezogen: ´Hannovers Weiße´ von Noack und ´Sommerabend´ von Kordes machen sich prächtig als Kletterrosen.
Die richtigen Kletterer fühlen sich hier sichtlich wohl: Die moderne ´Amadeus´ und die alte ´Gruß an Zabern´, ´Maria Liesa´ und ´White Flight´. Auch ´Excelsa´, ´Super Excelsa´ und ´Super Dorothy´ mögen diesen Schrebergarten. Am mächtigsten aber ist der Rambler ´Bobbie James´, der mir im Juni weiße Blüten zu Tausenden schenkt und im Herbst rote Hagebuttendolden in Hülle und Fülle. Spaziergänger können über die Hainbuchenhecke hinweg in meinen Rosengarten sehen, und bei der „Offenen Pforte“ meines Kleingärtnervereins Tiefenriede bin ich gern beteiligt.
Hartmut Brinkmann (zum Fotoalbum bitte hier klicken)
|
|
 ´Gruß an Zabern´
 ´Amadeus´ |
Mein Rosengarten
In meinem Garten spielen Rosen (über 400 Stück) und farblich dazu passende Begleiter, Bodendecker sowie auch große Prachtstauden und Clematis (über 100 Stück) eine wichtige Rolle.
Am Anfang habe ich seltene und so manche ausgefallenen Pflanzen gesammelt und auch wieder verloren, denn sie fühlten sich in meinem schweren, lehmigen Boden mit tonigem Untergrund nicht wohl.
Erst später, als die Kinder aus dem Haus und die Zeit nicht mehr so knapp war, habe ich angefangen, alles farblich aufeinander abzustimmen, nicht in scharf abgegrenzten Gartenräumen, sondern in lockeren Gruppen.
Außerdem ist es mir noch sehr wichtig, leckeres Obst und Gemüse in großer Vielfalt aus meinem eigenen Garten ohne irgendwelche Spritzmittel ernten zu können und allen nützlichen, fliegenden und kriechenden Gartenhelfern einen Lebensraum zu schaffen bzw. zu erhalten. Das ist auf einer Fläche von 5000 qm, mitten zwischen Wiesen und Feldern, 15 km vom Wohnhaus entfernt, eine arbeitsintensive Angelegenheit, die ich zum größten Teil alleine bewältige.
Viele Arbeiten, wie z. B. Schneiden und Gerüste bauen oder erneuern, mache ich im Winter, solange nicht hoher Schnee liegt.
Sieglinde Dorn (zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|
 Gartenansicht
 Sommergarten |
Ein Stadtgarten
Unser Stadtgrundstück mit Garten und Haus, das wir vor 23 Jahren anstelle eines abgerissenen Gebäudes errichten ließen, ist ca. 1.600 qm groß. Nach und nach haben wir die übernommene Bepflanzung verändert, aber die große Grünfläche (kein englischer Rasen!) ist erhalten geblieben. Wir brauchen sie für Feste und Spiele im Garten.
Vor 13 Jahren haben wir von einer Gartenreise nach England die Rose ´Blush Rambler´ mitgebracht. Sie überwuchert jetzt den alten Apfelbaum in der Mitte der gemähten Wiese. Uns sind der Duft und eine möglichst lang anhaltende Blüte von Rosen sehr wichtig. Deshalb haben wir nahe der Terrasse die englischen Rosen ´Graham Thomas´, ´Heritage´ und ´Gertrude Jekyll´, außerdem auch noch die ´Eden-Rose´ gepflanzt.
Angesichts der hiesigen Bodenverhältnisse (Sand, Bauschutt) wurden die Pflanzlöcher mit ca. 1 cbm großzügig bemessen. Die Rosen danken es uns mit Wuchshöhen über die Dachtraufe. Der größte Teil des Vorgartens wurde formal gestaltet mit einem Buchsparterre im art déco-Stil mit einer mittig gesetzten Halbstammrose ´Heidetraum´.
Heidelinde und Dr. Rolf Ehlert (zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|
 Gartenansicht
 |
zurück zum Anfang
Unser Garten in Loccum, Am Hülskamp 5
Auf unserem Grundstück steht ein Familienhaus und die Gesamtgrundfläche beträgt rund 1200 Quadratmeter. 1987 haben wir das Haus von unseren Eltern übernommen und zu der Zeit standen im Garten 19 riesige Tannenbäume aus den 60ziger Jahren, dazu 2 Haushohe Birken. Der kleine Wald hat jeden Sonnenstrahl erstickt.
So fielen 1993 die Birken und 1997 die Tannen der Säge zum Opfer und die Straßenfront er-hielt durch eine Hügellandschaft mit vielen Sträuchern ein neues Gesicht.
Ein Besuch in Glücksburg 1997 brachte bei uns die große Wende und die Rose überhaupt in unser Bewußtsein. Seit dieser Zeit haben wir unseren Garten umgekrempelt und so manche schöne Rose gepflanzt.
Jensen - Rosen, Kordes - Rosen, David - Austin- Rosen und Ruf- Rosen und Rosenbegleit-pflanzen fanden seit dieser Zeit Eingang in unserem Garten.
Allmählich verschwand auch die Gemüseecke und Stauden und andere Sommerblumen hiel-ten Einzug.
Als große Strauchrosen findet man die ´American Pillar´ vor, deren Größe vorher nicht so ein-geschätzt wurde, aber die 4-6 Wochen intensive Blühdauer ist eine Augenweide. Längst zum Hauseingang hoch haben wir die Bodendeckerrose ´Weiße Immensee´ stehen. Sie hat sich üppig breitgemacht. In der Blütezeit strömen die weißen Blüten einen zauberhaften Duft aus und bieten den Bienen eine reichhaltige Küche.
Die Strauchrose ´Crown-Prinzess Margareta´ (David Austin) ist neben anderen Rosen in unserem Garten eine Zierde, an der sich unsere Besucher erfreuen. Auch nach fast 10 Jahren auf die „Rose“ gekommen, gibt es noch viele Wünsche und Anregungen, den Garten zu verändern, aber das reizt uns eben an, nach Arbeit und Beruf im Garten Erholung und Abwechslung zu finden.
Heinz und Lieselotte Emmrich
(zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|
 ´American Pillar´
 ´Gertrude Jekyll´ |
zurück zum Anfang
Der Garten von Gisela und Rolf Henze
Gerade einmal 345 qm beträgt unser Grundstück einschließlich Haus – also ein recht kleiner Garten. Aber auch in einen kleinen Garten passen viele Rosen! Unser Prachtstück ist die Lensrose ´Dentelle de Malines´, die sich über einen Apfelbaum gelegt hat und uns im Sommer ein schönes Schattenplätzchen bietet.
Ein weiteres Highlight ist die ´Lykkefund´, die nicht nur die Terrasse, sondern auch den Balkon darüber erobert hat. Doch was wären die Rosen ohne ihre Begleiter, die sie doch erst ins rechte Licht rücken. Wir haben eine bunte Vielfalt an Stauden und auch an Zweijahrespflanzen, die sich immer wieder woanders aussäen und unserem Garten jedes Jahr ein neues Gesicht geben.
Gisela und Rolf Henze
(zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|
 ´Ballerina´
 ´Constance Spry´ |
zurück zum Anfang
Ein Rosengarten am Waldrand
Wer sagt denn, dass auf Sandboden keine Rosen wachsen?
Unser Grundstück liegt im Urstromtal der Aller und ist mit Sandboden reich gesegnet.
Wir wollten es wissen und pflanzten vor ca. 20 Jahren die ersten Rosen.
Es blieb nicht aus, dass wir Fehlkäufe tätigten, denn unser Wissen um die Rosen war sehr gering.
So waren die s. g. Englischen Rosen auch schon bald wieder aus unserem Garten verschwunden, weil sie mit unserem Boden nicht zufrieden waren und kalte Winter die schwächlichen Pflanzen eingehen ließen.
Ein Glücksfall war, dass wir die Rosenfreunde kennen lernten. Hier konnten wir unsere Kenntnisse erweitern.
Es dauerte einige Jahre, bis sich zeigte, welche Rosen auf Sandboden wachsen und welche nicht.
Eine unserer Hauptarbeiten war und ist die Bodenverbesserung. Also wird kompostiert und gemulcht. Bentonit-Zusätze sollen das Wasser und die Nährstoffe länger im Boden halten.
Nach und nach entstanden unterschiedliche Gartenbereiche. Im Sonnenbeet stehen Rosen, die spät anfangen zu blühen und auch im Spätsommer zur 2. Blüte viel Sonne brauchen. Die Begleitpflanzen sind auch alle sonnenhungrig.
Der formale Garten besticht durch seine Buchsbaumhecken und -kugeln. Im Sommer sind die einmalblühenden Rambler ´Excelsa´ und ´Snowflake´ ein Höhepunkt in diesem Bereich.
´Bobbie James´ hat eine alte ´Nancy-Mirabelle´ überwachsen und lässt zur Blütezeit rahmweiße Girlanden herabfallen.
Pfingstrosen und Taglilien blühen vor den Rosen und leiten über zur Rosenblüte.
Zwei kleine Teiche sorgen für Abwechslung im Garten.
Weiter hinten zum Wald wird es schattiger und für Rosen schwieriger. Die Alba-Rose ´Blush-Hip´ kommt hier noch gut zurecht.
Unter einer großen Rotbuche wachsen unterschiedliche Hostas, Farne und andere Bodendecker.
Rasenflächen und -wege verbinden die Gartenbereiche
Hinter dem eigentlichen Garten schließt sich unser Wildrosengarten an. Ca. 50 Wildrosen und Wildrosenhybriden sowie andere Wildgehölze sind eine Oase für die Vogelwelt, Echsen, Igel u. a.
Unser Bestreben ist es, ohne chemische Spritzmittel den Garten gesund zu halten.
Viele der Alten Rosen haben sich bei uns bewährt. Und bei den neueren Züchtungen gibt es auch immer mehr gesunde Rosen.
Unser Experiment ist gelungen:
Rosen wachsen doch auf Sandboden!
Anne und Eberhard Hentschke
(zum Fotoalbum bitte hier klicken)
|
|
 ´Excelsa´ und ´Snowflake´
 R.´californica plena´ |
zurück zum Anfang
Horst Hilscher, Bremen-Nord
Unsere Gartenfläche beträgt nur 140 qm – eine Hälfte vor dem Reihenhaus, die andere dahinter.
Vorne ist sie lang und schmal – der Länge nach vom Fußweg begleitet.
Hinten ist sie etwas breiter und nach Norden von Garagenrückwänden geschützt.
Beide Teile sind unterschiedlich gestaltet.
Die wilde Rosen-Monokultur vorne hat sich durch den Einfluß unserer Englandreise zu einer harmonischen Mischkultur entwickelt, in der ‚Margaret Merrill’- ‚Gruß an Bayern’ – ‚Lavaglut’ sowie ‚Rose de Roi’ – ‚Abraham Darby’ – ‚Westerland’ - ‚Lykkefund’ weiterhin dominieren – letztere 10m hoch in einem Ginkgobaum.
Hinten bieten 13m Garagenrückwände Kletterplatz für ‚Blue Boy’-‚Summerwine’-‚Sorbet’-‚Harlekin / Superexcelsa’, wobei letztere, ineinandergewachsen, immer abwechselnd blühen.
Eine durch den Weg zur Gartenpforte geformte Rasenfläche trennt die Rosenflächen am oberen und unteren Ende des Gartens, auf dem die übrigen Schätze (u.a. Roncalli, Jacques Cartier, Benjamin Britten u.a. Austinrosen sich recht wohl fühlen.
Beim Aufbau beider Gartenteile wurde unterirdische Bewässerung durch Drainagerohre eingebaut.
Gestaltung und Bepflanzung richten sich nach Lichteinfall und Sonnenscheindauer.
Beide Gartenteile sind, von öffentlichen Fußwegen aus, mit ihren ca. 130 Rosen offen einsehbar.
Horst Hilscher
(zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|


|
zurück zum Anfang
Garten Kayser
Unser Grundstück ist 600 qm groß, das Haus steht mitten drauf, für den Garten bleiben etwa 500 qm übrig. Wir haben die diagonalen Perspektiven beim Rundgang ums Haus bewusst in die Gartenplanung einbezogen und jeweils durch einen besonderen Blickfang betont haben, so dass der Garten dadurch größer wirkt.
Wie bei vielen Gartenfreunden haben sich auch bei uns im Laufe der Jahre die Schwerpunkte in der Gartengestaltung verschoben: weniger Rasen, mehr Stauden und – nachdem wir Mitglied bei den Rosenfreunden wurden – mehr Rosen. Überhaupt die Rosen: eigentlich haben wir nun genug Rosen und keinen Platz mehr für neue. Aber es fand und findet sich Platz in der Höhe: an Obelisken, Pergolen, der Haus- und Garagenwand.
Im Eingangsbereich leuchtet den ganzen Sommer über die rote Kletterrose 'Solo', die uns trotz des nicht idealen Standorts an einer Südwand jedes Jahr wiederholt mit vielen Blüten erfreut.
Hinter der nächsten Pforte, überrankt von dem Rambler 'Seagull', beginnt ein Gartenteil mit Kletterrosen, Strauch- und Kleinstrauchrosen sowie Staudenbeeten und einem kleinen Kräutergärtchen. Die Beete sind teils von Kieswegen, teils von Buchsbaum umgeben.
Durch einen von 'Super Excelsa' überrankten Rosenbogen gelangt man zum Hausbaum, einer großen Süßkirsche, unter deren schattenspendender Krone Rhododendren, Azaleen und eine grün-weiße Vorpflanzung sich wohlfühlen.
Der inzwischen gut eingewachsene, natürlich belassene Teich ist Anziehungs- und Beobachtungspunkt für viele Tiere im und am Wasser. Wieder um die Ecke gelangt man zum Pavillon, von 'Super-Fairy' überrankt, daran anschließend bilden 'Super Excelsa', 'Inermis Morlettii', 'Hermann Schmidt', 'Paul Noel' und vor allem 'Lykkefund', begleitet von Clematis im Juni eine gut 15 m lange Blütenwand. Gegenüber an der Hauswand wurden wiederum Pergolen für Kletterrosen und Clematis genutzt. Durch einen Rosenbogen mit 'Momo' und 'Bantry Bay' gelangt man zum Ende dieses Gartenteils. Hier hat der Wilde Wein es geschafft, die 8 m lange überdachte Pergola zu überwuchern, hier ist unser Lieblingsplatz bei großer Hitze.
Wir laden Sie ein, anhand der Fotos einen Rundgang durch unseren Garten zu machen.
Karin und Adolf Kayser
(zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|
 Die offene Pforte
 Pavillon mit Super Fairy Obelisk mit Hermann Schmidt Bonica Lykkefund |
zurück zum Anfang
Vom Pflanzen einer Rose
Das Pflanzen einer Rose mag nicht immer so einfach sein, wie es in Fachbüchern, Ratgebern etc. dargestellt wird. Denn dort wird ja mit weltfremder Blauäugigkeit vorausgesetzt, dass man auch immer einen geeigneten Pflanzplatz hat. Aber da gerade liegt oft das größte Problem, insbesondere dann, wenn man in einem Schaugarten, einer Verkaufsausstellung oder anderswo dem Charme einer neuen Rose erlegen ist und seiner ersten Gefühlsregung „Die muss ich haben!“ nachgibt, ohne die Platzfrage im eigenen Garten ausreichend geklärt zu haben. Freudig hat man also von einer unwiderstehlich anmutenden Rose Besitz ergriffen (oder war es womöglich umgekehrt?), bringt sie in seinen Garten und stellt nun ernüchtert fest, dass die in Frage kommenden Lücken und Fehlstellen sämtlich viel zu klein oder in anderer Hinsicht für diese Rose nur sehr bedingt geeignet sind.
Doch, wo ein Wille ist, findet sich schließlich auch ein Platz.
Und nun kann man nach Regel und Recht zu Werke gehen: Die Pflanzgrube wird großzügig ausgehoben, Unter- und Oberboden werden selbstverständlich getrennt abgelegt, Humus und Vorratsdünger sorgfältig zugemischt, die Rose in die Pflanzgrube platziert, die Erde wiederum getrennt nach Unter- und Oberboden angefüllt, reichlich gewässert, der Pflanzplatz glattgeharkt.
Doch gerade in dem Moment, wo man die Gerätschaften wegräumen möchte und sich schon mächtig auf das feierabendliche Bier freut, kommt doch jemand des Gartenweges daher und meint mit stählerner Entschiedenheit: „Also da kann die Rose unmöglich stehen bleiben.“ „Ja, wieso denn nicht? Diesen Platz hatten wir doch gemeinsam ausgesucht“. „Ja, schon, nur muss die Rose mindestens 30 cm weiter rechts stehen.“ War man beim Ausheben der Pflanzgrube tatsächlich soweit abgekommen? Alle Überzeugungsversuche, sie dort, wo sie steht, zu belassen, bleiben chancenlos. Und schließlich wird zu dem jeden Widerstand endgültig niederwalzenden Rundumschlag ausgeholt: „Ja siehst Du denn das nicht?“ Wer möchte sich schon vorwerfen lassen, dass er das nicht sieht. Also fügt man sich. Man drängt und schiebt, lüpft hier, stopft da, doch alles vergebens. Alles was man erreicht, ist, dass sich die Rose unschön in die gewünschte Richtung neigt, aber zum Zielort gelangt sie eben nicht. Also wieder ´raus mit dem Ganzen. Die Stimmung ist auf dem absoluten Nullpunkt angelangt und wird auch dadurch, dass man die Schuldfrage an dem Dilemma klugerweise unangesprochen lässt, in keiner Weise wieder angehoben. Die arme Rose ist es, die den ganzen Ärger zu spüren bekommt. Mürrisch und grollig wird die neue Pflanzgrube ausgehoben, mürrisch, grollig und grob wird die Rose samt dem schlammartig durchfeuchteten Pflanzsubstrat hineinexpediert. Wen wundert es da, dass auch die Rose verstimmt reagiert und man ihr vielleicht zwei oder gar drei Jahre gut und geduldig zureden muss, bis sie endlich so prächtig erblüht, wie man es in Erinnerung hat.
Gibt es Abhilfe? Selbstverständlich. Wenn es um Platzfragen in unserem Garten geht, habe ich stets ein paar Stäbe bei mir. Bambusstäbe eignen sich am besten. Sie sind leicht, stabil und dauerhaft und dazu noch wohlfeil. Wurde Einigung über einen neuen Pflanzplatz erzielt, wird dort sofort ein Stab eingesteckt, sozusagen als über jeden späteren Zweifel erhabene markscheiderische Vermarkung. Ist der Stab groß genug und hat man ein Minimum an Vorstellungskraft, kann man sich in aller Ruhe und sehr exakt die neue Rose an ihrem Platz aus den verschiedensten Perspektiven betrachten. Das kann äußerst nützlich sein.
Zum Pflanzen selbst brauche ich weitere Stäbe. Zwei lege ich in ausreichender Entfernung senkrecht zu einander und auf den eingesteckten Stab weisend auf dem Boden aus (Bild 1). Dieser kann nun zum Ausheben der Pflanzgrube entfernt werden (Bild 2). Man glaubt gar nicht, wie präzise der vorgesehene Standort durch die beiden ausgelegten Stäbe fixiert bleibt, wenn sie nur ausreichend entfernt liegen und im Eifer des Pflanzgefechts nicht verschoben werden (Bild 3).
Zum Pflanzen wurzelnackter Rosen verwende ich noch einen weiteren Stab. Darüber mögen die Praktiker erhaben lächeln und mich als einen Pedanten abtun. Es geht um die Empfehlung, dass die Veredlungsstelle nach dem Pflanzen sich fünf Zentimeter unter der Bodenoberfläche befinden soll. Ohne jede nachträgliche Korrektur lässt sich dies gewährleisten, indem man einen ausreichend stabilen Stab quer über die Pflanzgrube legt und die Rose mit einem Stück Bindedraht in der gewünschten Position daran befestigt. Man kann nun getrost die Erde auffüllen, nach Belieben einschlämmen und schließlich anhäufeln. Bambusstäbe überdauern das Winterhalbjahr ohne den geringsten Schaden. Die Rose bleibt somit auch bei nachträglichen Setzungsvorgängen in der Pflanzgrube in ihrer Position.
Brigitte und Dr. Jürgen Nebel
|
|
 Am Pflanzplatz wurde bereits im vergangenen Herbst die Erde ausgetauscht, so dass nur das Volumen des Topfballens ausgehoben werden musste

 Flashlight von Noack |
zurück zum Anfang
Kommen Sie mit auf einen kurzen Gang durch meinen Garten
Er liegt in Haldensleben/ Sachsen-Anhalt und ist etwa 1000 qm groß.
Es ist ein alter Garten, so um 1936 entstanden mit großen Ahorn- und Robinienbäumen. Zu deren Füßen breitet sich mein grünes Reich aus.
Beginnen wir am Eingangstor – Sie stehen davor und werden empfangen links von ´Robin Hood´ verbunden auf das Engste mit der Clematis ´Arabella´, rechts von ´C. F. Meyer´, der seine Blüten verschwenderisch mit Duft ausstattet und die ganze Sommersaison blüht.
Im zeitigen Frühjahr begrüßt uns ´Agnes´ im Vorgarten mit großen, gelben, gefüllten, duftenden Blüten.
Gleichzeitig blüht in einer Gartenecke dicht gedrängt an einen Lebensbaum, eine 30 Jahre alte Stacheldrahtrose – jetzt hat sie für kurze Zeit glänzende, rote, kugelige Hagebutten.
Es gibt eine Rasenfläche, unterbrochen von der Rose ´Carola´ von Noack, und an anderer Stelle von einem kleinen Obelisken mit der Rose ´Hedi Grimm´ in Gesellschaft mit der Clematis integrifolia ´Rooguchi´ - sie hat dunkelblaue Glöckchen.
Am Rasen entlang läuft ein langes Beet am Zaun zum Nachbargrundstück – überquellend von einjährigem Rittersporn, unterbrochen von Muskatellersalbei, Rosen, vielen Stauden und Phloxe in vielen Farben, eine richtige bunte Sommermelodie.
Ein Terrassenbeet mit drei gelben Hochstamm-Rosen, ein Hochstamm-Rosenbeet eingerahmt von einer Rosen- und Clematishecke, ein rundes Rosenbeet mit drei Obelisken Clematis integrifolia.
Der Weg in den Garten und der Hofraum wird gesäumt von Clematis am Zaun entlang, und davor viele R. moschata unterbrochen von Stauden.
Es gibt über 160 Rosen und um 50 Clematis.
Ich hoffe, ich konnte Ihre Neugier wecken.
Mein Garten ist auf Anfrage geöffnet.
Christine Otto (zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|
 Weg zum Garten
 R.´Inermis Morlettii´ |
zurück zum Anfang
Garten Renate und Hans Panskus
Bei einem Besuch konnte ich diesen farbenprächtigen Garten bewundern.
Weil fast keine Bäume das Sonnenlicht zurückhalten, gedeihen hier die Stauden und Rosen bestens.
Die Gartenfreundin versteht es, die Stauden geschickt mit den Rosen zu kombinieren und auch die Farben gezielt einzusetzen.
Sitzplätze laden zum gemütlichen Verweilen ein und manche liebevolle Dekoration macht den Garten wohnlich.
Anne Hentschke im Juni 2009 (zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|
 ´Herzogin Friderike´
 Blick in den Garten |
zurück zum Anfang
Wie kann ein Grundstück ( 720 m2 ) zum Garten werden?
Diese Frage stellten wir uns, als unsere Söhne keinen Spielplatz am Haus mehr benötigten.
Vor 15 Jahren half uns dabei die Offene Pforte von Hannover.
Wir lernten viele schöne Gärten in unserer Region kennen.
Angeregt durch Rosenliebhaber im Freundeskreis wurde die Rose zu einer großen Begleiterin in unserem Garten.
Wir haben verschiedene Bodendecker-, Strauch- und Kletterrosen. Im Augenblick sind wir begeistert von der Rose ’Inermis Morlettii’. Der Strauch hat einen überhängenden Wuchs, kann ca. 3 m hoch = breit werden und trägt viele Büschel von kleinen, kräftig rosa – violett - farbenen Blüten. Diese Rose kann auch als Kletterrose gezogen werden.
Ein Vorteil ist auch, dass sie kaum Stacheln hat. Im Frühling ist der Blattaustrieb kupferrot, und das Herbstlaub wird kräftig braun-rot.
Wir haben zu dieser Rose die Clematis ’Rüütel’ gesetzt und davor die Salvia memorosa ´Mainacht’.
Unser Haus ist eingebunden in viele Gartenzimmer, die sich durch ihre Farbgebung deutlich unterscheiden. Am Eingang werden Sie von einer weißen Pflanzung empfangen, mit den Rosen: ’Schneewittchen’, ’Little white Pet’, ’Brautzauber’, ’Schneeflocke’, ’Multiflora nana’ und ’Omi Oswald’, unterpflanzt mit ’Acaena’.
Aus unserem Wohnzimmer schauen wir auf einen großen rosa-violetten Bereich, der im Hintergrund durch eine hohe Hainbuchen-Hecke geschützt wird. Hier haben wir ’Rose de Resht’, ’Verdi’, ’Mozart’, ’Sibelius’, ’Sweet pretty’ und ’Jaques Cartier’ durchbrochen von Stauden, wie z.B. Geranium’Psylostemon’ und Geranium’Magnificum’, Knautia, Katzenminze, Lichtnelken, Frauenmantel, Wollziest und Buchskugeln.
Unser liebster Platz ist unsere weißblühende Rosenlaube. Eine halbrunde Kuppel wird von gebogenen Stahlrohren gestützt, so dass ein Platz für eine große runde Kaffeetafel entstand.
’Lykkefund’, ’Gruß an Zabern’, ’Alberic Barbier’, ’Madeleine Seltzer’ und ’Guirlande d’Amour’ hüllen diesen Platz wochenlang in eine Blütenpracht ein.
Dorothea und Eberhard Papsch (zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|
 Blick in den Garten
 R.´Inermis Morlettii´ und Clematis ´Rueuetel´ |
zurück zum Anfang
Gartenbeschreibung Familie Peters
Unser Grundstück, das wir vor fast 40 Jahren als Wiese gekauft haben, liegt am südöstlichen Stadtrand von Celle im Ortsteil Altencelle-Burg. Hinter uns gibt es nur noch Wiesen, Felder und kleine Wäldchen.
Anfangs hatten wir im Garten überwiegend Rasenflächen, einen kleinen Gemüsegarten und Rhododendren, denn die wachsen auf unserem sehr sandigen und leicht anmoorigen Boden sehr gut. Im Laufe der Jahre haben wir den Boden mit viel Kompost und Tonmineralien (mit Hilfe unserer Katzen, denn Katzenstreu ist das mit Abstand billigste Tonmineral) soweit verbessert, dass nun auch die meisten Rosen gut gedeihen.
Jetzt ist unser Garten ein recht formaler Garten, der stark gegliedert ist durch viele Buchshecken, die dem Garten auch im Winter eine gewisse Struktur verleihen und wodurch viele kleine Gartenräume entstanden sind.
Unter den ca. 100 verschiedenen Rosensorten und –arten ist eigentlich alles vertreten. Wir haben historische Strauch- und Kletterrosen, aber auch Beet-, Edel- und Kleinstrauchrosen. Zur Rosenblüte dominieren im Garten zwei alte Birnbäume, die bereits im Garten standen und jetzt bis zur Spitze von den Ramblern 'Lykkefund' und 'Félicité ét Perpétue' erobert worden sind. Ein Gartenhäuschen ist überwuchert von der R. filipes 'Kiftsgate'. die im Herbst einen fantastischen Hagebuttenschmuck zeigt.
Neben Rosen der bekannten Züchter Kordes, Tantau, Noack, Austin und Lens sind Rosen der Liebhaberzüchter Wänninger ('Nachsommer'), Sievers ('Crimson Blush', 'Northern Yellow') und unseres Freundes Georg Mander aus Vancouver, Kanada, ('Glowing Amber', 'Ingrid') unser besonderer Stolz. Dazu kommen noch die japanischen Rosen 'Nozomi' und 'Rose Fukuyama' zur Erinnerung an unsere japanischen Rosenfreunde.
Einige unserer Rosen sind Ableger von Rosen aus den Gärten unserer Kindheit ('New Dawn', R. alba 'Maxima', R. centifolia "Großvaterrose"), zu denen wir natürliche ein besonderes Verhältnis haben.
Ein im wahrsten Sinne des Wortes wachsendes Problem sind die hohen Bäume in der Nachbarschaft, die eigentlich in Parks oder Wälder gehören und nicht in Hausgärten. Einige Bereiche unseres Gartens bekommen bereits soviel Schatten ab, sodass wir häufig Rosen umpflanzen und es an diesen Stellen mit halbschattenverträglichen Rosen versuchen.
Familie Peters (zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|
 R.´American Pillar´
 Blick in den Garten |
zurück zum Anfang
Der Rosengarten von Ulrike Schnabel
Der ca. 4000 Quadratmeter große naturnahe Garten ist vielfältig
bepflanzt mit allem, was robust ist und sich dem zur Staunässe
neigenden Boden anpasst.
Heimische, fruchttragende Gehölze, die als Vogelschutzhecke dienen, Rosen
in vielen Variationen, Feuchtbiotope, Obstgehölze und Stauden tragen zur
Vielfalt bei.
Wildpflanzen und Areale, die sich selbst überlassen bleiben, dienen als
ökologische Nische und locken zahlreiche Insekten und Vögel an. So ist
der Garten erlebnisreich und das Arbeiten in ihm voller Überraschungen.
Ulrike Schnabel (zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|
 Gartenansicht
 ´Alexandre Girault´ |
zurück zum Anfang
Garten Heidemarie und Siegfried Schrader
Wer diesen Garten zur Rosenblüte besucht, wird vom köstlichsten Rosenduft umfangen .
Die verschiedenen historischen Rosen blühen um die Wette. Es ist eine einzige Pracht.
Der Garten ist nicht sehr groß, ca.650 qm, und man ist erstaunt, wie viel Rosen und Stauden das Ehepaar Schrader gepflanzt hat. Alles wurde sehr überlegt und liebevoll arrangiert.
Auf schmalen, gemulchten Wegen durchstreift man den Garten und ist den Rosenblüten ganz nahe, um den Duft zu genießen. Sitzplätze an besonders schönen Gartenecken laden zum Entspannen ein. Und immer wieder entdeckt man etwas Neues. Überhaupt hat die Gärtnerin eine Vorliebe und auch das Geschick für das Dekorieren. Man sieht es bis in den hintersten Winkel des Gartens. Aber niemals wirkt es aufdringlich.
Ein Garten für die Sinne!
Besucht von Anne Hentschke im Juni 2009 (zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|
 Gartenansicht

|
zurück zum Anfang
Alba Meidiland und ihre wundersame Vermehrungl
Nun entspringt dem Nichts die Rose,
Um den Lenz im Hain zu grüßen,
Und des Veilchens Haupt, voll Ehrfurcht,
Legt sich zu der Rose Füßen. ...
Hafis
Im Herbst 1998 wollten wir unseren Vorgarten umgestalten, natürlich mit Rosen. Da die dort schon vorhandenen Strauchrosen ´Fragezeichen´, ´Violacea´ ‚´Königin von Dänemark´ und ´Louise Odier´ überwiegend rosa und zum Teil nur einmal blühend waren, sollten die neuen öfter blühende, weiße Kleinstrauchrosen sein.
Nun wurden Kataloge gewälzt – und, da mein Mann mir freie Hand ließ, fiel meine Wahl schließlich nach langem Überlegen auf ´Alba Meidiland’, Züchter Mailland (F) 1987. Das war eine gute Wahl, denn die Rose ist – bis auf den fehlenden Duft – vollkommen. Sie hat kleines, glänzendes und zu den kleinen Blüten passendes Laub, ist etwas später, aber dann nicht nur öfter-, sondern dauerblühend und weitgehend gesund, bisher hatte sie nur in einem Sommer leichten Mehltau. Zum Herbst hin werden die Blüten etwas rosa. Man muß die verblühten Zweige abschneiden, aber auch wenn man das nicht macht, blüht sie munter weiter und die vertrockneten Blüten fallen nach einiger Zeit ab.
In dem Katalog der Firma Strobel war als Wuchshöhe für die ´Alba Meidiland´ 60 – 70 cm und als Pflanzenbedarf pro qm 3 – 4 Stück angegeben. In unserem Garten hat ein qm 100 x 100 cm, bei den Züchtern muß es wohl ein bisschen mehr sein, aber das wussten wir damals noch nicht so genau. Wir bestellten also 6 Rosen ´Alba Meidiland´, wurzelecht. Die Rosen wurden mit viel Liebe und einer Handvoll Hornspäne (wie wir es bei Frau Grimm gelernt hatten) an einem schmalen Plattenweg entlang gepflanzt. Jede Rose hatte für sich etwa einen qm zur Verfügung und war ungefähr 60 cm vom Plattenweg entfernt. Nun sollten sie wachsen und gedeihen. Und das taten sie. Sie fühlten sich auf unserem Sandboden sichtlich wohl.
Im ersten Jahr nach der Pflanzung konnten wir den Plattenweg noch gut von einem Ende zum anderen begehen, aber im nächsten war es schon so mühsam, dass wir etwas unternehmen mussten, allein mit Rückschnitt (der bei uns damals noch sehr zögerlich ausfiel) war das nicht zu machen. Also wurde eine Rose verschenkt, eine in den Garten hinter dem Haus verpflanzt und die vier übrigen im Vorgarten, soweit es möglich war, vom Plattenweg weg versetzt.
Aber wir hatten ja wurzelechte Rosen gepflanzt und so konnten wir im Frühjahr 2002 zwei Rosen auf das Grab meiner Eltern pflanzen und drei an Nachbarn verschenken. Zwei Rosen bekamen von meinem Mann Rankgerüste geschmiedet und waren jetzt Kletterrosen mit 3 –4 m langen Trieben.
Im März 2003 fand der alljährliche praktische Rosenschnitt der Hannoverschen Rosenfreunde in unserem Garten statt. Es waren viele Interessierte gekommen, um Frau Uter, die im Garten hinter dem Haus und Frau Vemmer, die im Vorgarten ihr Können zeigten, zuzuschauen und zu lernen. Als ein Rosenfreund unter Frau Vemmers Anleitung die erste ´Alba Meideland’ auf 15 bis 20 cm zurückschnitt, fanden das alle sehr mutig, waren aber damit einverstanden .Bei dem zweiten Strauch griff Frau Vemmer selbst zur Schere und kürzte die Triebe auf 10 – 15 cm , da merkte ich, dass die meisten Zuschauer die Luft angehalten hatten. Aber als Frau Vemmer (sie hatte mit raschem Kennerblick erkannt, dass in der Nähe ein kräftiger Ausläufer wuchs) bei der dritten Rose die Säge ergriff und den Strauch ratzekahl 1 cm unter der Erdoberfläche absägte, stöhnten alle zuschauenden Rosenfreunde erschrocken auf, das hatten sie noch nicht gesehen. Ich auch nicht.
Aber ich hatte zu Frau Vemmer großes Vertrauen und das war berechtigt, denn die Rose begann nach einigen Wochen wieder auszutreiben und blühte im Sommer zwar etwas später aber doch sehr schön.
Inzwischen sind noch weitere 5 Rosen an Nachbarn oder Rosenfreunde verschenkt worden, eine habe ich auf das Grab meines 2005 verstorbenen Mannes gepflanzt. Aber im Seidelschen Vorgarten wachsen und gedeihen immer noch vier kräftige ´Alba Meidiland´ ‚ und ich muss sie, um ungehindert auf dem Plattenweg gehen zu können, jedes Jahr kräftig zurückschneiden, allerdings nehme ich dazu doch lieber die Schere.
Adelgunde Seidel (zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|
 Alba Meidiland
 ´Alba_Meidiland´ |
zurück zum Anfang
Der Rosengarten von Heide Stens im Harz
Ein hellgestrichenes, dreistöckiges, hundertjähriges Haus, im obersten Drittel mit Fachwerk gebaut. Wintergarten, Balkon und ein kleiner Fenstervorbau sind von Rosen umgeben.
Der Rundgang beginnt in der Garageneinfahrt links, vorbei an ´Veilchenblau´ am Gartenzaun und ´Nevada´ auf einem 2,5m hohen Hochstamm. Weiter rechts zeigt sich ´Himalayan Musk-Rambler´ wie zwei ausgebreitete Arme zum Straßenbaum und entgegengesetzt an die Hauswand bis hoch zum Balkon. Weiter vorne am Haus gibt es ´Harlekin´, ´Sympathie´, ´Mme. Alfred Carrier´. Am Nachbarzaun steht ´Lykkefund´ im Topf seit vielen Jahren.
Ein schmaler Gang zwischen Hauswand und Zaun führt in den größeren Teil des Rosengartens. Links die Bodendeckerrose ´Heideröslein Nozomi´ in 5m Höhe am Haus. ´Venusta Pendula´, viele Meter lang, entstanden aus einem Auge auf einem Hochstamm. Fünf Beete und die Rasenkanten sind mit Buchs eingefasst. Auf der Rasenmitte rankt sich als Highlight ´Bobbie James´ 10m in den Birnbaum. Der Apfelbaum daneben stützt ´Apple Blossom´. Vom rechten Staudenbeet rankt ´Glen Dale´ über den Weg zum Birnbaum. Ein langes, buntes Edelrosenbeet, daneben 2 kleinere. Durch den Rosenbogen aus ´Manita´ und ´Dorothy Perkins´ gelangt man zu unserem Rosarium, wo sich ältere Strauchrosen befinden: ´Maria Lisa´ als moderne Strauchrose und ´Ilse Krohn´ im Pflaumenbaum, auch ´Gruß an Zabern´. Links im Staudenbeet Strauchrosen und hochveredelt eine ´Cardinal Hume´. Rundgangsende bei ´Schwanensee´ und ´Albertine´ an der Terrasse.
Heide Stens (zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|

 ´Bobby James´ |
zurück zum Anfang
Ein Garten der schönen Künste
Das kleine Dorf, in dem ich lebe, heißt Engern und wird im nächsten Jahr 850 Jahre alt. Der Ort liegt direkt an der Weser und wurde im Jahr 1974 eingemeindet, nunmehr sind wir einer der 18 Ortsteile, die zu Rinteln gehören.
Mein Grundstück ist ca. 800 m² groß. Unser Haus haben wir 1969 bezogen, und der Garten hat sich im Laufe der Jahre mehrfach gewandelt. Seit 2002 wächst er, bedingt durch meine Bildhauerei, zu einem Garten der schönen Künste.
Im hinteren Gartenbereich habe ich einige Rosenbeete angelegt und die Wege und Rabatten mit Buchsbaum eingefasst. Mehrere Sitzplätze und ein kleines Teehaus und mein Gartenteich laden zum Verweilen ein. Mein Garten ist meine Freude, Entspannung, Liebe und Inspiration.
Ich lade Sie ein, einen kleinen Spaziergang durch den Garten mit mir zu unternehmen.
Gabriele Theuerkauf, Hannoversche Str. 6, 31737 Rinteln (zum Fotoalbum bitte hier klicken) |
|

 |
zurück zum Anfang
Der Garten von Eilike und Herward Vemmer
"Ein Garten war der Wohnsitz unserer Ureltern vor dem Sündenfall. Deshalb ist es nur natürlich, daß er die Seele mit Ruhe und Gelassenheit erfüllt." (Joseph Addison, 1672-1719)
Unser Rosen-Enkelkind Fenja meint, das Paradies müsse wie unser Garten ausgesehen haben. Selbst zwei alte Apfelbäume wachsen darin, von denen sie die Früchte des Lebens und der Erkenntnis pflücken kann. Uns dienen die wenigen Bäume im Garten als Kletterhilfe für Ramblerrosen wie 'Bobbie James', 'Paul's Himalayan Musk Rambler', 'Toby Tristam', 'Pleine de Grâce', 'Rosemary Foster' und andere.
Typisch für unseren Garten sind Thymianflächen, auch andere Bodendeckerstauden, auf denen große und kleine Strauchrosen frei wachsen. Dazu gibt es meist sommerblühende Kletterrosen an den unterschiedlichsten Rankgerüsten. Wildrosenkreuzungen wie z.B. R. californica plena, 'Pink Mysterie', 'Stanwell Perpetual' und 'Paula Vapelle', Kleinstrauch-rosen wie 'Pink Swany', 'Gärtnerfreude', Meidiland-Rosen, Moschatahybriden wie 'Queen of the Musk', 'Plaisanterie', 'Belinda', 'Jean Stephenne', 'Guirlande d'Amour' und viele, viele andere begeistern uns. Eine Besonderheit sind die Rosen der belgischen Züchter Louis Lens und Ann Velle. Jede unserer Rosen ist beschriftet.
In 35 Jahren hat sich unser Garten aus einem kleinen Gemüse- und Spielgarten von 895 m² zu einem fast reinen Rosengarten von über 5 000 m² entwickelt. Als junger Mensch wünschte ich mir ein Haus voller Kinder und einen Rosengarten voller samtig dunkelroter Edelrosen. Alma de l'Aigle's Spruch traf und trift immer auf uns zu: "Garten und Kinder sind es, für die es sich lohnt zu leben." Inzwischen spielen ab und zu die Enkel in Haus und Garten und statt der anfänglichen Edelrosen wachsen eher Rosen mit einfachen oder mit vielen kleinen Blüten bei uns.
Unser Garten westlich von Braunschweig hat mageren Boden - rundherum war und ist Kiesabbau. Unsere Rosen mögen es offensichtlich und ebenso der Thymian, der nur auf leichtem Boden in voller Sonne gedeiht. Wir spritzen weder Fungizide noch Insektizide noch Pflanzenstärkungsmittel oder sonst etwas. Gegen unerwünschte Insekten helfen uns die Vögel, Marienkäfer und Schwebfliegen, gegen Pilzkrankheiten wehren wir uns durch Auswahl widerstandsfähiger Sorten, durch möglichst richtigen Standort und durch Schnitt. Winterschäden, besonders die Spätfröste im Frühjahr sind ein Problem. Auch da lernen wir immer mehr, zwischen für unsere Gegend geeigneten und empfindlicheren Sorten zu unterscheiden.
Die Anlage des Gartens und die Gestaltung, der Bau der Rankgerüste, die Kletterrosen, alle schwere Arbeit macht mein Mann, daneben den inzwischen kleinen Gemüsegarten, Neupflanzungen, Unkrautbeseitigung und vieles mehr. Ich schneide wochenlang im Frühjahr die Strauchrosen und krieche hinter dem Unkraut her, das immer schneller ist! Unser Garten ist naturnah gestaltet und gefällt nicht nur uns, sondern Vögeln, Insekten, Igeln ...
Kommentare der Gartenbesucher: "Sie haben ja nur Heckenrosen!" (ältere Rosenfreundin). "Das ist der verrückteste Garten, den ich je gesehen habe!" (Gartenarchitekt). "Sie leben in einem Paradies!" (Dame von der Caritas, evangelische Pastorin und zwei Zeugen Jehovas). "Die Rosen sind ja schön, aber man braucht auch einen Spaten!" (älterer Gärtner, der damit ausdrücken wollte, daß Arbeit auch dazu gehört). "Der riesige Garten und die viele Arbeit! Wie wollen Sie denn im Alter damit fertig werden?" (viele Besucher, die weniger leidenschaftliche Gärtner als mein Mann oder Rosennarren wie ich sind).
Das Alter ist wohl schon da, fertig werden wir auch nie, aber die Freude bleibt an Rosen und Garten und Arbeit und allem, was sonst dazu gehört.
Eilike und Herward Vemmer (zum Fotoalbum bitte hier klicken)
|
|
 Sibelius und Nepeta Walkers Low
 Blick in den Garten |
zurück zum Anfang
Reihenhausgarten in Kassel
von Ruth und Jürgen Weiß
Vor 30 Jahren kauften wir das Reiheneckhaus, dass mit einem Unterstellplatz für das Auto, einem Gartenhaus für Fahrräder und Geräte und zwei Terrassen ca. 360 qm Fläche hat.
Die Himmelsrichtungen Ost – Süd und West mit Blick auf den Herkules hatten es uns unter anderem angetan.
Im Laufe der Jahre hat sich die Gestaltung des Gartens öfter gewandelt. 1995 brachte ein Urlaub an der Nordsee durch den Meldorfer Rosengarten die große Wende:
Die Rosenlust hatte mich eingeholt. So wurde im Laufe der Jahre unser kleiner Garten ein über und über blühendes und duftendes Fleckchen Erde. Mit ca. 50 unterschiedlichen Rosen von einmal bis öfter blühend ist so ein kleiner Garten mitten in der Stadt Kassel für Vögel und Insekten ein beliebtes Anflugziel. Einige Rosen schauen über den Gartenzaun zur Freude der Fußgänger, was man am Tag später an den fehlenden gemopsten Blüten feststellt. Nachbars Katzen spazieren sehr gern durch den Zaun und liebäugeln mit den Meisen, die hier jedes Frühjahr ihre Jungen ausbrüten.
1985 wurde ein Teich vor der Terrasse, wo vorher die Kinder im Sandkasten spielten, mit Moderlieschen, Stichlingen und Seerosen angelegt, der trotz der sonnigen Lage fast immer klares Wasser hat. Durch die Südseite – mit einer aus altem Bestand noch stehenden Coloradotanne, in der es sich ’Venusta Pendula’ bequem macht, trocknet die Erde im Sommer schnell aus. Da ich für Alte Rosen schwärme, sind es die edlen dunklen Samtenen, deren Blütenblätter leider schnell verbrennen. Auch die Wintersonne macht den Rosentrieben zu schaffen, sodass einige Rosensträucher sehr guten Winterschutz brauchen. Im Laufe der Jahre mussten hin und wieder nicht geeignete Sorten gegen robustere ausgetaucht werden.
Ein Eckchen für Kräuter und Tomaten ist noch vorhanden – dahin dürfen keine Rosen gepflanzt werden. Eine kleine Sammlung von Hosta steht in Töpfen; Sommerblüher und Hortensien sollen auch erwähnt werden, die Gemütlichkeit und Farbe auf die beiden Terrassen bringen.
Sicher wird sich unser Gärtchen im Laufe der nächsten Jahre nicht mehr groß verändern. Wir haben unseren Gartenstil gefunden. Wer Lust hat, mal vorbei zu schauen, ist herzlich willkommen!
Ruth und Jürgen Weiß (zum Fotoalbum bitte hier klicken)
|
|


|
zurück zum Anfang
Garten Westerhagen
Der Garten ist ca.500 qm groß. Dazu kommt eine Terrasse von ca. 50 qm.
Einen Schwerpunkt gestalterischer Art gibt es bei uns nicht.
Der Garten ist im Sommer das 2. Wohnzimmer. Wir freuen uns, wenn es so lange wie möglich blüht und schön grün ist.
Ulrike Westerhagen (zum Fotoalbum bitte hier klicken)
|
|


|
zurück zum Anfang
Garten Wozniak
Unser Garten ist nur 460 qm groß und wird dominiert von einem großen eisernen Pavillon.
Wir hatten uns dafür entschieden, weil wir auch mit Gästen dort sitzen wollten. Beim Aufbau der Einzelteile waren wir jedoch ziemlich entsetzt, als immer noch ein neuer Bogen hinzukam.
Obwohl wir die Größe vorher auf dem Boden aufgemalt hatten, erschien er uns überdimensioniert und zu nah am Haus. Nachdem wir jedoch weiße Rosen und Clematis gepflanzt haben und als Hintergrund 2 Eiben, ist es unser und unserer Gäste Lieblingsplatz geworden. ´Girlande d`amour´ blüht üppig und beständig mit kleinen gefüllten Blüten und sehr gesund. Als Gegenpol habe ich eine ´Alba Meidiland´ - ein Bodendecker - als Kletterrose gezogen. Sie sieht mit den Büscheln von weißen Blüten den ganzen Sommer traumhaft aus. Über das filigrane Dach fällt lange Zeit ´Bobbie James´ in Trauben blühend und duftend mit anschließendem zierlichen Hagebuttenflor. Gleich vorn klettert ´Moonlight´ mit frischen roten Trieben und weißen offenen Schalen nach oben.
Heute wissen wir, ein schön eingewachsener Pavillon ist ein romatisches Refugium, das auch im Winter ein schöner Blickfang von unserem Wohnzimmerfenster ist.
Dieses ist nur ein Auschnitt aus unserem Garten, der mit Rosen, Clematis verschiedenen Stauden, geschwungenen Buchsbaum-Hecken und Kugeln unser Sommerdomizil geworden ist.
Marion und Günter Wozniak (zum Fotoalbum bitte hier klicken)
|
|
 Blick in den Garten im Sommer
 Blick in den Garten im Winter |
|