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Offene Pforte

Mitglieder im Rosenfreundeskreis Hannover werden auch im Jahr 2017 wieder ihre Gärten öffnen. Die Termine können dem Programmheft der Stadt Hannover entnommen werden.

Klick hier für Infos auf der Seite der Stadt Hannover

Klick hier zum Download des Programmheftes (PDF-Datei; 3,65MB) von der Seite der Stadt Hannover


Ein Plädoyer für die Aktion, Menschen in private Gärten einzuladen:
Herzlich willkommen zur „Offenen Pforte“!

Grünflächenämter, Touristik-Informationen und das Internet geben Auskunft über die mittlerweile große Anzahl an Offenen Pforten im ganzen Land. Auch der Rosenfreundeskreis Hannover beteiligt sich daran. Die Idee, private Gartenpforten für Besucher an bestimmten Tagen zu öffnen, entstand 1927 in Großbritannien. Nach diesem Vorbild gab es 1991 erstmalig „Die Offene Pforte“ in und um Hannover.

Zu dieser Zeit war ich schon Rosenfreundin, nahm an den monatlichen Veranstaltungen in Hannover teil und erfuhr so von der Möglichkeit, Einblick in private Gärten bekommen zu können. Ich war frischgebackene und in Gartendingen unerfahrene Besitzerin eines großen ländlichen Grundstückes und hatte vor, dieses gärtnerisch zu bearbeiten. Vor allen Dingen Wildgehölze und Wildrosen sollten es sein. Bei den Rosenfreunden (und sonst nirgends) erlangte ich Kenntnis über die große Vielfalt von Arten und Sorten und über die Pflege rund um die Rose. Die Freude am Gärtnern und das Interesse an Pflanzen begannen, sich zu steigern.

Die eigentliche Gartenbegeisterung aber stellte sich mit den Besuchen in privaten Gärten ein. An vielen Wochenenden bereiste ich die unterschiedlichsten Anlagen. So sah ich klassische Bauerngärten, formal gestaltete Anwesen, riesige parkähnliche Gärten, romantisch verträumte Gärten, Sammlergärten, Topfgärten, Kiesgärten, Natur- und Obstgärten, Waldgärten…. Die Erlebnisse waren eindrucksvoll und lehrreich, insbesondere durch die Anwesenheit der Gartenbesitzer. Lehrreich waren auch Beispiele, die mir nicht nachahmenswert erschienen.

Die wichtigste Erkenntnis war, von den Erfahrungen anderer Gartenbesitzer profitieren zu können. Wo sonst kann man erfahren, dass eine im Gartencenter gekaufte 40 cm hohe Containerrose 10 Meter hoch wachsen und Bäume zum Umstürzen bringen kann? Wer sagt einem ehrlich, dass eine aus England mitgebrachte Nelke in unserem Klima nicht gedeihen kann? Wo sieht man, dass ein harmlos aussehender Bodendecker ganze Beete überwuchern kann und nur mühsam wieder zu entfernen ist? Die Möglichkeit, sich auszutauschen über die Gesundheit von Pflanzen, über Winterhärte, Bodenbeschaffenheit, Bodenbearbeitung, Düngemöglichkeiten, regionale Besonderheiten und vieles, vieles mehr überzeugt am Eindrucksvollsten am praktischen Beispiel im Privatgarten.

Die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten zu sehen, die Vielfalt an Leidenschaften zu erkennen, sich mit Gartenenthusiasten austauschen zu können ist eine große Freude und steigert die Gartenbegeisterung. Die Pflege von Kontakten zu Gleichgesinnten und der Austausch von Gartenerfahrungen tragen dazu bei, den Garten als ein Stück Lebensqualität zu erkennen, der ein Ort der Erholung, der Regeneration und auch der Kreativität sein kann.

Auf diese Weise ist es möglich, immer mehr Menschen für das Thema Garten zu sensibilisieren und so ein Stück Kulturgut zu erhalten.

Ulrike Schnabel, Wiedensahl, im Januar 2012


 
 
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Grünflächenämter, Touristik-Informationen und das Internet geben Auskunft über die mittlerweile große Anzahl an Offenen Pforten im ganzen Land. Auch der Rosenfreundeskreis Hannover beteiligt sich daran. Die Idee, private Gartenpforten für Besucher an bestimmten Tagen zu öffnen, entstand 1927 in Großbritannien. Nach diesem Vorbild gab es 1991 erstmalig „Die Offene Pforte“ in und um Hannover.

Zu dieser Zeit war ich schon Rosenfreundin, nahm an den monatlichen Veranstaltungen in Hannover teil und erfuhr so von der Möglichkeit, Einblick in private Gärten bekommen zu können. Ich war frischgebackene und in Gartendingen unerfahrene Besitzerin eines großen ländlichen Grundstückes und hatte vor, dieses gärtnerisch zu bearbeiten. Vor allen Dingen Wildgehölze und Wildrosen sollten es sein. Bei den Rosenfreunden (und sonst nirgends) erlangte ich Kenntnis über die große Vielfalt von Arten und Sorten und über die Pflege rund um die Rose. Die Freude am Gärtnern und das Interesse an Pflanzen begannen, sich zu steigern.

Die eigentliche Gartenbegeisterung aber stellte sich mit den Besuchen in privaten Gärten ein. An vielen Wochenenden bereiste ich die unterschiedlichsten Anlagen. So sah ich klassische Bauerngärten, formal gestaltete Anwesen, riesige parkähnliche Gärten, romantisch verträumte Gärten, Sammlergärten, Topfgärten, Kiesgärten, Natur- und Obstgärten, Waldgärten…. Die Erlebnisse waren eindrucksvoll und lehrreich, insbesondere durch die Anwesenheit der Gartenbesitzer. Lehrreich waren auch Beispiele, die mir nicht nachahmenswert erschienen.

Die wichtigste Erkenntnis war, von den Erfahrungen anderer Gartenbesitzer profitieren zu können. Wo sonst kann man erfahren, dass eine im Gartencenter gekaufte 40 cm hohe Containerrose 10 Meter hoch wachsen und Bäume zum Umstürzen bringen kann? Wer sagt einem ehrlich, dass eine aus England mitgebrachte Nelke in unserem Klima nicht gedeihen kann? Wo sieht man, dass ein harmlos aussehender Bodendecker ganze Beete überwuchern kann und nur mühsam wieder zu entfernen ist? Die Möglichkeit, sich auszutauschen über die Gesundheit von Pflanzen, über Winterhärte, Bodenbeschaffenheit, Bodenbearbeitung, Düngemöglichkeiten, regionale Besonderheiten und vieles, vieles mehr überzeugt am Eindrucksvollsten am praktischen Beispiel im Privatgarten.

Die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten zu sehen, die Vielfalt an Leidenschaften zu erkennen, sich mit Gartenenthusiasten austauschen zu können ist eine große Freude und steigert die Gartenbegeisterung. Die Pflege von Kontakten zu Gleichgesinnten und der Austausch von Gartenerfahrungen tragen dazu bei, den Garten als ein Stück Lebensqualität zu erkennen, der ein Ort der Erholung, der Regeneration und auch der Kreativität sein kann.

Auf diese Weise ist es möglich, immer mehr Menschen für das Thema Garten zu sensibilisieren und so ein Stück Kulturgut zu erhalten.

Ulrike Schnabel, Wiedensahl, im Januar 2012