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Rosenreisen der Rosenfreunde Hannover
Die Rosenreisen und Tagesfahrten des Rosenfreundeskreises Hannover werden vom Reiseveranstalter Gebr. Kleine oHG, Forstweg 2, 30827 Garbsen durchgeführt.
Freitag
01.09.2017
Tagesfahrt nach Wahrenholz
Infos und Anmeldung bei G. Brandt, Tel. 05144/4319, Mail: Brandt.G@t-online.de

Reiseberichte von Tagesfahrten und Reisen der Rosenfreunde Hannover

Rosendorf Steinfurth zur schönsten Blütezeit

Giftige Kräueter und blühende Rosen:
Tagesfahrt nach Braunschweig am 09.06.2017

Tagesfahrt zu drei Gärten in den Landkreisen Nienburg und Diepholz am 17.09.2016

Rosenreise nach Schleswig-Holstein 24.–26.Juni 2016

Tagesfahrt nach Groß Munzel und Sehnde/Rethmar am 24.April 2016

Tagesfahrt nach Ostwestfalen-Lippe am 26.September 2015

Rosendorf Steinfurth zur schönsten Blütezeit

Vom 23.Juni bis zum 25.Juni 2017 unternahmen 38 Gartenfreunde, Mitglieder des Rosenfreundeskreises Hannover und befreundete Gäste, eine Rosenreise nach Bad Nauheim mit dem Rosendorf Steinfurth in der Wetterau in Hessen.

Erster Tag
Garten Walter

Ein Rosenbogen führt in den 1.800 Quadratmeter großen Ziergarten. Einzelne Gartenzimmer mit ideenreichen netten Dekorationen und Pflanzenraritäten überraschen immer wieder und lassen die künstlerische Ader der Gartenbesitzerin erahnen. Wasserschalen und Brunnen für die Vogelwelt, Steinhaufen für Käfer sind verstreut im Garten zu finden. Und natürlich Rosen, als Kletterer, als große Büsche oder kleine Sträucher. Von der angrenzenden Wiese gibt es einen imposanten Blick über entfernte Berge.

Rosenhang Karben

Dies ist eine Anlage, die durch ehrenamtliche Mitglieder entstanden ist und auch erhalten wird. Auf 5.000 Quadratmetern wachsen hier vorwiegend alte und historische Rosen. Die Rosen können sich ungehindert ausdehnen und haben so eine beeindruckende Höhe und Breite erreicht.

Jugendstilführung

Die Führung zeigte uns den Sprudelhof mit seinen Badehäusern: ein Kulturdenkmal, das in Europa einzigartig ist. Schöne Ornamente, Schnitzereien und Mosaiken präsentieren den typischen Ausdruck des Jugendstils. In einer Galerie werden Bilder von großen Persönlichkeiten ausgestellt, die hier in Bad Nauheim kurten. Dies ist ein Zeugnis dieses weltweit bekannten Kurortes.

Zweiter Tag
Bioland Rosenschule Ruf

Sie ist außerhalb von Steinfurth angesiedelt. Bei dem Rundgang durch das Gelände wurde uns viel über die konsequente Durchführung für eine ökologische Rosenkultur vermittelt. Anekdoten von Rosensämlingen, Erklärungen zu einem Hühnermobil, das Bestaunen der gesunden Rosen, die ansteckende Begeisterung und Lebensart der Familie Ruf ließen unsere Aufenthaltszeit viel zu schnell verstreichen; gerne wären wir länger geblieben.

Rosenmuseum in Steinfurth

In der Mitte des Dorfes lädt in einem alten Fachwerkhaus des Rosenmuseum zur Besichtigung ein. In einer Dauerausstellung werden historische rosige Kunstgegenständen gezeigt. Dazu runden Darbietungen von ständig wechselnden Themenbereichen zeitgenössischer Künstler das Museumsangebot ab.

Rosenpark Dräger

Er liegt am Ortseingang von Steinfurth. Durch seine Hanglage haben die Besucher einen Panoramablick über die Rosenanlagen mit ihrer Farbenpracht, gemischt mit Lavendel und Salvien. Insgesamt ist der Rosenpark ein Ort zum Verweilen, Einkaufen und Genießen.

Rosen-Union

Sie ist ein Anbieter, der Rosen verschiedener Züchter vertreibt. Hier genossen wir im Schatten einer alten Buche den Nachmittagskaffee. Ein Höhepunkt war ein ungeplanter Vortrag über die Rosenschnitt-Technik dieses Betriebes.

Rosen Schultheis

Dies ist die älteste deutsche Rosenschule seit 1868. Der Juniorchef Christian Schultheis begleitete uns durch die Firmenanlage mit Inselcharakter, denn sie wird von dem Flüsschen Wetter bogenförmig umschlossen. Die Ansicht des Schaugartens vermittelt eine sehr gemütliche und romantische Atmosphäre. Die sehr persönliche Begegnung mit dem Juniorchef haben alle Rosenfreunde sehr genossen.

Das Abendessen an diesem ereignisreichen Tag nahmen wir im Herrenhaus Löw ein. Herr Nein (ortsansässiger ehrenamtlicher Natur- und Umweltschutzberater) bereicherte den Tagesausklang mit seiner Anwesenheit. Er hatte unsere Organisatoren Renate und Gerd Brandt bei den Reisevorbereitungen hilfreich unterstützt.

Dritter Tag
Garten Fleißner

Im Garten überraschte uns die Pflanzenvielfalt; von einem gewaltigen Felsen plätscherte das Wasser in einen Naturschwimmteich. Mineralien und Fossilien an den Wegen weisen auf das Hobby der Besitzer hin. Am Ende eines Weges befindet sich das private Bernstein-Museum der Familie Fleißner. Dieses Museum steckt voller Exponate, erstaunlichem Hintergrundwissen und technischen Geräten: eine imposante Stätte, die man unbedingt gesehen haben sollte.

Garten Kunzfeld

Es erwartete uns wieder ein Garten mit großer Abwechslung: schmale Wege, hohe Farne, Hortensien in Töpfen, Skulpturen, alte bemooste Bäume, Nisthilfen und interessante Blickachsen bestimmen das Bild dieses Gartens.

Schlusswort

In Bad Nauheim und Umgebung leuchteten die Rosenfelder von den Hügelketten. An den Straßen reihte sich eine Rosengärtnerei an die nächste: Rosen über Rosen, ein Augenschmaus.

Wir begegneten außergewöhnlichen Menschen in ihren Gärten, mit ihrem Forschergeist, mit ihrem ehrenamtlichen Engagement in Sachen Natur: ein Labsal für die Seele.

Dies war eine rundherum schöne Rosenreise, von Renate und Gerd Brandt gestaltet und geleitet.

Text: Elvira Schwipper
zum Fotoalbum mit Fotos von E. Schwipper bitte hier klicken
zum Fotoalbum mit Fotos von L. Anders bitte hier klicken
zum Fotoalbum mit Fotos von V. Remane bitte hier klicken
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Giftige Kräueter und blühende Rosen:
Tagesfahrt nach Braunschweig am 09.06.2017

Am Freitag, den 09.Juni 2017 starteten bei sonnigem Frühsommerwetter 40 Rosenfreunde aus Hannover und Gäste im fast voll besetzten Bus zur ersten Tagesfahrt unseres Freundeskreises im Jahr 2017.

Das Ziel war Braunschweig: Hier besichtigten wir den Kräutergarten der Technischen Universität Braunschweig. Burkhard Bohne, der den Rosenfreunden Hannover durch einen Vortrag im Jahr 2016 bereits bekannt war, führte uns nach der Begrüßung durch den Kräutergarten. Mit seinem fachkundigem Wissen, seinen Erläuterungen zu Aufbau des Gartens, Wirkstoffen und Eigenschaften der einzelnen Pflanzen und weiteren Hintergrund-Informationen brachte er uns die Welt der Kräuter näher.

Nach einer Mittagspause im hinteren Teil des Kräutergartens mit urigen Sitzgelegenheiten aus Steinen bei Würstchen und Kartoffelsalat fuhren wir mit unserem Bus danach zum Besuch eines Privatgarten im Innenstadtgebiet von Braunschweig.

Hier konnten wir in einem parkähnlich angelegten Garten von 3.900 Quadratmetern Größe die Gestaltung mit vielen blühenden Rosen besichtigen.

Den Abschluss der Tagesfahrt bildete eine Floßfahrt auf der Oker. Der Startpunkt lag ebenfalls im Innenstadtbereich. Bei Kaffee, Tee und Kuchen fuhren wir geräuschlos mit Elektroantrieb durch weite Teile des Braunschweiger Bürgerparks. Unser Steuermann trug mit kurzweiligen Erläuterungen zum Erfolg bei. Bei der Rückfahrt erwischte uns dann noch eine Regenfront, die wir aber mit Schirmen und vorsorglich mitgebrachter Regenkleidung gut abwetterten.

So endete nach der Rückfahrt die von unseren Rosenfreunden Renate und Gerhard Brandt ausgezeichnet organisierte und begleitete Fahrt mit vielen Eindrücken um 18 Uhr in Hannover.

Text: Fritz Schwipper
zum Fotoalbum mit Fotos von F. Schwipper bitte hier klicken
zum Fotoalbum mit Fotos von G. Brandt bitte hier klicken
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Tagesfahrt zu drei Gärten in den Landkreisen Nienburg und Diepholz am 17.September 2016

Wir Rosenfreunde wollten zum Sommerende noch einmal durch fremde Gartenpforten gehen und nach diesen turbulenten Wettern in den letzten Monaten die Seele mit Rosen- und Gartenfreunden baumeln lassen. So entstand, von kurzer Hand geplant, dieser interessante und schöne Tagesausflug zu drei sehr unterschiedlich gestalteten Gärten in den Landkreisen Nienburg und Diepholz.

Garten der Familie Oesthus in Einste, Ortsteil von Blender

Im vorderen Teil dieses 3500 Quadratmeter großen Gartens befindet sich das alte Bauernhaus, dahinter liegt das neuerbaute, gemütlich aussehende Fachwerkhaus. Durch einen formal angelegten Gartenbereich öffnet sich der weitere Garten in einer parkähnlich angelegten Gestaltungsweise.  Kurvige Wege führen zwischen Inselbeeten, Rasenflächen und einem Teich zu immer neuen Pflanzengesellschaften. Große Bäume und Hecken umrahmen die gesamte Anlage malerisch. Die Gartenbesitzer sprudeln über vor neuen Ideen und ihre Gartenbegeisterung wirkt ansteckend.

Garten der Familie Vehring in Henstedt, Ortsteil von Syke

Der Garten liegt in einer Endmoräne. So erklären sich die sanften Hügel in diesem Landschaftsstrich. Der Garten wird durch alte Gebäude dominiert. Einen Gartenplan für das alte Anwesen, es wurde erstmals im Jahre 1680 erwähnt, gibt es nicht. Im Jahre 1970 ging das Anwesen auf die heutigen Besitzer über. Sie restaurierten die historischen Gebäude und der Garten wurde stets den familiären Lebensabschnitten angepasst. So veränderte sich die Struktur des Gartens ständig bis zu der heutigen Form: viele kleine Gartenräume, urige bemooste Bäume, alte Obstbäume, Magnolien, ein Nutzgarten, Weideland.  Immer wieder säumen Kunstobjekte der Eigentümer die Wege.

Garten der Familie Zempel in Asendorf

Das gesamte Anwesen der Familie steht unter Denkmalschutz. Große alte Bäume verleihen dem Hof ein altehrwürdiges Aussehen. Eine Linde ist laut Aufzeichnung ungefähr 300 Jahre alt. Buchshecken geben dem Garten hinter dem Wohnhaus eine rechteckige Form. Ein riesiger Teich spiegelt das alte Bauernhaus wieder, seltene Pflanzen erwecken unser Staunen. Ein Garten zur Selbstversorgung, Obstbäume und Beerenfrüchte, ich kann nicht alles aufzählen, was uns in dieser Idylle alles begegnet ist. Und nicht zu vergessen: Wir konnten köstlichen Kuchen in dem alten Gewächshaus genießen. Ein Gewächshaus, das sich zu einem wunderschönen Wintergarten gemausert hat.

Bei diesen drei Gartenbesitzern ist eine  tiefe Verwurzelung mit ihren Anwesen zu spüren; ihnen liegt viel daran, ihre Gärten durch Taten und Worte als Kulturgut zu erhalten.

Der Dank aller Teilnehmer für die umfassende Organisation gebührt dem Reiseleiterteam Renate und Gerd Brandt.

Text: Elvira Schwipper
zum Fotoalbum mit Fotos von E. Schwipper bitte hier klicken
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Rosenreise nach Schleswig-Holstein 24.-26.Juni 2016

Am 24. Juni starteten 46 Rosenfreunde und Kleingärtner bei Sonnenschein zur Rosenreise des Rosenfreundeskreises Hannover nach Schleswig-Holstein.

Leider änderte sich das Wetter dann relativ schnell, bereits nach einer Stunde setzte heftiger Regen ein, der immer noch anhielt, als wir den Rosengarten “L’ âge bleu“ erreichten. Auf diesem 8.000  Quadratmeter großen Gelände, auf dem die ersten Rosen 2007 gepflanzt worden sind, stehen heute etwa 1.500 verschiedene Rosensorten, davon ca. 90 % seltene Sorten. Häufig sind es Rosen, die irgendwo gefunden und somit gerettet wurden, aber vielfach auch noch nicht identifiziert wurden.

Die Besitzerin, Frau Langenberg, führte uns durch die große Anlage. Leider hatten insbesondere die historischen Rosen durch den kräftigen Regen der letzten Tage sehr gelitten, doch gelbe und rosafarbene Gartenbereiche waren sehenswert. Insbesondere der gelbe Bereich mit den gelb blühenden Rosen, Lilien und anderen Stauden war ein Höhepunkt.

Nach einer Kaffeepause stand dann der Besuch der Landesgartenschau (LGS) in Eutin auf dem Programm. Auf dem LGS-Gelände angekommen gingen alle Reiseteilnehmer je nach Interessenlage ihre eigenen Wege. Wir sind zuerst mit einem Elektroboot über den Eutiner See bis an das entgegengesetzte Ende der LGS gefahren und langsam über das Gelände zurückgegangen. Erste Station unseres Weges war der kleine, aber feine Rosengarten. Die nächsten Höhepunkte kamen dann am Eutiner Schloss; zuerst einige große Flächen mit in verschiedenen Farben blühenden Dahlien und danach die lange Lindenallee im Schlosspark. Diese Allee führte uns direkt zu den Küchen- und Kräutergärten. Sehr interessant war hier ein Garten in dem die gängigen Giftpflanzen, die in vielen Gärten stehen, aufgepflanzt waren.

Nach erholsamer Nacht und bei deutlich kühlerem und trockenem Wetter starteten wir am nächsten Morgen zu weiteren Gartenbesuchen. Erster Garten war der Privatgarten Heine in Plön. Frau Heine begrüßte uns vor dem Haus und erzählte kurz  die Geschichte ihres Gartens. Dieser Garten in einer Hanglage enthält mehrere durch kleine Hecken gegliederte Gartenräume mit vielen Stauden und Gräsern, sowie einen Kräuter- und Küchengarten in einem Rondell.

Nach kurzer Fahrt erreichten wir die Gartenanlage von Fenna Graf in Sprangsrade. Diese ungefähr 10.000 Quadratmeter große Gartenanlage liegt allein inmitten von Feldern. Die Besichtigung mit Führung durch Frau Graf war einer der Höhepunkte der ganzen Reise. Die Anlage besteht aus vielen größeren und kleineren Gartenräumen sowie mehreren Teichen. Und überall gab es Sitzgelegenheiten, sodass man Partien in Ruhe ansehen konnte. Interessant war z.B. eine Obstwiese, die durch unterschiedlich hoch geschnittenen Rasen einen formalen Charakter erhielt.

In der Staudengärtnerei Bornhöved, der dritten Station dieses Tages, suchten wir erst einmal Schutz in Zelten und Hallen. Da der Regen aber nicht aufhörte wurden die vereinbarten Führungen trotz Gewitters unter Regenschirmen durchgeführt. Auch hier gab es einige interessant gestaltete Gartenräume.

Der letzte Tag der Rosenreise begann bei gutem Wetter, und so sollte es auch bleiben. Erster Garten war “Mien Bloomgorn“ von Familie Berger in Schmalensee. Auch dieser Garten liegt an einem Hang, er wurde durch Trockenmauern aus Findlingen terrassiert. Dominierend in diesem Garten sind die vielen Stauden und Sommerblumen, die von Frau Berger aus Samen überwiegend selbst kultiviert werden. Der absolute Hingucker während unseres Besuches war ein in voller Blüte stehendes großes Beet mit verschiedenen Ritterspornsorten.

Letzte Station der Reise war das Gut Stockseehof mit dem Gartenwettbewerb ’Small Gardens – Kleine Gärten’. Hier haben Gartenarchitekten und Gartendesigner, aber auch Gärtnereien, die Möglichkeit, kleine Gärten anzulegen, die dann von einer Fachjury und auch von den Besuchern beurteilt werden. Es gab hier sehr moderne, aber auch traditionelle Gärten, einen japanischen Garten und auch einen typischen alten Gemüsegarten mit einem Gehege für Hühner.

Dieser Besuch war ein schöner Abschluss einer gelungenen Rosenreise, die hervorragend vorbereitet und geführt wurde von unseren Rosenfreunden Renate und Gerhard Brandt.

Text: Helmut Peters
zum Fotoalbum mit Fotos von E. Schwipper & A. Hentschke bitte hier klicken
zum Fotoalbum mit Fotos von Helmut Peters bitte hier klicken
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Gelungene Tagesfahrt der Rosen- und Gartenfreunde nach Groß Munzel und Sehnde/Rethmar am 24.April 2016

Mit 45 erwartungsvollen Rosen- und Gartenfreunden startete um 9.00 Uhr der Bus in Garbsen und anschließend in Hannover am ZOB.

Die 5.000 qm große Garten- und Parkanlage vom Ehepaar Johanna und Albrecht Jungk in Groß Munzel war unser erstes Ziel. Vor 40 Jahren legten die Beiden den Garten an, pflanzten viele besondere Gehölze und passende Stauden und Zwiebeln. Zahlreiche Stauden- und Strauchpäonien, die alle schon kräftig trieben, ließen ahnen, wie es in vier Wochen aussehen wird.

Zurzeit lenken die Weinbergtulpen (T. sylvestris)  alle Aufmerksamkeit auf sich. Sie breiten sich auf dem sehr fruchtbaren Boden üppig aus. - Eine sehr sehenswerte Anlage, die uns wieder neue Anregungen für eigene Gärten bot.

     

Der Garten von Frau Aleksandra Pristin  (ca. 4.000 qm) besticht durch die Anlage und Staudenverwendung. Beeindruckend fanden viele Gartenbesucher die dichten Gruppen der weißen Narzissen ´Tresamble´. Alle Beete sind eingefasst mit Natursteinen, was dem Garten einen natürlichen Charme verleiht. Neu entstanden ist der sogenannte  Präriegarten (2.000 qm) mit sonnenliebenden Pflanzen und Gehölzen. Dieser Gartenteil muss sich erst entwickeln.

     

Nach einer Kaffeepause im „Café im Schafstall“ in Bantorf/Barsinghausen bei leckerer Torte und Kaffee oder Tee durften wir den Garten von Frau Petra Pelz in Sehnde/Rethmar besuchen. Frau Pelz richtet beruflich Gärten ein. Sie hat sich ganz auf Stauden und Zwiebelpflanzen spezialisiert und darauf, dass immer etwas blüht und Höhenstaffelungen die Beete interessant machen. Gräser fanden bei unseren Gartenbesuchern reges Interesse und wurden ausgiebig diskutiert. - Das Wetter meinte es zum Schluss nicht sehr gut mit uns. Schwarze Regenwolken, Regengüsse und Sturm zwangen uns, unseren Bus aufzusuchen und die Heimreise anzutreten.

        

Alle waren sich einig: Das war eine gelungene Tagesfahrt! Das Wetter konnte der guten Stimmung nicht schaden. Unser aller Dank gilt unserem Reiseleiterteam Renate und Gerd Brandt. Sie haben wieder alles hervorragend organisiert. Wir freuen uns nun auf die mehrtägige Fahrt im Juni in die Holsteinische Schweiz.

Text: Anne Hentschke; Fotos (8): Eberhard Hentschke
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Tagesfahrt nach Bielefeld, Leopoldshöhe und Löhne am 26.September 2015

Am 26. September 2015 führte unsere Rosenreise in die Region Ostwestfalen-Lippe zuerst nach Bielefeld. Wir waren gespannt auf die Schnittrosen-Gärtnerei Steffen. Herr Steffen erklärte ausführlich den Anbau seiner Schnittrosen. Neu war für uns, dass die Rosen nicht in der Erde stehen, sondern lediglich in Perlite wachsen. Bedarfsgerecht gedüngt und klimatisiert, wachsen gesunde Rosen heran. Sie werden nur bei auftretendem echten Mehltau einmal gespritzt. Gegen tierische Schädlinge werden Nützlinge eingesetzt. Wir erfuhren, wie die Rosen transportsicher verpackt auf dem Postweg die Empfänger erreichen. Als besondere Überraschung bekam jeder Teilnehmer der Fahrt einen Rosenstrauß mit 14 Rosen, bunt gemischt, geschenkt. Ein Dank noch einmal an die Familie Steffen!

Nach einer kurzen Mittagspause mit Kartoffelsalat und Würstchen erwartete uns der erste Garten in Leopoldshöhe. Das Ehepaar Asemissen begrüßte uns freundlich auf seinem 3,5 ha großen Anwesen. Frau Asemissen nahm sich viel Zeit, uns durch den großen Bauernpark zu führen. Wir sahen Staudenbeete mit historischen Rosen und englischen Rosen, Streuobstwiesen mit Wild- und Strauchrosen im Hagebuttenschmuck und einen großen Naturteich mit Seerosen und natürlicher Uferbepflanzung. Der schwere Lehmboden ließ alle Pflanzen optimal wachsen. Wir waren sehr beeindruckt und wünschten uns, diese großartige Anlage zur Rosenblüte bewundern zu können.

Der zweite, 9000 qm große Garten der Herren Oliver Kipp und Karsten Brakemeier in Löhne ist nach eigenen Angaben ein Sammlergarten. Besondere Stauden, aber vor allem besondere Gehölze waren den Gartenbesitzern wichtig. In Hausnähe war der Garten nach englischem Vorbild formal gestaltet. Je weiter vom Haus entfernt, wurde es immer zwangloser und endete mit einer Obstwiese und einem Teich. Durch einen Eibenhecken-Durchgang gelangte man aus dem sonnigen Garten  in den schattigen Waldgarten wie in eine andere Welt. Viele besondere Gehölze mit Unterpflanzungen, hier besonders Funkien und Farne, versprachen an heißen Tagen angenehme Kühle. Formal gestaltet waren u.a. ein Rosengarten und ein Dahliengarten, alles unterteilt mit Eiben-und Buchsbaumhecken. Rosen kletterten auf das Dach:

´Ayrshire Queen´ und ´Mme. Alfred Carriere´. Die beiden Gartenliebhaber gaben geduldig Auskunft auf unsere vielen Fragen, zeigte es doch ein großes Interesse.

Nach einer kurzen Pause mit Kaffee und mitgebrachtem Kuchen von Rosenfreunden machten wir uns sehr zufrieden auf die Heimfahrt. Unser Dank gilt Renate und Gerd Brandt für die gute Vorbereitung der Reise und die Auswahl von interessanten Gärten. Alle waren sich einig: Es war ein erlebnisreicher schöner Tag.

Text: Anne Hentschke
zum Fotoalbum mit Fotos von Eberhard Hentschke bitte hier klicken
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Rosenreisen der Rosenfreunde Hannover
Die Rosenreisen und Tagesfahrten des Rosenfreundeskreises Hannover werden vom Reiseveranstalter Gebr. Kleine oHG, Forstweg 2, 30827 Garbsen durchgeführt.
Freitag
01.09.2017
Tagesfahrt nach Wahrenholz
Infos und Anmeldung bei G. Brandt, Tel. 05144/4319, Mail: Brandt.G@t-online.de

Reiseberichte von Tagesfahrten und Reisen der Rosenfreunde Hannover

Rosendorf Steinfurth zur schönsten Blütezeit

Giftige Kräueter und blühende Rosen:
Tagesfahrt nach Braunschweig am 09.06.2017

Tagesfahrt zu drei Gärten in den Landkreisen Nienburg und Diepholz am 17.09.2016

Rosenreise nach Schleswig-Holstein 24.–26.Juni 2016

Tagesfahrt nach Groß Munzel und Sehnde/Rethmar am 24.April 2016

Tagesfahrt nach Ostwestfalen-Lippe am 26.September 2015

Rosendorf Steinfurth zur schönsten Blütezeit

Vom 23.Juni bis zum 25.Juni 2017 unternahmen 38 Gartenfreunde, Mitglieder des Rosenfreundeskreises Hannover und befreundete Gäste, eine Rosenreise nach Bad Nauheim mit dem Rosendorf Steinfurth in der Wetterau in Hessen.

Erster Tag
Garten Walter

Ein Rosenbogen führt in den 1.800 Quadratmeter großen Ziergarten. Einzelne Gartenzimmer mit ideenreichen netten Dekorationen und Pflanzenraritäten überraschen immer wieder und lassen die künstlerische Ader der Gartenbesitzerin erahnen. Wasserschalen und Brunnen für die Vogelwelt, Steinhaufen für Käfer sind verstreut im Garten zu finden. Und natürlich Rosen, als Kletterer, als große Büsche oder kleine Sträucher. Von der angrenzenden Wiese gibt es einen imposanten Blick über entfernte Berge.

Rosenhang Karben

Dies ist eine Anlage, die durch ehrenamtliche Mitglieder entstanden ist und auch erhalten wird. Auf 5.000 Quadratmetern wachsen hier vorwiegend alte und historische Rosen. Die Rosen können sich ungehindert ausdehnen und haben so eine beeindruckende Höhe und Breite erreicht.

Jugendstilführung

Die Führung zeigte uns den Sprudelhof mit seinen Badehäusern: ein Kulturdenkmal, das in Europa einzigartig ist. Schöne Ornamente, Schnitzereien und Mosaiken präsentieren den typischen Ausdruck des Jugendstils. In einer Galerie werden Bilder von großen Persönlichkeiten ausgestellt, die hier in Bad Nauheim kurten. Dies ist ein Zeugnis dieses weltweit bekannten Kurortes.

Zweiter Tag
Bioland Rosenschule Ruf

Sie ist außerhalb von Steinfurth angesiedelt. Bei dem Rundgang durch das Gelände wurde uns viel über die konsequente Durchführung für eine ökologische Rosenkultur vermittelt. Anekdoten von Rosensämlingen, Erklärungen zu einem Hühnermobil, das Bestaunen der gesunden Rosen, die ansteckende Begeisterung und Lebensart der Familie Ruf ließen unsere Aufenthaltszeit viel zu schnell verstreichen; gerne wären wir länger geblieben.

Rosenmuseum in Steinfurth

In der Mitte des Dorfes lädt in einem alten Fachwerkhaus des Rosenmuseum zur Besichtigung ein. In einer Dauerausstellung werden historische rosige Kunstgegenständen gezeigt. Dazu runden Darbietungen von ständig wechselnden Themenbereichen zeitgenössischer Künstler das Museumsangebot ab.

Rosenpark Dräger

Er liegt am Ortseingang von Steinfurth. Durch seine Hanglage haben die Besucher einen Panoramablick über die Rosenanlagen mit ihrer Farbenpracht, gemischt mit Lavendel und Salvien. Insgesamt ist der Rosenpark ein Ort zum Verweilen, Einkaufen und Genießen.

Rosen-Union

Sie ist ein Anbieter, der Rosen verschiedener Züchter vertreibt. Hier genossen wir im Schatten einer alten Buche den Nachmittagskaffee. Ein Höhepunkt war ein ungeplanter Vortrag über die Rosenschnitt-Technik dieses Betriebes.

Rosen Schultheis

Dies ist die älteste deutsche Rosenschule seit 1868. Der Juniorchef Christian Schultheis begleitete uns durch die Firmenanlage mit Inselcharakter, denn sie wird von dem Flüsschen Wetter bogenförmig umschlossen. Die Ansicht des Schaugartens vermittelt eine sehr gemütliche und romantische Atmosphäre. Die sehr persönliche Begegnung mit dem Juniorchef haben alle Rosenfreunde sehr genossen.

Das Abendessen an diesem ereignisreichen Tag nahmen wir im Herrenhaus Löw ein. Herr Nein (ortsansässiger ehrenamtlicher Natur- und Umweltschutzberater) bereicherte den Tagesausklang mit seiner Anwesenheit. Er hatte unsere Organisatoren Renate und Gerd Brandt bei den Reisevorbereitungen hilfreich unterstützt.

Dritter Tag
Garten Fleißner

Im Garten überraschte uns die Pflanzenvielfalt; von einem gewaltigen Felsen plätscherte das Wasser in einen Naturschwimmteich. Mineralien und Fossilien an den Wegen weisen auf das Hobby der Besitzer hin. Am Ende eines Weges befindet sich das private Bernstein-Museum der Familie Fleißner. Dieses Museum steckt voller Exponate, erstaunlichem Hintergrundwissen und technischen Geräten: eine imposante Stätte, die man unbedingt gesehen haben sollte.

Garten Kunzfeld

Es erwartete uns wieder ein Garten mit großer Abwechslung: schmale Wege, hohe Farne, Hortensien in Töpfen, Skulpturen, alte bemooste Bäume, Nisthilfen und interessante Blickachsen bestimmen das Bild dieses Gartens.

Schlusswort

In Bad Nauheim und Umgebung leuchteten die Rosenfelder von den Hügelketten. An den Straßen reihte sich eine Rosengärtnerei an die nächste: Rosen über Rosen, ein Augenschmaus.

Wir begegneten außergewöhnlichen Menschen in ihren Gärten, mit ihrem Forschergeist, mit ihrem ehrenamtlichen Engagement in Sachen Natur: ein Labsal für die Seele.

Dies war eine rundherum schöne Rosenreise, von Renate und Gerd Brandt gestaltet und geleitet.

Text: Elvira Schwipper
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Giftige Kräueter und blühende Rosen:
Tagesfahrt nach Braunschweig am 09.06.2017

Am Freitag, den 09.Juni 2017 starteten bei sonnigem Frühsommerwetter 40 Rosenfreunde aus Hannover und Gäste im fast voll besetzten Bus zur ersten Tagesfahrt unseres Freundeskreises im Jahr 2017.

Das Ziel war Braunschweig: Hier besichtigten wir den Kräutergarten der Technischen Universität Braunschweig. Burkhard Bohne, der den Rosenfreunden Hannover durch einen Vortrag im Jahr 2016 bereits bekannt war, führte uns nach der Begrüßung durch den Kräutergarten. Mit seinem fachkundigem Wissen, seinen Erläuterungen zu Aufbau des Gartens, Wirkstoffen und Eigenschaften der einzelnen Pflanzen und weiteren Hintergrund-Informationen brachte er uns die Welt der Kräuter näher.

Nach einer Mittagspause im hinteren Teil des Kräutergartens mit urigen Sitzgelegenheiten aus Steinen bei Würstchen und Kartoffelsalat fuhren wir mit unserem Bus danach zum Besuch eines Privatgarten im Innenstadtgebiet von Braunschweig.

Hier konnten wir in einem parkähnlich angelegten Garten von 3.900 Quadratmetern Größe die Gestaltung mit vielen blühenden Rosen besichtigen.

Den Abschluss der Tagesfahrt bildete eine Floßfahrt auf der Oker. Der Startpunkt lag ebenfalls im Innenstadtbereich. Bei Kaffee, Tee und Kuchen fuhren wir geräuschlos mit Elektroantrieb durch weite Teile des Braunschweiger Bürgerparks. Unser Steuermann trug mit kurzweiligen Erläuterungen zum Erfolg bei. Bei der Rückfahrt erwischte uns dann noch eine Regenfront, die wir aber mit Schirmen und vorsorglich mitgebrachter Regenkleidung gut abwetterten.

So endete nach der Rückfahrt die von unseren Rosenfreunden Renate und Gerhard Brandt ausgezeichnet organisierte und begleitete Fahrt mit vielen Eindrücken um 18 Uhr in Hannover.

Text: Fritz Schwipper
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Tagesfahrt zu drei Gärten in den Landkreisen Nienburg und Diepholz am 17.September 2016

Wir Rosenfreunde wollten zum Sommerende noch einmal durch fremde Gartenpforten gehen und nach diesen turbulenten Wettern in den letzten Monaten die Seele mit Rosen- und Gartenfreunden baumeln lassen. So entstand, von kurzer Hand geplant, dieser interessante und schöne Tagesausflug zu drei sehr unterschiedlich gestalteten Gärten in den Landkreisen Nienburg und Diepholz.

Garten der Familie Oesthus in Einste, Ortsteil von Blender

Im vorderen Teil dieses 3500 Quadratmeter großen Gartens befindet sich das alte Bauernhaus, dahinter liegt das neuerbaute, gemütlich aussehende Fachwerkhaus. Durch einen formal angelegten Gartenbereich öffnet sich der weitere Garten in einer parkähnlich angelegten Gestaltungsweise.  Kurvige Wege führen zwischen Inselbeeten, Rasenflächen und einem Teich zu immer neuen Pflanzengesellschaften. Große Bäume und Hecken umrahmen die gesamte Anlage malerisch. Die Gartenbesitzer sprudeln über vor neuen Ideen und ihre Gartenbegeisterung wirkt ansteckend.

Garten der Familie Vehring in Henstedt, Ortsteil von Syke

Der Garten liegt in einer Endmoräne. So erklären sich die sanften Hügel in diesem Landschaftsstrich. Der Garten wird durch alte Gebäude dominiert. Einen Gartenplan für das alte Anwesen, es wurde erstmals im Jahre 1680 erwähnt, gibt es nicht. Im Jahre 1970 ging das Anwesen auf die heutigen Besitzer über. Sie restaurierten die historischen Gebäude und der Garten wurde stets den familiären Lebensabschnitten angepasst. So veränderte sich die Struktur des Gartens ständig bis zu der heutigen Form: viele kleine Gartenräume, urige bemooste Bäume, alte Obstbäume, Magnolien, ein Nutzgarten, Weideland.  Immer wieder säumen Kunstobjekte der Eigentümer die Wege.

Garten der Familie Zempel in Asendorf

Das gesamte Anwesen der Familie steht unter Denkmalschutz. Große alte Bäume verleihen dem Hof ein altehrwürdiges Aussehen. Eine Linde ist laut Aufzeichnung ungefähr 300 Jahre alt. Buchshecken geben dem Garten hinter dem Wohnhaus eine rechteckige Form. Ein riesiger Teich spiegelt das alte Bauernhaus wieder, seltene Pflanzen erwecken unser Staunen. Ein Garten zur Selbstversorgung, Obstbäume und Beerenfrüchte, ich kann nicht alles aufzählen, was uns in dieser Idylle alles begegnet ist. Und nicht zu vergessen: Wir konnten köstlichen Kuchen in dem alten Gewächshaus genießen. Ein Gewächshaus, das sich zu einem wunderschönen Wintergarten gemausert hat.

Bei diesen drei Gartenbesitzern ist eine  tiefe Verwurzelung mit ihren Anwesen zu spüren; ihnen liegt viel daran, ihre Gärten durch Taten und Worte als Kulturgut zu erhalten.

Der Dank aller Teilnehmer für die umfassende Organisation gebührt dem Reiseleiterteam Renate und Gerd Brandt.

Text: Elvira Schwipper
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Rosenreise nach Schleswig-Holstein 24.-26.Juni 2016

Am 24. Juni starteten 46 Rosenfreunde und Kleingärtner bei Sonnenschein zur Rosenreise des Rosenfreundeskreises Hannover nach Schleswig-Holstein.

Leider änderte sich das Wetter dann relativ schnell, bereits nach einer Stunde setzte heftiger Regen ein, der immer noch anhielt, als wir den Rosengarten “L’ âge bleu“ erreichten. Auf diesem 8.000  Quadratmeter großen Gelände, auf dem die ersten Rosen 2007 gepflanzt worden sind, stehen heute etwa 1.500 verschiedene Rosensorten, davon ca. 90 % seltene Sorten. Häufig sind es Rosen, die irgendwo gefunden und somit gerettet wurden, aber vielfach auch noch nicht identifiziert wurden.

Die Besitzerin, Frau Langenberg, führte uns durch die große Anlage. Leider hatten insbesondere die historischen Rosen durch den kräftigen Regen der letzten Tage sehr gelitten, doch gelbe und rosafarbene Gartenbereiche waren sehenswert. Insbesondere der gelbe Bereich mit den gelb blühenden Rosen, Lilien und anderen Stauden war ein Höhepunkt.

Nach einer Kaffeepause stand dann der Besuch der Landesgartenschau (LGS) in Eutin auf dem Programm. Auf dem LGS-Gelände angekommen gingen alle Reiseteilnehmer je nach Interessenlage ihre eigenen Wege. Wir sind zuerst mit einem Elektroboot über den Eutiner See bis an das entgegengesetzte Ende der LGS gefahren und langsam über das Gelände zurückgegangen. Erste Station unseres Weges war der kleine, aber feine Rosengarten. Die nächsten Höhepunkte kamen dann am Eutiner Schloss; zuerst einige große Flächen mit in verschiedenen Farben blühenden Dahlien und danach die lange Lindenallee im Schlosspark. Diese Allee führte uns direkt zu den Küchen- und Kräutergärten. Sehr interessant war hier ein Garten in dem die gängigen Giftpflanzen, die in vielen Gärten stehen, aufgepflanzt waren.

Nach erholsamer Nacht und bei deutlich kühlerem und trockenem Wetter starteten wir am nächsten Morgen zu weiteren Gartenbesuchen. Erster Garten war der Privatgarten Heine in Plön. Frau Heine begrüßte uns vor dem Haus und erzählte kurz  die Geschichte ihres Gartens. Dieser Garten in einer Hanglage enthält mehrere durch kleine Hecken gegliederte Gartenräume mit vielen Stauden und Gräsern, sowie einen Kräuter- und Küchengarten in einem Rondell.

Nach kurzer Fahrt erreichten wir die Gartenanlage von Fenna Graf in Sprangsrade. Diese ungefähr 10.000 Quadratmeter große Gartenanlage liegt allein inmitten von Feldern. Die Besichtigung mit Führung durch Frau Graf war einer der Höhepunkte der ganzen Reise. Die Anlage besteht aus vielen größeren und kleineren Gartenräumen sowie mehreren Teichen. Und überall gab es Sitzgelegenheiten, sodass man Partien in Ruhe ansehen konnte. Interessant war z.B. eine Obstwiese, die durch unterschiedlich hoch geschnittenen Rasen einen formalen Charakter erhielt.

In der Staudengärtnerei Bornhöved, der dritten Station dieses Tages, suchten wir erst einmal Schutz in Zelten und Hallen. Da der Regen aber nicht aufhörte wurden die vereinbarten Führungen trotz Gewitters unter Regenschirmen durchgeführt. Auch hier gab es einige interessant gestaltete Gartenräume.

Der letzte Tag der Rosenreise begann bei gutem Wetter, und so sollte es auch bleiben. Erster Garten war “Mien Bloomgorn“ von Familie Berger in Schmalensee. Auch dieser Garten liegt an einem Hang, er wurde durch Trockenmauern aus Findlingen terrassiert. Dominierend in diesem Garten sind die vielen Stauden und Sommerblumen, die von Frau Berger aus Samen überwiegend selbst kultiviert werden. Der absolute Hingucker während unseres Besuches war ein in voller Blüte stehendes großes Beet mit verschiedenen Ritterspornsorten.

Letzte Station der Reise war das Gut Stockseehof mit dem Gartenwettbewerb ’Small Gardens – Kleine Gärten’. Hier haben Gartenarchitekten und Gartendesigner, aber auch Gärtnereien, die Möglichkeit, kleine Gärten anzulegen, die dann von einer Fachjury und auch von den Besuchern beurteilt werden. Es gab hier sehr moderne, aber auch traditionelle Gärten, einen japanischen Garten und auch einen typischen alten Gemüsegarten mit einem Gehege für Hühner.

Dieser Besuch war ein schöner Abschluss einer gelungenen Rosenreise, die hervorragend vorbereitet und geführt wurde von unseren Rosenfreunden Renate und Gerhard Brandt.

Text: Helmut Peters
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Gelungene Tagesfahrt der Rosen- und Gartenfreunde nach Groß Munzel und Sehnde/Rethmar am 24.April 2016

Mit 45 erwartungsvollen Rosen- und Gartenfreunden startete um 9.00 Uhr der Bus in Garbsen und anschließend in Hannover am ZOB.

Die 5.000 qm große Garten- und Parkanlage vom Ehepaar Johanna und Albrecht Jungk in Groß Munzel war unser erstes Ziel. Vor 40 Jahren legten die Beiden den Garten an, pflanzten viele besondere Gehölze und passende Stauden und Zwiebeln. Zahlreiche Stauden- und Strauchpäonien, die alle schon kräftig trieben, ließen ahnen, wie es in vier Wochen aussehen wird.

Zurzeit lenken die Weinbergtulpen (T. sylvestris)  alle Aufmerksamkeit auf sich. Sie breiten sich auf dem sehr fruchtbaren Boden üppig aus. - Eine sehr sehenswerte Anlage, die uns wieder neue Anregungen für eigene Gärten bot.

     

Der Garten von Frau Aleksandra Pristin  (ca. 4.000 qm) besticht durch die Anlage und Staudenverwendung. Beeindruckend fanden viele Gartenbesucher die dichten Gruppen der weißen Narzissen ´Tresamble´. Alle Beete sind eingefasst mit Natursteinen, was dem Garten einen natürlichen Charme verleiht. Neu entstanden ist der sogenannte  Präriegarten (2.000 qm) mit sonnenliebenden Pflanzen und Gehölzen. Dieser Gartenteil muss sich erst entwickeln.

     

Nach einer Kaffeepause im „Café im Schafstall“ in Bantorf/Barsinghausen bei leckerer Torte und Kaffee oder Tee durften wir den Garten von Frau Petra Pelz in Sehnde/Rethmar besuchen. Frau Pelz richtet beruflich Gärten ein. Sie hat sich ganz auf Stauden und Zwiebelpflanzen spezialisiert und darauf, dass immer etwas blüht und Höhenstaffelungen die Beete interessant machen. Gräser fanden bei unseren Gartenbesuchern reges Interesse und wurden ausgiebig diskutiert. - Das Wetter meinte es zum Schluss nicht sehr gut mit uns. Schwarze Regenwolken, Regengüsse und Sturm zwangen uns, unseren Bus aufzusuchen und die Heimreise anzutreten.

        

Alle waren sich einig: Das war eine gelungene Tagesfahrt! Das Wetter konnte der guten Stimmung nicht schaden. Unser aller Dank gilt unserem Reiseleiterteam Renate und Gerd Brandt. Sie haben wieder alles hervorragend organisiert. Wir freuen uns nun auf die mehrtägige Fahrt im Juni in die Holsteinische Schweiz.

Text: Anne Hentschke; Fotos (8): Eberhard Hentschke
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Tagesfahrt nach Bielefeld, Leopoldshöhe und Löhne am 26.September 2015

Am 26. September 2015 führte unsere Rosenreise in die Region Ostwestfalen-Lippe zuerst nach Bielefeld. Wir waren gespannt auf die Schnittrosen-Gärtnerei Steffen. Herr Steffen erklärte ausführlich den Anbau seiner Schnittrosen. Neu war für uns, dass die Rosen nicht in der Erde stehen, sondern lediglich in Perlite wachsen. Bedarfsgerecht gedüngt und klimatisiert, wachsen gesunde Rosen heran. Sie werden nur bei auftretendem echten Mehltau einmal gespritzt. Gegen tierische Schädlinge werden Nützlinge eingesetzt. Wir erfuhren, wie die Rosen transportsicher verpackt auf dem Postweg die Empfänger erreichen. Als besondere Überraschung bekam jeder Teilnehmer der Fahrt einen Rosenstrauß mit 14 Rosen, bunt gemischt, geschenkt. Ein Dank noch einmal an die Familie Steffen!

Nach einer kurzen Mittagspause mit Kartoffelsalat und Würstchen erwartete uns der erste Garten in Leopoldshöhe. Das Ehepaar Asemissen begrüßte uns freundlich auf seinem 3,5 ha großen Anwesen. Frau Asemissen nahm sich viel Zeit, uns durch den großen Bauernpark zu führen. Wir sahen Staudenbeete mit historischen Rosen und englischen Rosen, Streuobstwiesen mit Wild- und Strauchrosen im Hagebuttenschmuck und einen großen Naturteich mit Seerosen und natürlicher Uferbepflanzung. Der schwere Lehmboden ließ alle Pflanzen optimal wachsen. Wir waren sehr beeindruckt und wünschten uns, diese großartige Anlage zur Rosenblüte bewundern zu können.

Der zweite, 9000 qm große Garten der Herren Oliver Kipp und Karsten Brakemeier in Löhne ist nach eigenen Angaben ein Sammlergarten. Besondere Stauden, aber vor allem besondere Gehölze waren den Gartenbesitzern wichtig. In Hausnähe war der Garten nach englischem Vorbild formal gestaltet. Je weiter vom Haus entfernt, wurde es immer zwangloser und endete mit einer Obstwiese und einem Teich. Durch einen Eibenhecken-Durchgang gelangte man aus dem sonnigen Garten  in den schattigen Waldgarten wie in eine andere Welt. Viele besondere Gehölze mit Unterpflanzungen, hier besonders Funkien und Farne, versprachen an heißen Tagen angenehme Kühle. Formal gestaltet waren u.a. ein Rosengarten und ein Dahliengarten, alles unterteilt mit Eiben-und Buchsbaumhecken. Rosen kletterten auf das Dach:

´Ayrshire Queen´ und ´Mme. Alfred Carriere´. Die beiden Gartenliebhaber gaben geduldig Auskunft auf unsere vielen Fragen, zeigte es doch ein großes Interesse.

Nach einer kurzen Pause mit Kaffee und mitgebrachtem Kuchen von Rosenfreunden machten wir uns sehr zufrieden auf die Heimfahrt. Unser Dank gilt Renate und Gerd Brandt für die gute Vorbereitung der Reise und die Auswahl von interessanten Gärten. Alle waren sich einig: Es war ein erlebnisreicher schöner Tag.

Text: Anne Hentschke
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