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Rosendorf Steinfurth zur schönsten Blütezeit
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Unsere Lieblingsrosen

Hartmut Brinkmann Anne Hentschke Eberhard Hentschke Brigitte Nebel
Ursula Reichelt Vera Remane Ulrike Schnabel Elvira Schwipper
Adelgunde Luise Seidel Katrin Uter Eilike Vemmer Jürgen Weiß
Ruth Weiß      

Lieblingsrose von Hartmut Brinkmann

´Laguna´ und ´Sweet Laguna´

´KOSMOS´, ´Amadeus´, ´Laguna´, ´Jasmina´, ´Aloha´, ´Innocencia´, ´Gärtnerfreude´ und ´Jugendliebe´ gehören noch immer zu meinen Lieblingsrosen. Und jetzt ist noch ´Sweet Laguna´ dazu gekommen, die rosa-blütige Schwester der rotblühenden ADR-Rose ´Laguna´.

Wir haben diese beiden stark duftenden Kletterrosen (Züchter: W. Kordes´ Söhne) am 9. Juli 2016 beim „Rosentag“ im „Küchengarten Jaspershof“ in Westerstede rechts und links neben einen Rosenbogen mit Sitzbank gepflanzt.

In zwei bis drei Jahren werden sich die Spitzen der beiden Kletterer überm Bogen zusammenschließen. Während der gesamten Blütezeit sollen sie die darunter sitzenden ehrenamtlichen Freizeitgärtner und ihre Besucher mit ihrem Duft und ihren leuchtenden Farben erfreuen. Das wird ein schöner Platz, von dem aus das gesamte Areal mit seinem vielfältigen Angebot an Obst, Gemüse, Kräutern, Blumen, Stauden – und auch Rosen – gut zu überblicken ist.

Die Navi-Anschrift für diese Anlage: Westerstede, Zum Stiftungspark 27. Verantwortliche Leiterin des Küchengartens Jaspershof ist Christina Martens.

Quelle der beiden Fotos rechts: W. Kordes´ Söhne

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´Laguna´


´Sweet Laguna´

Lieblingsrosen von Anne Hentschke

 ´Open Arms´,

In diesem Jahr heißt eine meiner Lieblingsrosen ´Open Arms´, Züchter Warner 1995. Der Name passt zu dieser Rose, denn sie streckt ihre Triebe aus, als wolle sie den Betrachter umarmen.

Bei uns ist ´Open Arms´ etwa zwei Meter hoch und ungefähr  einen Meter breit. Man kann sie als Strauch pflanzen oder als Kletterrose.  Bei uns steht sie in einem Obelisken, der ihr den nötigen Halt gibt. Kleine halbgefüllte rosa bis lachsrosa duftende Blüten stehen in Dolden über dunkelgrünem gesundem Laub. ´Open Arms´ blüht unermüdlich bis zum ersten Frost.

Für nicht sehr große Gärten ist diese kleine Kletterrose sehr gut geeignet und bestens zu empfehlen.

Ende Oktober 2015

´William Baffin´,

Meine Lieblingsrose ist in diesem Jahr 2011 die ´William Baffin´. Die Rosenschule Weingart in Bad Langensalza, bei der wir diese Rose im Herbst 2007 kauften, beschreibt sie in seinem Katalog so: „Kordesii-Hybride, öfterblühender Climber, gezüchtet 1983 von Frau Dr. Svejda in Kanada. Die Blüten sind kräftig rosarot, mittelgroß und halbgefüllt, stehen in Büscheln und duften leicht.“

Diese Rose soll laut Katalog bis 2,5 m hoch werden. Unsere ´William Baffin´ ist bis jetzt 1,7 m hoch, sie soll bei uns als Strauchrose wachsen. Die Gesundheit und Winterhärte sind hervorragend. Bisher hat sie alle Winter, auch die beiden letzten besonders kalten, unbeschadet überstanden.

Was mich bei dieser Rose beeindruckt, ist ihre Wuchsfreude. Den ganzen Sommer treibt sie unermüdlich neue Blütenbüschel. Und das auf unserem kargen Sandboden! Letztendlich war es auch die Blütenfarbe, die in mir den Wunsch weckte, diese Rose zu besitzen. Es ist ein ganz besonderes Rosarot von intensiver Leuchtkraft.

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´Open Arms´


´Open Arms´



´William Baffin´


´William Baffin´

Lieblingsrosen von Eberhard Hentschke

´Momo´

In diesem Jahr ist die Kletterrose ´Momo´, gezüchtet 1994 von Reinhard Noack in Gütersloh, meine Lieblingsrose.

Mit einer Höhe von 2,50 Metern ist sie eine optimale Kletterrose für Pergolen, Rosenbögen und Obelisken. Sie bekommt lange biegsame Triebe, die man zum Beispiel spiralförmig nach oben bis in die Spitze eines zwei Meter hohen Obelisken aufbinden kann.

Die neuen Triebe und Blätter sind rötlich gefärbt. Die rispenförmig angeordneten dunkelroten, gefüllten Blüten erscheinen Mitte bis Ende Juni in großer Zahl. ´Momo´ blüht sehr lange und behält ihre wunderbare Farbe auch bei heißem, sonnigen Wetter. Zur Zeit ist sie wieder voller Knospen, sodass bei milder Witterung im November eine weitere Blüte erfolgt, die erst durch Frost beendet wird. Gleichzeitig hat die rötliche Herbstfärbung des Laubes begonnen.

Seit nunmehr sechs Jahren erfreut mich ´Momo´ mit ihrer üppigen Blüte, mit neuen Trieben aus der Veredelungsstelle und ihrer Gesundheit.

Ende Oktober 2015

´New Look´

In diesem Jahr ist meine Lieblingsrose ´New Look´, eine Strauchrose von Noack-Rosen in Gütersloh. Sie steht jetzt im dritten Jahr auf Sandboden in unserem Garten. Inzwischen ist sie 90 cm hoch und ebenso breit. Die beiden letzten strengen Winter hat ´New Look´ mit nur leichten Winterschäden gut überstanden. Sie blüht seit Ende Juni ununterbrochen. Im vergangenen Jahr endete ihre Blütezeit Ende Oktober.

Die Blütenfarbe ist karminrosa, im Abblühen hellrosa. Die äußeren Blütenblätter sind gewellt. ´New Look´ hat gesundes, hellgrünes Laub. Aus der Veredelungsstelle kommen häufig neue, kräftige Triebe. Im Jahr 2008 wurde ´New Look´ mit dem ADR–Prädikat ausgezeichnet. Diese Auszeichnung der härtesten Prüfung der Welt erhalten nur Rosen mit einer hohen Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten.

´Ghislaine de Féligonde´

Züchter : Turbat, Einführungsjahr 1916

Seit mehr als 15 Jahren erfreuen wir uns in jedem Jahr an der Multiflora-Hybride ´Ghislaine de Féligonde´ in unserem Garten.

Ab Juni ist sie übersät von Knospen und Blüten. Die Farbscala der Blüte reicht von dunkelgelb, gelb, apricot bis fast weiß, und dazu die goldenen Staubgefäße. Also ein Farbspiel in vielen Gelbtönen. Sie blüht fast durchgängig bis in den Herbst hinein.

´Ghislaine de Féligonde´ist vielseitig einsetzbar. Am besten eignet sie sich als Solitärpflanze; denn sie entwickelt sich zu einem wunderbaren Rosenstrauch von über 2 m Höhe und Breite.Man kann sie aber auch als Kletterrose einsetzen.Angenehm ist in diesem Zusammenhang, dass sie nur wenige Stacheln hat.

´Ghislaine de Féligonde´ist gesund, wüchsig, winterhart und zeigt im Frühjahr als eine der ersten Rosen ihr schönes, hellgrünes Laub.

´Ghislaine de Féligonde´ verträgt Halbschatten und ist auch für Gärten mit magerem Boden geeignet.

Diese insgesamt pflegeleichte Rose kann ich uneingeschränkt für jeden Garten empfehlen.

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´Momo´


´Momo´


´Ghislaine de Feligonde´


'Ghislaine de Feligonde´

Lieblingsrose von Brigitte Nebel, Februar 2013

´Bobbie James´,

Die Rose ´Bobbie James´ ist seit über 15 Jahren meine Lieblingsrose an der Nord-West-Fassade unseres Hauses, die zur Straße zeigt. Hier ist sie zurzeit für mich unersetzbar.

Nachdem 1996 unser Haus fertig war, wollte ich eine Rose pflanzen, die in absehbarer Zeit die Klinkerwand des Hauses nahezu bedecken und mit gesundem Laub und üppigen hellen Blüten schmücken sollte. Meine Wahl fiel auf die starkwüchsige Kletterrose ´Bobbie James´, 1961 eingeführt von Sunningdale Nurseries in Großbritannien.

Die Rose wuchs rasch und hatte schnell die Höhe der ersten Etage erreicht. Den Schnitt- und Bindekünsten meines Ehemannes verdanke ich, dass die Rose an ihrem Spalier stets den gewünschten fächerförmigen Aufbau zeigt. Dies ist eine wahre Herausforderung, denn mit ihren starken Stacheln setzt sie sich zur Wehr. Wer die Rose zähmt, darf keine Höhenangst haben.

Zur Blütezeit im Juni ist die Rose mit ihren relativ großen, leicht gefüllten, weißen, wunderbar duftenden Blüten ein Traum. Ich öffne dann die Fenster und ihr zarter Duft durchzieht das ganze Haus. Bienen und andere Insekten summen in den großen Blütendolden und sorgen für reichen Schmuck mit kleinen orangeroten Hagebutten im Herbst. Mit ihrer lockeren Blütenpracht und den offenen Blüten mit auffallenden gelben Staubgefäßen passt die Rose sehr gut in naturnahe Gärten. Passanten bleiben in der Blütezeit oft vor dem Haus stehen und staunen. Amseln schätzen mehr die Früchte.

Jahrelang war die Rose kerngesund, das Laub eine Zierde. Doch vor einiger Zeit bekam sie zwei Jahre nacheinander Mehltau. So konnten wir sie an ihrem Starplatz wirklich nicht auf Dauer aussehen lassen. Wir haben deshalb versucht, mit einem totalen Rückschnitt dem Pilzbefall beizukommen.

Nach zwei Jahren war unsere ´Bobbie James´ wieder gesund in alter Pracht und in alter Höhe nachgewachsen. Für den Sommer 2013 hoffe ich nach der Radikalkur wieder auf eine üppige Blüte.

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´Bobbie James´

Lieblingsrose von Ursula Reichelt

´Raubritter´ und ´Félicité et Perpétue´

Meine Lieblingsrose, die Strauchrose ´Raubritter´ (Kordes, 1936), einmal blühend, musste sich im Sommer 2009 meine Sympathie mit der Ramblerrose ´Félicité et Perpétue´ (Jacques, um 1828) teilen.

Einige Jahre hatte ich diese Rose wirklich ramblen lassen. Sie wuchs mir im wahrsten Sinne des Wortes über den Kopf. Im Frühjahr fasste ich den Entschluss, ihr kräftig mit der Schere zu Leibe zu rücken. Eine Tagesarbeit! Ranken von der Pergola lösen, alte Triebe herausschneiden und die verbliebenen Ranken wieder aufbinden. Und dieses Unternehmen auch noch unverletzt überstehen! Wie man sieht, es hat sich gelohnt. Das Blütenmeer dieser einmal blühenden Ramblerrose hat mir wochenlang Freude bereitet.

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´Raubritter´


´Félicité et Perpétue´

Lieblingsrose von Vera Remane

Rosa filipes 'Kiftsgate'

In meinem kleinen Garten gibt es seit Jahrzehnten ein großes marodes Bassin, das irgendwann überdacht und zum Schuppen umfunktioniert wurde und nun alle Gartenutensilien beherbergt. Vor langer Zeit hatte ich Efeu an die Ostseite dieses Gebäudes gepflanzt, da ich es gerne unter einer immergrünen Decke verstecken wollte. Trotz geduldigen Wartens über Jahre hinweg wuchs der Efeu aber nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. So entschied ich, zur Verstärkung und Unterstützung - und nun an die Westseite des Schuppens - eine Rose zu pflanzen. Bedingung: Sie musste mit dürftigem Boden zurecht kommen, und ihre Ranken sollten ungefähr eine Länge von fünf Metern erreichen.

In einer Rosengärtnerei ließ ich mich beraten. Man legte mir dringend eine Rosa filipes 'Kiftsgate' ans Herz, und ich erwarb sie. Viel Bodenfreiheit konnte ich meiner neuen Rose nicht einräumen. Ein kleines Loch unter einem aus dem Pflaster genommenen Stein musste genügen. In diese Aussparung von ungefähr 10 x 20 cm zwängte ich - wider besseres Wissen - die Wurzeln der Container-Kiftsgate. In der Folgezeit bekam sie meine ungeteilte Aufmerksamkeit und immer mal wieder Extrarationen Wasser. Die kleinen, dünnen Ranken dankten es nach einigen Wochen mit vorsichtigem Wachstum.

Dann fielen mir Artikel zum Thema Kiftsgate in die Hände. Ich las, dass sie mit Ranken bis zu 45 m Länge (!) gesichtet worden sein soll, mit mageren Böden einverstanden ist, aber eine gewisse Frostempfindlichkeit an den Tag legt. Das konnte ja noch spannend werden!

Inzwischen wohnt Kiftsgate seit gut fünf Jahren in meinem Garten. Ihre Wurzeln haben sich ohne jeglichen Protest durch das dicke Kiesbett unter der Pflasterung, vermutlich bis zum Ackerboden in der Tiefe, hindurchgearbeitet und finden dort ihre Nahrung. In jedem Winter frieren ihre Rankenenden um ca. 50 cm zurück. Während der Vegetationszeit wird das aber durch ein Triebwachstum von zwei Metern und mehr sofort wieder reichlich ausgeglichen.

Das Wachstum dieser Rose ist unglaublich ungestüm. Sie bedeckt schon lange das komplette Schuppendach und schickt ihre Triebe weit darüber hinaus. Dort, wo sie einst in ein kleines Pflanzloch gezwängt wurde, genügt ihr das Dach nicht mehr als Auflage. Ihre Ranken haben sich darüber zu einer Mauer aufgetürmt. In jedem Jahr muss ich das ausufernde Wachstum durch einen sehr scharfen Rückschnitt eindämmen. Das ist durch die dichte Hakenbestachelung der Triebe eine sehr mühsame Arbeit.

Aber dann das: Im Frühsommer ist das Schuppendach für zwei bis drei Wochen bedeckt mit einer dicken, duftenden Schicht "Junischnee" und umschwirrt von unzähligen Insekten. Die reinweißen einfachen Blüten haben spektakuläre leuchtend gelbe Staubgefäße. Im Herbst trägt die Rose dann Büschel kleiner orangeroter Hagebutten.

Fazit: Rosa filipes 'Kiftsgate' ist eine Rose, die sich ohne jedes Hätscheln oder spezielle Rosenkenntnisse auch unter widrigen Bodenverhältnissen nicht nur behauptet sondern sehr energisch durchsetzt. Um ihre Blütenschönheit richtig zur Geltung bringen zu können, benötigt sie allerdings sehr, sehr viel Platz.

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Rosa filipes 'Kiftsgate'


Rosa filipes 'Kiftsgate'

Lieblingsrose von Ulrike Schnabel, Februar 2012

´St. Nicholas´

Den Namen dieser Rose hörte ich erstmalig 1993 anlässlich eines Vortrages von Frau Hedi Grimm (anerkannte Rosenexpertin und Buchautorin, Mutter von Frau Eilike Vemmer) im Helvetia, dem damaligen Vereinslokal der hannoverschen Rosenfreunde. Das Thema lautete: Empfehlenswerte Alte Rosen für Hausgärten. Unter vielen anderen wurde die Damaszenerrose ´St. Nicholas´ aus dem Jahr 1950 genannt. Sie wurde in dem berühmten Garten St. Nicholas in Yorkshire in England gefunden. Frau Grimm beschrieb sie als frostharte gesunde Rose, die auch für Hecken geeignet sei.

Genau so etwas suchte ich für unseren naturnahen Garten, in dem ich auf keinen Fall Pflanzenschutzmittel verwenden wollte.

So wurde also ein Exemplar in einer Rosenbaumschule bestellt und an einen sonnigen Standort gepflanzt.

Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Seit fast 20 Jahren erfreue ich mich an einem Strauch, der nicht nur äußerst gesund ist. Nein, auch die kältesten Winter hat St. Nicholas ohne besonderen Schutz überstanden. Sie bildet einen sehr schönen Habitus mit überhängenden Zweigen, wird zirka einen Meter hoch und bietet das ganze Jahr einen schönen Anblick. Die halbgefüllten zartrosa Blüten mit gelben Staubgefäßen duften leicht, blühen in Büscheln und locken Insekten an. Nach der einmaligen Blüte bilden sich reichlich Hagebutten die lange haften und ein sehr attraktives Herbst- und Winterbild zeigen.

Die einzige Pflege besteht darin, ab und zu Totholz herauszuschneiden und sie einmal im Frühjahr mit Naturdünger zu versorgen.

So ist sie nach meiner Erfahrung eine ideale, wunderschöne, pflegeleichte Rose, die für jeden Garten geeignet ist!

R.´helenae´

Diesen Rambler liebe ich besonders, weil er alle Vorzüge hat, die eine Rose für den naturgemäßen Garten haben sollte.

Sie ist frohwüchsig, ausgesprochen gesund, ziert durch ein vielfältiges Erscheinungsbild. Der rötliche Austrieb im Frühsommer, die widerstandsfähigen glänzenden Blätter, einfache, duftende weiße Blüten mit gelben Staubgefäßen locken zahlreiche Insekten an, und im Herbst leuchten orangerote Hagebutten, die Vögel in Scharen in diese prall gefüllte Speisekammer locken. Kurzum: die reine Gartenfreude!

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´St. Nicholas´


´St. Nicholas´


´R.´helenae´

Lieblingsrose von Elvira Schwipper

`Baby Faurax`, eine Polyantharose, öfterblühend, ist einer meiner Rosenlieblinge!  

Diese kleine Rose von etwa 30 Zentimeter Höhe habe ich vor 17 oder 18 Jahren in einem hannoverschen Gartencenter gekauft. Als sogenanntes Einzelstück stand sie dort einsam in einem Container, ordentlich etikettiert. Sie strahlte mich an. Die in Büscheln stehenden, violett-blauen, doppelt gefüllten Blüten mit gelben Staubgefäßen  erinnerten mich sofort an `Veilchenblau`.

Eine `Veilchenblau` in Miniatur, dachte ich sogleich, und schloss sie in mein Herz. Ihre Größenangabe war 30 cm, das fand ich ungewöhnlich und interessant. Der Züchter: Lille ( Frankreich), 1924. Die Eltern: unbekannt; in der Literatur wird Rosa multiflora als ein Elternteil genannt.

Dieser Winzling bekam nun einen Platz bei uns im Staudenbeet. Gemeinsam mit rosafarbenen Begleitpflanzen begeisterte er mich weiterhin. Doch bald knabberten Wühlmäuse an den Wurzeln, und überirdisch wuchsen ihm die Stauden über  den Kopf. Rose `Baby Faurax` hielt sich konsequent an ihre Größenangabe von 30 cm und mickerte  durch die Unbilden ihrer Umgebung vor sich hin. Zum Winter markierte ich ihre spärlichen Triebe  mit Stöckchen und schützte sie so vor Gärtnerfüßen, fast hätten wir sie in ihrer Winzigkeit übersehen. Ich pflanzte sie etliche Male an einen vermeintlich geeigneteren Platz. Trotzdem stand ich manchmal seufzend mit einem lauten:  „Naja !“ davor. Wenige Tage später bezirzte sie wieder mit ihren entzückenden purpurfarbenen Blüten.

Allein kann sie sich nicht in Szene setzen, man muss sie auf einen Sockel heben, um ihre kleinen Blüten zu bewundern und den dezenten Duft zu erahnen! ----- Ach ja, Sockel, das ist die Idee: Ich werde sie auf ein Hochbeet pflanzen, dort sieht man sie, dort kann sie wirken!

In all den Jahren habe ich sie niemals in einem anderen Garten gesehen. Für mich ist sie eine Rarität. Ihre unermüdliche Robustheit,  gepaart mit der Kleinwüchsigkeit, hat mich stets bewogen, diesem Röschen meine Zuneigung zu erhalten. Es ist mein Rosenliebling geblieben.

Übrigens: `Baby Faurax` hat ihren Namen zu Ehren einer belgischen Krankenschwester bekommen. Sagt das nicht sehr viel über diese kleine Rose  aus?

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  'Baby Faurax'

 'Baby Faurax'

 

Hagebutte 'Baby Faurax'


Lieblingsrose von Adelgunde Luise Seidel

Rosa gallica ´Violacea´

Im Juni 1997 besuchte ich mit den hannoverschen Rosenfreunden während einer Rosenreise auch die Rosenschule von Karl Otto Schütt in Holstein. Diese Rosenschule hat sich auf historische Rosen spezialisiert, und die standen dort gerade in voller Blüte. Es waren so viele wunderschöne Rosen zu sehen und ich verliebte mich auf den ersten Blick in die ´Violacea´.


Diese Rose, auch bekannt unter dem Namen ´La belle Sultane´, ist nur leicht gefüllt. Die Blütenblätter sehen aus wie Samt und haben eine purpur-magentarote Farbe. In der Mitte der Blüte prangen - wie ein Krönchen - goldgelbe Staubgefäße. Die Blüten werden ungefähr sieben Zentimeter groß und haben einen zarten Duft.

´Violacea´ blüht nur einmal im Sommer, aber reich und lange, und die verblühten Blütenblätter fallen sauber ab. Das Laub ist dunkelgrün und etwas rau, aber sehr gesund. Es haftet sehr lange am Strauch und hat in meinem Garten, neben der Rosa inermis ´Morletii´, die schönste Herbstfärbung.

´Violacea´ hat seit 1997 einen Sonnenplatz in meinem Garten. Sie gedeiht gut auf dem mageren Sandboden und hat viele Ausläufer. Sie ist sehr gesund und frosthart. Ihr Wuchs ist aufrecht und sie wird fast zwei Meter hoch. Die Zweige haben keine Stacheln, sondern viele kleine, dunkle Borsten.

Die Wurzeln dieser schönen historischen Rose liegen im Dunkeln. Sie soll vor 1800 in Holland kultiviert worden sein, man kann sie aber auch heute noch in vielen Rosenschulen kaufen.

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´Violacea´


´Violacea´

Lieblingsrose von Katrin Uter

´Aicha´(Pimp.-Hybride Peterson 1963)

eröffnet den Reigen der Frühlingsrosen. Ihre großen einfach bis halbgefüllten, stark duftenden, gelben Blüten werden gekrönt von auffallend bronzenen Staubgefäßen, die aus einem tiefroten Grund aufsteigen.

Die Blüten sitzen dicht an dicht an ihren elegant überhängenden Zweigen und hüllen den ganzen Strauch wie in eine lichte Wolke. Sie blüht vereinzelt den ganzen Sommer nach. Im August schmückt sie sich mit einem reichen Nachflor.

Ihre schwarzen, kugeligen Hagebutten werden rasch von den Vögeln verspeist. Einen zauberhaften Abgang schenkt sie uns spät im Jahr mit einer goldenen Herbstfärbung, aus der die letzten gelben Blüten hervorleuchten.

In Ronnenberg auf kargem Muschelkalk gedieh sie üppig. Auch im Wettberger Pfarrgarten entwickelt sie sich – trotz Trockenheit und Wurzeldruck einer alten Birke – kräftig und gesund. 3 x 3 m sollten wir für diese absolut winterharte Schönheit schon einplanen.

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´Aicha´


'Aicha´

Lieblingsrose von Eilike Vemmer

Geht es Ihnen nicht auch so? Gerade Mitte September zeigen viele Rosen noch einmal eine so wunderschöne Blüte, dass ich bei jeder sagen möchte: Meine Lieblingsrose! Fünf Rosen möchte ich trotzdem besonders hervorheben. Alle fünf haben mir, so lange ich sie im Garten habe, nur Freude gemacht.

Meine Mutter wurde einmal zu ihren Lieblingsrosen gefragt und antwortete: "Welche Rosen soll ich da nennen? Bei 20 000 und 30 000 Rosenarten und –sorten, unter denen ich genauso wenig eine Lieblingsrose habe wie unter meinen Kindern und Enkelkindern ein Lieblingskind. Ich habe alle gern, jede in ihrer Art, und ich bin nicht in der glücklichen Lage wie Dean Hole sagen zu können: ´Und wenn ich nur eine einzige Rose pflanzen dürfte, müsste es die ´Gloire de Dijon´ sein´, obwohl ich die auch zu schätzen weiß!"

'Hedi Grimm' ist eine meiner vielen Lieblingsrosen, die Rose, die 2005 in Sangerhausen auf den Namen meiner Mutter getauft wurde. Sie steht seit 1998 in unserem Garten, eine Züchtung von Louis Lens, die er meiner Mutter schickte und die sie an uns weitergab, weil sie aus gesundheitlichen Gründen die Rose nicht mehr in Kassel-Wilhelmshöhe pflanzen und pflegen konnte. Mich hat diese Lens-Züchtung von Anfang an begeistert wegen ihrer reichen Blüte besonders im Herbst, ihrer Gesundheit und Schönheit. Einige Jahre wuchs sie an einem Pfahl wie in Sangerhausen, bis sie ihren endgültigen Platz an einer Kletterrosenwand zwischen 'Mosel' und 'Ludvik Vecera' bekam.

Immer wieder bringt 'Hedi Grimm' kleine, leicht gefüllte, weiße, duftende Blüten in großen pyramidalen Blütenständen. Man kann sie auch als Strauchrose wachsen lassen oder in einen Obelisken setzen. Es ist eine der wenigen weichtriebigen, niedrigen, öfterblühenden Kletterrosen. In Deutschland bekommt man diese Rose nur bei Gerd Hartung, Rosarot-Pflanzenversand. Er hatte die Idee, in Sangerhausen zu Gunsten des Rosariums eine Rose auf den Namen meiner Mutter zu taufen und schlug die Lens-Züchtung LLX 9046 vor. Meine Mutter hätte sich darüber gefreut. Für mich bedeutet dieser Rosenname 'Hedi Grimm' auch die enge Verbundenheit meiner Mutter mit Louis Lens und dem Europa-Rosarium Sangerhausen

´Pink Swany´ mit ihren kräftig pinkfarbenen, stark gefüllten, nostalgischen Blüten und gesundem Laub bildet einen überwältigend schönen Blütenhügel. Ich habe sie im Sommer nicht ausgeputzt, sie wirft die verwelkten Blüten alleine ab. Im Frühjahr schneide ich sie kräftig zurück, damit der Sandkasten der Kinder ohne Kratzer benutzt werden kann. Dann bekommt sie auch ihre Handvoll Dünger. Das ist alle Pflege für das ganze Jahr. Auch in der Vase hält sie sich gut. Wenn stärkerer Frost nicht zu früh einsetzt, kann man Weihnachten noch einen Strauß von ihr schneiden.

´Pink Swany´(Meilland 2003) wurde 2003 ADR-Rose und wird als Beetrose angeboten. Bei uns wird sie gut 1 m hoch und 1,50 m breit. In Frankreich heißt sie ´Les Quatre Saisons´ (nicht verwechseln mit der uralten Herbstdamaszener ´Quatre Saisons´).

´Heavenly Pink´ macht ihrem Namen alle Ehre, sie zeigt wirklich ein klares, himmlisches Rosa. Ihre kleinen, stark gefüllten Blüten stehen in dichten Blütenpyramiden und duften fein. Der Strauch mit sehr gesundem Laub wächst geschlossen buschig bis etwa 1 m hoch und breit und ist dadurch auch ideal für kleine Gärten. Im Herbst treiben manchmal längere Triebe aus dem Strauch. Wenn es stört, kann man sie zurückschneiden. ´Heavenly Pink´ ist auch als Schnittrose gut geeignet.

´Heavenly Pink´ (Louis Lens 1997) ist eine hervorragende Moschata-Hybride und erhielt mehrere Auszeichnungen in Frankreich.

´Jean Stephenne´ braucht im Gegensatz zu ´Heavenly Pink´ Platz im Garten, um seine volle Schönheit zu zeigen. Die Blüten sind etwas größer als bei ´Heavenly Pink´ und zartrosa bis fast weiß, die Knospen rosa. Der Duft betört mich immer wieder in einigen Metern im Umkreis. Blühreich und sehr gesundes Laub bis zur Basis noch im Spätherbst macht die Rose zu einem Blickpunkt im Garten, wenn man ihr genug Platz zugesteht. Die Triebe breiten sich 1,50 m bis 2 m aus, der Strauch wird etwa 1,20 m hoch. ´Jean Stephenne´ verträgt auch mageren Boden und hatte bei unserem etwas rauen Klima seit 2002 keine Frostprobleme.

´Jean Stephenne´ (Lens Roses 2006) ist eine Moschata-Hybride und eine Züchtung von Ann Velle, der Lens-Nachfolgerin. Auch diese Rose erhielt bereits mehrere Auszeichnungen.

Über die ADR-Rose 'Hagenbecks Tierpark' (Meilland 1995) steht im BKN-Katalog: "Starkwüchsige Strauchrose, einmal im Frühsommer blühend, sehr robust und frosthart, problemlose Rose fürs öffentliche Grün." Der Herbst beginnt, doch meine Rose 'Hagenbecks Tierpark' hat noch eine letzte Blüte, als ob sie sich wie ich noch nicht vom Sommer trennen könnte.

     The Last Rose Of Summer
     Es ist die letzte Rose des Sommers,
     allein gelassen mit ihrer Blüte;
     all ihre reizenden Gefährten
     sind verwelkt und vergangen.
          Thomas Moore

Warum gehört eine nur einmal blühende Rose, die nicht einmal einen zierenden Hagebuttenschmuck hat, zu meinen besonderen Lieblingen? Ja, problemlos ist sie, gesund und winterhart. Aber dazu ist sie eine Schönheit! In unserem Garten steht sie in einer lockeren Hecke vor einer Eibe zwischen einer Spiraea vanhouttei und der Lens-Moschatahybride 'Waterloo'. Schon im Frühjahr entzückt mich vor aller Blüte der rote Austrieb neben dem hellgrünen Austrieb von 'Waterloo' und dem Dunkelgrün der Eibe. Die Blütezeit beginnt gleichzeitig mit ´Waterloo´ Ende Mai/Anfang Juni. Die großen, halbgefüllten, dunkelrosaroten Blüten von 'Hagenbecks Tierpark' werden von der weißen Spiraee und den weißen Blütenpyramiden von 'Waterloo' eingerahmt und leuchten dadurch noch stärker. Die üppige Blüte hält 6-8 Wochen an je nach Witterung. Einzelne Blüten zeigen sich bis in den Herbst immer wieder.

Pflege braucht 'Hagenbecks Tierpark' kaum. Wie alle unsere Rosen wird sie einmal im Frühjahr mäßig gedüngt. Sie steht jetzt seit fünf Jahren ungeschnitten in unserem Garten und ist 2 m hoch und breit. Sollte ihre Blühwilligkeit nachlassen, werden wir ihr einen Verjüngungsschnitt geben. Blühen Forsythien oder andere Ziersträucher solange?
Alle fünf Rosen kann man bei Rosarot-Pflanzenversand bekommen.

'Nadia' (Meilland)
Das Jahr 2009 ist ein Pilzjahr: Rost, Sternrußtau, echter und falscher Mehltau – lauter ungebetene Gäste im Garten! Wir spritzen in unserem Garten überhaupt nicht, auch keine Wundermittel wie Backpulver, Milch, nicht einmal Pflanzenstärkungsmittel. So fallen gesunde Rosen uns immer wieder besonders auf, es gibt eine ganze Menge Rosen, die sich auch im Herbst noch von ihrer besten Seite zeigen und den Pilzkrankheiten trotzen.

Seit dem Herbst 2006 steht vor meinem Fenster 'Nadia', eine Meilland-Züchtung. Von Jahr zu Jahr wird sie schöner. In diesem Pilzjahr ist sie auch im September noch voll belaubt und erfreut mich mit ihren duftenden, gefüllten, hellgelben Blüten. Die Knospe ist eher von moderner Form in einem hellen Gelb. Voll geöffnet ist die im Durchmesser etwa 6-8 cm große Blüte reich gefüllt in einer ausgesprochen nostalgischen Rosette, die Mitte dunkler reingoldgelb, nach außen sich drehend und heller werdend. In der Vase hält sie sich sehr gut einige Tage. Hitze oder Dauerregen machen ihr keine Schwierigkeiten, trotz der Fülle bildet sie keine braunen Mumien sondern blüht unermüdlich auch bei starkem Regen. Das dunkelgrüne Laub paßt zu der schönen Blütenfarbe. Als Hochstämmchen ist 'Nadia' sicher besonders geeignet.

An einem schönen Morgen um sie herum sauber zu machen, dabei ihren lieblichen Duft in der Nase zu haben, ist ein Genuß, auch wenn 'Nadia' etwas kratzig sein kann und man mit einer Nadel hinterher die Stacheln aus den Fingern puhlt. Aber welche Liebe ist ohne Schmerz?

'Nadia' (Meilland) steht nicht im BKN-Strobel-Katalog, ist aber bei Rosarot-Pflanzenversand zu bekommen.

'Rosa willmottiae'
Pünktlich zum 1. Mai kam in unsere Gegend der Kuckuck wieder und öffnete sich die erste Rosenblüte in unserem Garten bei Braunschweig. Nach dem langen und kalten Winter und den vielen Winterschäden an den meisten Rosen ist diese erste Blüte wie ein Wunder. In der Rosenenzyklopädie der Royal Horticultural Society schreibt Charles Quest-Ritson: "Im Spätfrühling gibt es kaum einen schöneren Anblick als einen jungen Strauch Rosa willmottiae in voller Blüte. Wenn ihre gebogenen Zweige mit kräftig rosa, lila überhauchten Blüten bedeckt sind, ist diese Art der Inbegriff von Schönheit." Wie Perlen sitzen die kleinen Knospen an kurzen Seitentrieben entlang der Zweige zusammen mit dem zierlichen, graugrünen Laub. Die Blättchen bestehen meist aus 9 winzigen Fiederblättchen. Die frischen Triebe sind rotbraun und stark bereift, das ältere Holz ist grau. Der Strauch ist stark bestachelt mit hellen, nadelspitzen, paarigen Stacheln und wächst 2 m hoch und breit. Als Solitär wirkt der Strauch am besten. Leider bilden sich die kleinen eiförmigen, orangeroten Hagebuttchen nur selten bei uns im Garten. Nicht nur während der Blüte im Mai, sondern das ganze Jahr ist der filigran wirkende Strauch eine besondere Schönheit!

1904 brachte der berühmte Pflanzensammler E. H. Wilson (der "China-Wilson") von einer seiner Asienreisen Saat dieser Rose mit. Im südwestlichen China in den Sangpan-Bergen an der Grenze zu Tibet hatte er in 3000 m Höhe die Früchte gesammelt. In England wurden die Nüsschen ausgesät und 1907 die Rose beschrieben und nach Ellen Willmott benannt.

Ellen Willmott (1858-1934) gehört zu den berühmten englischen Gärtnerinnen und schrieb ein umfassendes Buch über 180 Wildrosen. Alfred Parsons zeichnete und colorierte dazu 132 Rosen. Das noch immer sehr bedeutende Buch "The Genus Rosa" erschien 1914. Darin beschrieb Ellen Willmot auch die nach ihr benannte Rosa willmottiae.

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´Hedi Grimm´


´Hedi Grimm´


´Pink Swany´


´Heavenly Pink´


´Jean Stephenne´


'Hagenbecks Tierpark'


'Nadia' (Meiland)


'Rosa willmottiae'

Lieblingsrose von Jürgen Weiß

'Nevada'

„Es haben meine wilden Rosen –
Erschauernd vor dem Hauch der Nacht –
Die windeleichten, lichten, losen
Blüten behutsam zugemacht.“

Hermann Claudius



Soweit wir uns erinnern, war das eines der Lieblingsgedichte von Hedi Grimm. Als ´Nevada´ in unserem Garten zum ersten Mal ihre Blüten öffnete und diese sich abends leicht schlossen, fiel uns ein Gespräch mit Frau Grimm ein, in dem sie uns, die wir noch unwissend über Rosen waren, erklärte, dass es d o c h Rosenblüten gibt, die sich abends schließen.

´Nevada´ wurde vom spanischen Rosenzüchter Pedro Dot um 1927 verbreitet. Sie ist eine wundervolle Rose, die uns auf unserer kleinen Terrasse beim Frühstück zarte Rosendüfte beschert. Bereits Mitte Mai eröffnet sie als erste den Rosenblütenreigen. Aus kleinen weißlichgelben Knospen entwickeln sich die schönsten weißen, halbgefüllten, großen Blüten mit gelben Staubgefäßen, in denen sich in kürzester Zeit die ersten Bienen, Hummeln und Insekten voll Lust tummeln.

Die strahlend cremeweißen, locker gefüllten Rosenblüten, die manchmal winzige dunkelrosa Flecken zeigen, überdecken innerhalb von ein paar Tagen den ganzen Strauch, sodass er „wie eine Braut“ aussieht.

Die Triebe sind nach dem Austrieb grün, werden dann braun, haben fast keine Stacheln und biegen sich elegant nach außen. Unser Rosenstrauch ist nach sieben Jahren über 2,50 m hoch geworden. Die zart gefiederten Blätter sind klein, von mittlerer grüner Farbe und können im Laufe des Sommers unter leichtem Sternrußtau leiden, was aber überhaupt nicht stört. ´Nevada´ treibt nach ihrem ersten überreichen Flor immer wieder neue Knospen nach. Bei uns wird Abgeblühtes im „Vorübergehen“ immer heraus gebrochen, was der Nachblüte sehr gut tut.

´Nevada´ ist eine große empfehlenswerte Strauchrose, die im Frühjahr und im Laufe des Sommers bis zum Herbst ein herrlicher Blickfang sogar in unserem Reihenhausgarten ist. Sie ist frosthart; man kann ohne Probleme altes Holz im zeitigen Frühjahr entfernen; denn das bringt sie dazu, kräftig wieder auszutreiben.

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'Nevada'



'Nevada'

Lieblingsrose von Ruth Weiß

Mutation von ´Gloire des Rosomanes´
Gelungene Überraschung der Natur ? Vor drei Jahren entwickelte sich bei meiner "Gloire des Rosomanes" (Chinensishybride) ein Trieb, der ein wenig anders aussah als der vom Rosenstrauch selbst. Zuerst dachte ich, da schleicht sich wieder mal ein Wildtrieb aus der "Gloire des Rosomanes", weil der neue Trieb direkt aus dem Wurzelstock wuchs. Nach einiger Zeit – ich wollte den Trieb kräftiger werden lassen, damit er besser zu entfernen ist - merkte ich, dass der Trieb kein Wildtrieb sein kann, da er in ungleichen Abständen rötliche Stacheln zeigte. Später entwickelten sich Knospen, die ähnlich der "Gloire des Rosomanes" waren, aber doch anders aussahen und ein wenig rosa Farbe zeigten.

Ein paar Tage später schaute ich morgens wieder zum Rosenbeet – ich war nun gespannt, was sich da aus den Knospen entwickeln würde - und sah zu meinem Erstaunen, dass sich ähnliche Blüten wie bei "Gloire des Rosomes" nur in kräftigem Rosa mit weißen Streifen entfaltet hatten. Das war eine Überraschung! Die Blüten waren noch hübscher, als die der "Gloire des Rosomane". In den folgenden zwei Wintern wurde der neue Trieb ganz besonders vor Kälte geschützt mit einem „Rupfenverband“, er überlebte den ersten Winter, blühte den zweiten Sommer, überlebte den zweiten Winter und blüht nun im dritten Jahr zu meiner Freude weiter. Der Duft der neuen büscheligen Blüten ist etwas intensiver als bei den Blüten von der "Gloire des Rosomanes" . Im Frühjahr 2011 hat sich der einzelne starke Trieb durch einen schwachen Rückschnitt verzweigt. Jetzt im August ist die erste Blühzeit vorüber.

An die Baumschule Schütt habe ich Reiser nach Wilster geschickt, damit der neue Sport vermehrt werden kann. Mit etwas Glück gibt es jetzt eine neue Rose, der ich den Namen ‚Rosomani’ geben werde.


´Plaisanterie’
Ein Rosenstrauch voller kleiner Schmetterlinge ? Nein, ein Rosenstrauch über und über voller kleiner lustiger Blüten in dem Farbwechsel weißlichgelb, orange pink und zuletzt in hellpurpur ineinander übergehend, das ist ’Plaisanterie’.

Sie steht auf der Roseninsel in einem Beet mit anderen Lens-Rosen und ist ein sehr hübscher Blickfang, der den meisten Besuchern der Roseninsel auffällt. ’Plaisanterie’ von Lens, Belgien, gezüchtet aus ‚Trier’ x R. mutabilis, wurde 1996 zuerst als Nummernrose von den Kasseler Rosenfreunden unter der Nummer 938a gepflanzt. Der Name ‚Plaisanterie’ bedeutet im französischen „Spaß oder Scherz“ , da die 4 cm großen ungefüllten Blüten wirklich lustig an den langen Trieben aussehen. Die Blüten erscheinen einzeln oder zu mehreren, haben kleine Knospen, die sich orangefarben öffnen, bevor die 4 cm großen Blüten mit gelben Staubgefäßen voll aufgehen.

Danach wandeln sich die Farben der unterschiedlichen Blüten bis ins hell purpur, die Staubgefäße werden dunkler und gleichen sich der Blütenfarbe an. Es gibt auch Blüten, an denen mehrere Farben zu sehen sind. Sie erscheinen von Ende Mai bis in den Herbst hinein, danach wechseln sie sich mit hunderten von kleinen orangefarbenen Hagebutten ab, was nicht nur von weitem sehr schön aussieht. Die länglichen Fiederblätter sind nach dem Austrieb von gesund glänzendem rötlichem Grün, das sich in helles Grün wandelt. Die kräftigen, frischen Triebe haben eine rötlich-dunkelbraune Farbe. Sie treiben im Frühjahr nach dem Auslichten des alten Holzes in Fülle aus, die Stacheln am frischen Holz sind rötlich und leicht abwärts gerichtet.

’Plaisanterie’ ist eine empfehlenswerte, gesunde buschig wachsende Strauchrose, die bis zu 1,80 m hoch werden kann mit ausladenden Trieben. Im Europarosarium Sangerhausen kann man sie aufgebunden als Kletterrose (aus Platzgründen) bewundern – dort ist sie ca. 4 m hoch geworden.


´Leda´ (Damaszenerrose, Frankreich um 1827)
Anfang Juni eines jeden Jahres steigt bei mir - wie bei vielen Rosenfreunden - die Spannung, welche Rosen im Garten das erste Mal im Jahr ihre Knospen öffnen.

Bei einer meiner Lieblingsrosen, der ´Leda´, bin ich immer ganz besonders gespannt, wenn die hübschen karminfarbenen Knospen sich öffnen. Am Ende eines Triebes erscheinen zwei bis fünf Knospen. Diese öffnen sich zu einer herrlich duftenden fast weißen Rosenblüte. Die zarte, fast weiße Blüte ist jedoch am Rand unregelmäßig rötlich gefärbt, was wie hingetupft wirkt. Die äußeren Blütenblätter biegen sich nach außen, die inneren wie ein Kranz nach innen zur Mitte mit einem Auge. Das matte grüne Laub des ungefähr 1,20 Meter hohen Strauches ist ein sehr schöner Kontrast zu den fast weißen Blüten. Ab und zu sieht man auch ganz leicht rosa überhauchte Blüten.

Was mag da nachts vor sich gehen? Sind etwa die Heinzelmännchen am Werk und treiben mit Pinsel und Farbe im Garten ihr Spiel? Nachschauen werde ich sicher nicht; denn wer den Heinzelmännchen auf die Schliche kommt, zu dem kommen sie sicher nicht mehr. Und auf die wundervollen Blüten einer meiner Lieblingsrosen, der ´Leda´ mit dem rötlich getupften Rand, möchte ich auf keinen Fall verzichten.


’Buff Beauty’ Moschata-Hybride Bentall GB 1939
In diesem Jahr 2011 machte mir die Moschatahybride ‚Buff Beauty’ ganz besonders viel Freude. Sie steht am Zaun zum Nachbarn seit ungefähr 8 Jahren und tat sich bisher nicht durch fleißiges blühen hervor. Beim Frühjahrsschnitt bemerkte ich, dass sie sich von der Unterlage gelöst haben könnte, da ich beim Dünger einhacken auf stärkeres Wurzelwerk stieß. Diese Rose mag keinen sehr sonnigen Standort, Halbschatten ist ihr lieber. Das merke ich daran, dass sie ihre Blüten zum Nachbargarten schickt, der in nördlicher Richtung an unser Grundstück grenzt.

Der Sommer kam bekanntlich sehr früh und da der Regen fehlte, bekamen meine Rosen ab und zu eine Kanne Wasser. "Buff Beauty" bekam die Witterung anscheinend sehr gut, denn sie trieb besonders gut aus – die Triebe schauten über den Staketenzaun zum Nachbarn, und es entwickelten sich viele Knospen. Die Blüten entwickeln sich bei dieser Moschatahybride in Büscheln in dem Farbgemisch apricot, zartgelb und ocker. Eine wunderschöne Farbkombination. Der wundervolle kräftige Rosenduft war in diesem Sommer besonders stark. Beim Austrieb sind die Blätter rötlich, danach werden sie glänzend kräftig grün, was einen sehr schönen Kontrast zu den Blüten gibt.

Der etwas sparrig wachsende Strauch hat sich also trotz des sehr warmen Frühsommers und des regenreichen Juli/August sehr gesund und blühfreudig entwickelt, so dass ich sagen kann, sie hat mir in diesem Jahr besonders viel Freude bereitet. Jetzt im September 2011 bekommt sie wie üblich Sternrusstau. Die Blätter werden entfernt. Patentkali habe ich meinen Rosen auch gegeben, damit die späten Triebe gut ausreifen und sie den Winter gut überstehen. So kann ich mich im nächsten Jahr wieder an herrlichen Blüten erfreuen.

"Buff Beauty " kann übrigens in mildem Klima als Kletterrose gezogen werden, bei mir in Kassel wird sie ungefähr 1,80 m hoch.

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Mutation von ´Gloire des Rosomanes´


'Blüte Plaisanterie'


'Leda'


'Buff Beauty’'


 
 
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Rosendorf Steinfurth zur schönsten Blütezeit
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Unsere Lieblingsrosen

Hartmut Brinkmann Anne Hentschke Eberhard Hentschke Brigitte Nebel
Ursula Reichelt Vera Remane Ulrike Schnabel Elvira Schwipper
Adelgunde Luise Seidel Katrin Uter Eilike Vemmer Jürgen Weiß
Ruth Weiß      

Lieblingsrose von Hartmut Brinkmann

´Laguna´ und ´Sweet Laguna´

´KOSMOS´, ´Amadeus´, ´Laguna´, ´Jasmina´, ´Aloha´, ´Innocencia´, ´Gärtnerfreude´ und ´Jugendliebe´ gehören noch immer zu meinen Lieblingsrosen. Und jetzt ist noch ´Sweet Laguna´ dazu gekommen, die rosa-blütige Schwester der rotblühenden ADR-Rose ´Laguna´.

Wir haben diese beiden stark duftenden Kletterrosen (Züchter: W. Kordes´ Söhne) am 9. Juli 2016 beim „Rosentag“ im „Küchengarten Jaspershof“ in Westerstede rechts und links neben einen Rosenbogen mit Sitzbank gepflanzt.

In zwei bis drei Jahren werden sich die Spitzen der beiden Kletterer überm Bogen zusammenschließen. Während der gesamten Blütezeit sollen sie die darunter sitzenden ehrenamtlichen Freizeitgärtner und ihre Besucher mit ihrem Duft und ihren leuchtenden Farben erfreuen. Das wird ein schöner Platz, von dem aus das gesamte Areal mit seinem vielfältigen Angebot an Obst, Gemüse, Kräutern, Blumen, Stauden – und auch Rosen – gut zu überblicken ist.

Die Navi-Anschrift für diese Anlage: Westerstede, Zum Stiftungspark 27. Verantwortliche Leiterin des Küchengartens Jaspershof ist Christina Martens.

Quelle der beiden Fotos rechts: W. Kordes´ Söhne

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´Laguna´


´Sweet Laguna´

Lieblingsrosen von Anne Hentschke

 ´Open Arms´,

In diesem Jahr heißt eine meiner Lieblingsrosen ´Open Arms´, Züchter Warner 1995. Der Name passt zu dieser Rose, denn sie streckt ihre Triebe aus, als wolle sie den Betrachter umarmen.

Bei uns ist ´Open Arms´ etwa zwei Meter hoch und ungefähr  einen Meter breit. Man kann sie als Strauch pflanzen oder als Kletterrose.  Bei uns steht sie in einem Obelisken, der ihr den nötigen Halt gibt. Kleine halbgefüllte rosa bis lachsrosa duftende Blüten stehen in Dolden über dunkelgrünem gesundem Laub. ´Open Arms´ blüht unermüdlich bis zum ersten Frost.

Für nicht sehr große Gärten ist diese kleine Kletterrose sehr gut geeignet und bestens zu empfehlen.

Ende Oktober 2015

´William Baffin´,

Meine Lieblingsrose ist in diesem Jahr 2011 die ´William Baffin´. Die Rosenschule Weingart in Bad Langensalza, bei der wir diese Rose im Herbst 2007 kauften, beschreibt sie in seinem Katalog so: „Kordesii-Hybride, öfterblühender Climber, gezüchtet 1983 von Frau Dr. Svejda in Kanada. Die Blüten sind kräftig rosarot, mittelgroß und halbgefüllt, stehen in Büscheln und duften leicht.“

Diese Rose soll laut Katalog bis 2,5 m hoch werden. Unsere ´William Baffin´ ist bis jetzt 1,7 m hoch, sie soll bei uns als Strauchrose wachsen. Die Gesundheit und Winterhärte sind hervorragend. Bisher hat sie alle Winter, auch die beiden letzten besonders kalten, unbeschadet überstanden.

Was mich bei dieser Rose beeindruckt, ist ihre Wuchsfreude. Den ganzen Sommer treibt sie unermüdlich neue Blütenbüschel. Und das auf unserem kargen Sandboden! Letztendlich war es auch die Blütenfarbe, die in mir den Wunsch weckte, diese Rose zu besitzen. Es ist ein ganz besonderes Rosarot von intensiver Leuchtkraft.

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´Open Arms´


´Open Arms´



´William Baffin´


´William Baffin´

Lieblingsrosen von Eberhard Hentschke

´Momo´

In diesem Jahr ist die Kletterrose ´Momo´, gezüchtet 1994 von Reinhard Noack in Gütersloh, meine Lieblingsrose.

Mit einer Höhe von 2,50 Metern ist sie eine optimale Kletterrose für Pergolen, Rosenbögen und Obelisken. Sie bekommt lange biegsame Triebe, die man zum Beispiel spiralförmig nach oben bis in die Spitze eines zwei Meter hohen Obelisken aufbinden kann.

Die neuen Triebe und Blätter sind rötlich gefärbt. Die rispenförmig angeordneten dunkelroten, gefüllten Blüten erscheinen Mitte bis Ende Juni in großer Zahl. ´Momo´ blüht sehr lange und behält ihre wunderbare Farbe auch bei heißem, sonnigen Wetter. Zur Zeit ist sie wieder voller Knospen, sodass bei milder Witterung im November eine weitere Blüte erfolgt, die erst durch Frost beendet wird. Gleichzeitig hat die rötliche Herbstfärbung des Laubes begonnen.

Seit nunmehr sechs Jahren erfreut mich ´Momo´ mit ihrer üppigen Blüte, mit neuen Trieben aus der Veredelungsstelle und ihrer Gesundheit.

Ende Oktober 2015

´New Look´

In diesem Jahr ist meine Lieblingsrose ´New Look´, eine Strauchrose von Noack-Rosen in Gütersloh. Sie steht jetzt im dritten Jahr auf Sandboden in unserem Garten. Inzwischen ist sie 90 cm hoch und ebenso breit. Die beiden letzten strengen Winter hat ´New Look´ mit nur leichten Winterschäden gut überstanden. Sie blüht seit Ende Juni ununterbrochen. Im vergangenen Jahr endete ihre Blütezeit Ende Oktober.

Die Blütenfarbe ist karminrosa, im Abblühen hellrosa. Die äußeren Blütenblätter sind gewellt. ´New Look´ hat gesundes, hellgrünes Laub. Aus der Veredelungsstelle kommen häufig neue, kräftige Triebe. Im Jahr 2008 wurde ´New Look´ mit dem ADR–Prädikat ausgezeichnet. Diese Auszeichnung der härtesten Prüfung der Welt erhalten nur Rosen mit einer hohen Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten.

´Ghislaine de Féligonde´

Züchter : Turbat, Einführungsjahr 1916

Seit mehr als 15 Jahren erfreuen wir uns in jedem Jahr an der Multiflora-Hybride ´Ghislaine de Féligonde´ in unserem Garten.

Ab Juni ist sie übersät von Knospen und Blüten. Die Farbscala der Blüte reicht von dunkelgelb, gelb, apricot bis fast weiß, und dazu die goldenen Staubgefäße. Also ein Farbspiel in vielen Gelbtönen. Sie blüht fast durchgängig bis in den Herbst hinein.

´Ghislaine de Féligonde´ist vielseitig einsetzbar. Am besten eignet sie sich als Solitärpflanze; denn sie entwickelt sich zu einem wunderbaren Rosenstrauch von über 2 m Höhe und Breite.Man kann sie aber auch als Kletterrose einsetzen.Angenehm ist in diesem Zusammenhang, dass sie nur wenige Stacheln hat.

´Ghislaine de Féligonde´ist gesund, wüchsig, winterhart und zeigt im Frühjahr als eine der ersten Rosen ihr schönes, hellgrünes Laub.

´Ghislaine de Féligonde´ verträgt Halbschatten und ist auch für Gärten mit magerem Boden geeignet.

Diese insgesamt pflegeleichte Rose kann ich uneingeschränkt für jeden Garten empfehlen.

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´Momo´


´Momo´


´Ghislaine de Feligonde´


'Ghislaine de Feligonde´

Lieblingsrose von Brigitte Nebel, Februar 2013

´Bobbie James´,

Die Rose ´Bobbie James´ ist seit über 15 Jahren meine Lieblingsrose an der Nord-West-Fassade unseres Hauses, die zur Straße zeigt. Hier ist sie zurzeit für mich unersetzbar.

Nachdem 1996 unser Haus fertig war, wollte ich eine Rose pflanzen, die in absehbarer Zeit die Klinkerwand des Hauses nahezu bedecken und mit gesundem Laub und üppigen hellen Blüten schmücken sollte. Meine Wahl fiel auf die starkwüchsige Kletterrose ´Bobbie James´, 1961 eingeführt von Sunningdale Nurseries in Großbritannien.

Die Rose wuchs rasch und hatte schnell die Höhe der ersten Etage erreicht. Den Schnitt- und Bindekünsten meines Ehemannes verdanke ich, dass die Rose an ihrem Spalier stets den gewünschten fächerförmigen Aufbau zeigt. Dies ist eine wahre Herausforderung, denn mit ihren starken Stacheln setzt sie sich zur Wehr. Wer die Rose zähmt, darf keine Höhenangst haben.

Zur Blütezeit im Juni ist die Rose mit ihren relativ großen, leicht gefüllten, weißen, wunderbar duftenden Blüten ein Traum. Ich öffne dann die Fenster und ihr zarter Duft durchzieht das ganze Haus. Bienen und andere Insekten summen in den großen Blütendolden und sorgen für reichen Schmuck mit kleinen orangeroten Hagebutten im Herbst. Mit ihrer lockeren Blütenpracht und den offenen Blüten mit auffallenden gelben Staubgefäßen passt die Rose sehr gut in naturnahe Gärten. Passanten bleiben in der Blütezeit oft vor dem Haus stehen und staunen. Amseln schätzen mehr die Früchte.

Jahrelang war die Rose kerngesund, das Laub eine Zierde. Doch vor einiger Zeit bekam sie zwei Jahre nacheinander Mehltau. So konnten wir sie an ihrem Starplatz wirklich nicht auf Dauer aussehen lassen. Wir haben deshalb versucht, mit einem totalen Rückschnitt dem Pilzbefall beizukommen.

Nach zwei Jahren war unsere ´Bobbie James´ wieder gesund in alter Pracht und in alter Höhe nachgewachsen. Für den Sommer 2013 hoffe ich nach der Radikalkur wieder auf eine üppige Blüte.

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´Bobbie James´

Lieblingsrose von Ursula Reichelt

´Raubritter´ und ´Félicité et Perpétue´

Meine Lieblingsrose, die Strauchrose ´Raubritter´ (Kordes, 1936), einmal blühend, musste sich im Sommer 2009 meine Sympathie mit der Ramblerrose ´Félicité et Perpétue´ (Jacques, um 1828) teilen.

Einige Jahre hatte ich diese Rose wirklich ramblen lassen. Sie wuchs mir im wahrsten Sinne des Wortes über den Kopf. Im Frühjahr fasste ich den Entschluss, ihr kräftig mit der Schere zu Leibe zu rücken. Eine Tagesarbeit! Ranken von der Pergola lösen, alte Triebe herausschneiden und die verbliebenen Ranken wieder aufbinden. Und dieses Unternehmen auch noch unverletzt überstehen! Wie man sieht, es hat sich gelohnt. Das Blütenmeer dieser einmal blühenden Ramblerrose hat mir wochenlang Freude bereitet.

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´Raubritter´


´Félicité et Perpétue´

Lieblingsrose von Vera Remane

Rosa filipes 'Kiftsgate'

In meinem kleinen Garten gibt es seit Jahrzehnten ein großes marodes Bassin, das irgendwann überdacht und zum Schuppen umfunktioniert wurde und nun alle Gartenutensilien beherbergt. Vor langer Zeit hatte ich Efeu an die Ostseite dieses Gebäudes gepflanzt, da ich es gerne unter einer immergrünen Decke verstecken wollte. Trotz geduldigen Wartens über Jahre hinweg wuchs der Efeu aber nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. So entschied ich, zur Verstärkung und Unterstützung - und nun an die Westseite des Schuppens - eine Rose zu pflanzen. Bedingung: Sie musste mit dürftigem Boden zurecht kommen, und ihre Ranken sollten ungefähr eine Länge von fünf Metern erreichen.

In einer Rosengärtnerei ließ ich mich beraten. Man legte mir dringend eine Rosa filipes 'Kiftsgate' ans Herz, und ich erwarb sie. Viel Bodenfreiheit konnte ich meiner neuen Rose nicht einräumen. Ein kleines Loch unter einem aus dem Pflaster genommenen Stein musste genügen. In diese Aussparung von ungefähr 10 x 20 cm zwängte ich - wider besseres Wissen - die Wurzeln der Container-Kiftsgate. In der Folgezeit bekam sie meine ungeteilte Aufmerksamkeit und immer mal wieder Extrarationen Wasser. Die kleinen, dünnen Ranken dankten es nach einigen Wochen mit vorsichtigem Wachstum.

Dann fielen mir Artikel zum Thema Kiftsgate in die Hände. Ich las, dass sie mit Ranken bis zu 45 m Länge (!) gesichtet worden sein soll, mit mageren Böden einverstanden ist, aber eine gewisse Frostempfindlichkeit an den Tag legt. Das konnte ja noch spannend werden!

Inzwischen wohnt Kiftsgate seit gut fünf Jahren in meinem Garten. Ihre Wurzeln haben sich ohne jeglichen Protest durch das dicke Kiesbett unter der Pflasterung, vermutlich bis zum Ackerboden in der Tiefe, hindurchgearbeitet und finden dort ihre Nahrung. In jedem Winter frieren ihre Rankenenden um ca. 50 cm zurück. Während der Vegetationszeit wird das aber durch ein Triebwachstum von zwei Metern und mehr sofort wieder reichlich ausgeglichen.

Das Wachstum dieser Rose ist unglaublich ungestüm. Sie bedeckt schon lange das komplette Schuppendach und schickt ihre Triebe weit darüber hinaus. Dort, wo sie einst in ein kleines Pflanzloch gezwängt wurde, genügt ihr das Dach nicht mehr als Auflage. Ihre Ranken haben sich darüber zu einer Mauer aufgetürmt. In jedem Jahr muss ich das ausufernde Wachstum durch einen sehr scharfen Rückschnitt eindämmen. Das ist durch die dichte Hakenbestachelung der Triebe eine sehr mühsame Arbeit.

Aber dann das: Im Frühsommer ist das Schuppendach für zwei bis drei Wochen bedeckt mit einer dicken, duftenden Schicht "Junischnee" und umschwirrt von unzähligen Insekten. Die reinweißen einfachen Blüten haben spektakuläre leuchtend gelbe Staubgefäße. Im Herbst trägt die Rose dann Büschel kleiner orangeroter Hagebutten.

Fazit: Rosa filipes 'Kiftsgate' ist eine Rose, die sich ohne jedes Hätscheln oder spezielle Rosenkenntnisse auch unter widrigen Bodenverhältnissen nicht nur behauptet sondern sehr energisch durchsetzt. Um ihre Blütenschönheit richtig zur Geltung bringen zu können, benötigt sie allerdings sehr, sehr viel Platz.

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Rosa filipes 'Kiftsgate'


Rosa filipes 'Kiftsgate'

Lieblingsrose von Ulrike Schnabel, Februar 2012

´St. Nicholas´

Den Namen dieser Rose hörte ich erstmalig 1993 anlässlich eines Vortrages von Frau Hedi Grimm (anerkannte Rosenexpertin und Buchautorin, Mutter von Frau Eilike Vemmer) im Helvetia, dem damaligen Vereinslokal der hannoverschen Rosenfreunde. Das Thema lautete: Empfehlenswerte Alte Rosen für Hausgärten. Unter vielen anderen wurde die Damaszenerrose ´St. Nicholas´ aus dem Jahr 1950 genannt. Sie wurde in dem berühmten Garten St. Nicholas in Yorkshire in England gefunden. Frau Grimm beschrieb sie als frostharte gesunde Rose, die auch für Hecken geeignet sei.

Genau so etwas suchte ich für unseren naturnahen Garten, in dem ich auf keinen Fall Pflanzenschutzmittel verwenden wollte.

So wurde also ein Exemplar in einer Rosenbaumschule bestellt und an einen sonnigen Standort gepflanzt.

Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Seit fast 20 Jahren erfreue ich mich an einem Strauch, der nicht nur äußerst gesund ist. Nein, auch die kältesten Winter hat St. Nicholas ohne besonderen Schutz überstanden. Sie bildet einen sehr schönen Habitus mit überhängenden Zweigen, wird zirka einen Meter hoch und bietet das ganze Jahr einen schönen Anblick. Die halbgefüllten zartrosa Blüten mit gelben Staubgefäßen duften leicht, blühen in Büscheln und locken Insekten an. Nach der einmaligen Blüte bilden sich reichlich Hagebutten die lange haften und ein sehr attraktives Herbst- und Winterbild zeigen.

Die einzige Pflege besteht darin, ab und zu Totholz herauszuschneiden und sie einmal im Frühjahr mit Naturdünger zu versorgen.

So ist sie nach meiner Erfahrung eine ideale, wunderschöne, pflegeleichte Rose, die für jeden Garten geeignet ist!

R.´helenae´

Diesen Rambler liebe ich besonders, weil er alle Vorzüge hat, die eine Rose für den naturgemäßen Garten haben sollte.

Sie ist frohwüchsig, ausgesprochen gesund, ziert durch ein vielfältiges Erscheinungsbild. Der rötliche Austrieb im Frühsommer, die widerstandsfähigen glänzenden Blätter, einfache, duftende weiße Blüten mit gelben Staubgefäßen locken zahlreiche Insekten an, und im Herbst leuchten orangerote Hagebutten, die Vögel in Scharen in diese prall gefüllte Speisekammer locken. Kurzum: die reine Gartenfreude!

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´St. Nicholas´


´St. Nicholas´


´R.´helenae´

Lieblingsrose von Elvira Schwipper

`Baby Faurax`, eine Polyantharose, öfterblühend, ist einer meiner Rosenlieblinge!  

Diese kleine Rose von etwa 30 Zentimeter Höhe habe ich vor 17 oder 18 Jahren in einem hannoverschen Gartencenter gekauft. Als sogenanntes Einzelstück stand sie dort einsam in einem Container, ordentlich etikettiert. Sie strahlte mich an. Die in Büscheln stehenden, violett-blauen, doppelt gefüllten Blüten mit gelben Staubgefäßen  erinnerten mich sofort an `Veilchenblau`.

Eine `Veilchenblau` in Miniatur, dachte ich sogleich, und schloss sie in mein Herz. Ihre Größenangabe war 30 cm, das fand ich ungewöhnlich und interessant. Der Züchter: Lille ( Frankreich), 1924. Die Eltern: unbekannt; in der Literatur wird Rosa multiflora als ein Elternteil genannt.

Dieser Winzling bekam nun einen Platz bei uns im Staudenbeet. Gemeinsam mit rosafarbenen Begleitpflanzen begeisterte er mich weiterhin. Doch bald knabberten Wühlmäuse an den Wurzeln, und überirdisch wuchsen ihm die Stauden über  den Kopf. Rose `Baby Faurax` hielt sich konsequent an ihre Größenangabe von 30 cm und mickerte  durch die Unbilden ihrer Umgebung vor sich hin. Zum Winter markierte ich ihre spärlichen Triebe  mit Stöckchen und schützte sie so vor Gärtnerfüßen, fast hätten wir sie in ihrer Winzigkeit übersehen. Ich pflanzte sie etliche Male an einen vermeintlich geeigneteren Platz. Trotzdem stand ich manchmal seufzend mit einem lauten:  „Naja !“ davor. Wenige Tage später bezirzte sie wieder mit ihren entzückenden purpurfarbenen Blüten.

Allein kann sie sich nicht in Szene setzen, man muss sie auf einen Sockel heben, um ihre kleinen Blüten zu bewundern und den dezenten Duft zu erahnen! ----- Ach ja, Sockel, das ist die Idee: Ich werde sie auf ein Hochbeet pflanzen, dort sieht man sie, dort kann sie wirken!

In all den Jahren habe ich sie niemals in einem anderen Garten gesehen. Für mich ist sie eine Rarität. Ihre unermüdliche Robustheit,  gepaart mit der Kleinwüchsigkeit, hat mich stets bewogen, diesem Röschen meine Zuneigung zu erhalten. Es ist mein Rosenliebling geblieben.

Übrigens: `Baby Faurax` hat ihren Namen zu Ehren einer belgischen Krankenschwester bekommen. Sagt das nicht sehr viel über diese kleine Rose  aus?

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  'Baby Faurax'

 'Baby Faurax'

 

Hagebutte 'Baby Faurax'


Lieblingsrose von Adelgunde Luise Seidel

Rosa gallica ´Violacea´

Im Juni 1997 besuchte ich mit den hannoverschen Rosenfreunden während einer Rosenreise auch die Rosenschule von Karl Otto Schütt in Holstein. Diese Rosenschule hat sich auf historische Rosen spezialisiert, und die standen dort gerade in voller Blüte. Es waren so viele wunderschöne Rosen zu sehen und ich verliebte mich auf den ersten Blick in die ´Violacea´.


Diese Rose, auch bekannt unter dem Namen ´La belle Sultane´, ist nur leicht gefüllt. Die Blütenblätter sehen aus wie Samt und haben eine purpur-magentarote Farbe. In der Mitte der Blüte prangen - wie ein Krönchen - goldgelbe Staubgefäße. Die Blüten werden ungefähr sieben Zentimeter groß und haben einen zarten Duft.

´Violacea´ blüht nur einmal im Sommer, aber reich und lange, und die verblühten Blütenblätter fallen sauber ab. Das Laub ist dunkelgrün und etwas rau, aber sehr gesund. Es haftet sehr lange am Strauch und hat in meinem Garten, neben der Rosa inermis ´Morletii´, die schönste Herbstfärbung.

´Violacea´ hat seit 1997 einen Sonnenplatz in meinem Garten. Sie gedeiht gut auf dem mageren Sandboden und hat viele Ausläufer. Sie ist sehr gesund und frosthart. Ihr Wuchs ist aufrecht und sie wird fast zwei Meter hoch. Die Zweige haben keine Stacheln, sondern viele kleine, dunkle Borsten.

Die Wurzeln dieser schönen historischen Rose liegen im Dunkeln. Sie soll vor 1800 in Holland kultiviert worden sein, man kann sie aber auch heute noch in vielen Rosenschulen kaufen.

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´Violacea´


´Violacea´

Lieblingsrose von Katrin Uter

´Aicha´(Pimp.-Hybride Peterson 1963)

eröffnet den Reigen der Frühlingsrosen. Ihre großen einfach bis halbgefüllten, stark duftenden, gelben Blüten werden gekrönt von auffallend bronzenen Staubgefäßen, die aus einem tiefroten Grund aufsteigen.

Die Blüten sitzen dicht an dicht an ihren elegant überhängenden Zweigen und hüllen den ganzen Strauch wie in eine lichte Wolke. Sie blüht vereinzelt den ganzen Sommer nach. Im August schmückt sie sich mit einem reichen Nachflor.

Ihre schwarzen, kugeligen Hagebutten werden rasch von den Vögeln verspeist. Einen zauberhaften Abgang schenkt sie uns spät im Jahr mit einer goldenen Herbstfärbung, aus der die letzten gelben Blüten hervorleuchten.

In Ronnenberg auf kargem Muschelkalk gedieh sie üppig. Auch im Wettberger Pfarrgarten entwickelt sie sich – trotz Trockenheit und Wurzeldruck einer alten Birke – kräftig und gesund. 3 x 3 m sollten wir für diese absolut winterharte Schönheit schon einplanen.

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´Aicha´


'Aicha´

Lieblingsrose von Eilike Vemmer

Geht es Ihnen nicht auch so? Gerade Mitte September zeigen viele Rosen noch einmal eine so wunderschöne Blüte, dass ich bei jeder sagen möchte: Meine Lieblingsrose! Fünf Rosen möchte ich trotzdem besonders hervorheben. Alle fünf haben mir, so lange ich sie im Garten habe, nur Freude gemacht.

Meine Mutter wurde einmal zu ihren Lieblingsrosen gefragt und antwortete: "Welche Rosen soll ich da nennen? Bei 20 000 und 30 000 Rosenarten und –sorten, unter denen ich genauso wenig eine Lieblingsrose habe wie unter meinen Kindern und Enkelkindern ein Lieblingskind. Ich habe alle gern, jede in ihrer Art, und ich bin nicht in der glücklichen Lage wie Dean Hole sagen zu können: ´Und wenn ich nur eine einzige Rose pflanzen dürfte, müsste es die ´Gloire de Dijon´ sein´, obwohl ich die auch zu schätzen weiß!"

'Hedi Grimm' ist eine meiner vielen Lieblingsrosen, die Rose, die 2005 in Sangerhausen auf den Namen meiner Mutter getauft wurde. Sie steht seit 1998 in unserem Garten, eine Züchtung von Louis Lens, die er meiner Mutter schickte und die sie an uns weitergab, weil sie aus gesundheitlichen Gründen die Rose nicht mehr in Kassel-Wilhelmshöhe pflanzen und pflegen konnte. Mich hat diese Lens-Züchtung von Anfang an begeistert wegen ihrer reichen Blüte besonders im Herbst, ihrer Gesundheit und Schönheit. Einige Jahre wuchs sie an einem Pfahl wie in Sangerhausen, bis sie ihren endgültigen Platz an einer Kletterrosenwand zwischen 'Mosel' und 'Ludvik Vecera' bekam.

Immer wieder bringt 'Hedi Grimm' kleine, leicht gefüllte, weiße, duftende Blüten in großen pyramidalen Blütenständen. Man kann sie auch als Strauchrose wachsen lassen oder in einen Obelisken setzen. Es ist eine der wenigen weichtriebigen, niedrigen, öfterblühenden Kletterrosen. In Deutschland bekommt man diese Rose nur bei Gerd Hartung, Rosarot-Pflanzenversand. Er hatte die Idee, in Sangerhausen zu Gunsten des Rosariums eine Rose auf den Namen meiner Mutter zu taufen und schlug die Lens-Züchtung LLX 9046 vor. Meine Mutter hätte sich darüber gefreut. Für mich bedeutet dieser Rosenname 'Hedi Grimm' auch die enge Verbundenheit meiner Mutter mit Louis Lens und dem Europa-Rosarium Sangerhausen

´Pink Swany´ mit ihren kräftig pinkfarbenen, stark gefüllten, nostalgischen Blüten und gesundem Laub bildet einen überwältigend schönen Blütenhügel. Ich habe sie im Sommer nicht ausgeputzt, sie wirft die verwelkten Blüten alleine ab. Im Frühjahr schneide ich sie kräftig zurück, damit der Sandkasten der Kinder ohne Kratzer benutzt werden kann. Dann bekommt sie auch ihre Handvoll Dünger. Das ist alle Pflege für das ganze Jahr. Auch in der Vase hält sie sich gut. Wenn stärkerer Frost nicht zu früh einsetzt, kann man Weihnachten noch einen Strauß von ihr schneiden.

´Pink Swany´(Meilland 2003) wurde 2003 ADR-Rose und wird als Beetrose angeboten. Bei uns wird sie gut 1 m hoch und 1,50 m breit. In Frankreich heißt sie ´Les Quatre Saisons´ (nicht verwechseln mit der uralten Herbstdamaszener ´Quatre Saisons´).

´Heavenly Pink´ macht ihrem Namen alle Ehre, sie zeigt wirklich ein klares, himmlisches Rosa. Ihre kleinen, stark gefüllten Blüten stehen in dichten Blütenpyramiden und duften fein. Der Strauch mit sehr gesundem Laub wächst geschlossen buschig bis etwa 1 m hoch und breit und ist dadurch auch ideal für kleine Gärten. Im Herbst treiben manchmal längere Triebe aus dem Strauch. Wenn es stört, kann man sie zurückschneiden. ´Heavenly Pink´ ist auch als Schnittrose gut geeignet.

´Heavenly Pink´ (Louis Lens 1997) ist eine hervorragende Moschata-Hybride und erhielt mehrere Auszeichnungen in Frankreich.

´Jean Stephenne´ braucht im Gegensatz zu ´Heavenly Pink´ Platz im Garten, um seine volle Schönheit zu zeigen. Die Blüten sind etwas größer als bei ´Heavenly Pink´ und zartrosa bis fast weiß, die Knospen rosa. Der Duft betört mich immer wieder in einigen Metern im Umkreis. Blühreich und sehr gesundes Laub bis zur Basis noch im Spätherbst macht die Rose zu einem Blickpunkt im Garten, wenn man ihr genug Platz zugesteht. Die Triebe breiten sich 1,50 m bis 2 m aus, der Strauch wird etwa 1,20 m hoch. ´Jean Stephenne´ verträgt auch mageren Boden und hatte bei unserem etwas rauen Klima seit 2002 keine Frostprobleme.

´Jean Stephenne´ (Lens Roses 2006) ist eine Moschata-Hybride und eine Züchtung von Ann Velle, der Lens-Nachfolgerin. Auch diese Rose erhielt bereits mehrere Auszeichnungen.

Über die ADR-Rose 'Hagenbecks Tierpark' (Meilland 1995) steht im BKN-Katalog: "Starkwüchsige Strauchrose, einmal im Frühsommer blühend, sehr robust und frosthart, problemlose Rose fürs öffentliche Grün." Der Herbst beginnt, doch meine Rose 'Hagenbecks Tierpark' hat noch eine letzte Blüte, als ob sie sich wie ich noch nicht vom Sommer trennen könnte.

     The Last Rose Of Summer
     Es ist die letzte Rose des Sommers,
     allein gelassen mit ihrer Blüte;
     all ihre reizenden Gefährten
     sind verwelkt und vergangen.
          Thomas Moore

Warum gehört eine nur einmal blühende Rose, die nicht einmal einen zierenden Hagebuttenschmuck hat, zu meinen besonderen Lieblingen? Ja, problemlos ist sie, gesund und winterhart. Aber dazu ist sie eine Schönheit! In unserem Garten steht sie in einer lockeren Hecke vor einer Eibe zwischen einer Spiraea vanhouttei und der Lens-Moschatahybride 'Waterloo'. Schon im Frühjahr entzückt mich vor aller Blüte der rote Austrieb neben dem hellgrünen Austrieb von 'Waterloo' und dem Dunkelgrün der Eibe. Die Blütezeit beginnt gleichzeitig mit ´Waterloo´ Ende Mai/Anfang Juni. Die großen, halbgefüllten, dunkelrosaroten Blüten von 'Hagenbecks Tierpark' werden von der weißen Spiraee und den weißen Blütenpyramiden von 'Waterloo' eingerahmt und leuchten dadurch noch stärker. Die üppige Blüte hält 6-8 Wochen an je nach Witterung. Einzelne Blüten zeigen sich bis in den Herbst immer wieder.

Pflege braucht 'Hagenbecks Tierpark' kaum. Wie alle unsere Rosen wird sie einmal im Frühjahr mäßig gedüngt. Sie steht jetzt seit fünf Jahren ungeschnitten in unserem Garten und ist 2 m hoch und breit. Sollte ihre Blühwilligkeit nachlassen, werden wir ihr einen Verjüngungsschnitt geben. Blühen Forsythien oder andere Ziersträucher solange?
Alle fünf Rosen kann man bei Rosarot-Pflanzenversand bekommen.

'Nadia' (Meilland)
Das Jahr 2009 ist ein Pilzjahr: Rost, Sternrußtau, echter und falscher Mehltau – lauter ungebetene Gäste im Garten! Wir spritzen in unserem Garten überhaupt nicht, auch keine Wundermittel wie Backpulver, Milch, nicht einmal Pflanzenstärkungsmittel. So fallen gesunde Rosen uns immer wieder besonders auf, es gibt eine ganze Menge Rosen, die sich auch im Herbst noch von ihrer besten Seite zeigen und den Pilzkrankheiten trotzen.

Seit dem Herbst 2006 steht vor meinem Fenster 'Nadia', eine Meilland-Züchtung. Von Jahr zu Jahr wird sie schöner. In diesem Pilzjahr ist sie auch im September noch voll belaubt und erfreut mich mit ihren duftenden, gefüllten, hellgelben Blüten. Die Knospe ist eher von moderner Form in einem hellen Gelb. Voll geöffnet ist die im Durchmesser etwa 6-8 cm große Blüte reich gefüllt in einer ausgesprochen nostalgischen Rosette, die Mitte dunkler reingoldgelb, nach außen sich drehend und heller werdend. In der Vase hält sie sich sehr gut einige Tage. Hitze oder Dauerregen machen ihr keine Schwierigkeiten, trotz der Fülle bildet sie keine braunen Mumien sondern blüht unermüdlich auch bei starkem Regen. Das dunkelgrüne Laub paßt zu der schönen Blütenfarbe. Als Hochstämmchen ist 'Nadia' sicher besonders geeignet.

An einem schönen Morgen um sie herum sauber zu machen, dabei ihren lieblichen Duft in der Nase zu haben, ist ein Genuß, auch wenn 'Nadia' etwas kratzig sein kann und man mit einer Nadel hinterher die Stacheln aus den Fingern puhlt. Aber welche Liebe ist ohne Schmerz?

'Nadia' (Meilland) steht nicht im BKN-Strobel-Katalog, ist aber bei Rosarot-Pflanzenversand zu bekommen.

'Rosa willmottiae'
Pünktlich zum 1. Mai kam in unsere Gegend der Kuckuck wieder und öffnete sich die erste Rosenblüte in unserem Garten bei Braunschweig. Nach dem langen und kalten Winter und den vielen Winterschäden an den meisten Rosen ist diese erste Blüte wie ein Wunder. In der Rosenenzyklopädie der Royal Horticultural Society schreibt Charles Quest-Ritson: "Im Spätfrühling gibt es kaum einen schöneren Anblick als einen jungen Strauch Rosa willmottiae in voller Blüte. Wenn ihre gebogenen Zweige mit kräftig rosa, lila überhauchten Blüten bedeckt sind, ist diese Art der Inbegriff von Schönheit." Wie Perlen sitzen die kleinen Knospen an kurzen Seitentrieben entlang der Zweige zusammen mit dem zierlichen, graugrünen Laub. Die Blättchen bestehen meist aus 9 winzigen Fiederblättchen. Die frischen Triebe sind rotbraun und stark bereift, das ältere Holz ist grau. Der Strauch ist stark bestachelt mit hellen, nadelspitzen, paarigen Stacheln und wächst 2 m hoch und breit. Als Solitär wirkt der Strauch am besten. Leider bilden sich die kleinen eiförmigen, orangeroten Hagebuttchen nur selten bei uns im Garten. Nicht nur während der Blüte im Mai, sondern das ganze Jahr ist der filigran wirkende Strauch eine besondere Schönheit!

1904 brachte der berühmte Pflanzensammler E. H. Wilson (der "China-Wilson") von einer seiner Asienreisen Saat dieser Rose mit. Im südwestlichen China in den Sangpan-Bergen an der Grenze zu Tibet hatte er in 3000 m Höhe die Früchte gesammelt. In England wurden die Nüsschen ausgesät und 1907 die Rose beschrieben und nach Ellen Willmott benannt.

Ellen Willmott (1858-1934) gehört zu den berühmten englischen Gärtnerinnen und schrieb ein umfassendes Buch über 180 Wildrosen. Alfred Parsons zeichnete und colorierte dazu 132 Rosen. Das noch immer sehr bedeutende Buch "The Genus Rosa" erschien 1914. Darin beschrieb Ellen Willmot auch die nach ihr benannte Rosa willmottiae.

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´Hedi Grimm´


´Hedi Grimm´


´Pink Swany´


´Heavenly Pink´


´Jean Stephenne´


'Hagenbecks Tierpark'


'Nadia' (Meiland)


'Rosa willmottiae'

Lieblingsrose von Jürgen Weiß

'Nevada'

„Es haben meine wilden Rosen –
Erschauernd vor dem Hauch der Nacht –
Die windeleichten, lichten, losen
Blüten behutsam zugemacht.“

Hermann Claudius



Soweit wir uns erinnern, war das eines der Lieblingsgedichte von Hedi Grimm. Als ´Nevada´ in unserem Garten zum ersten Mal ihre Blüten öffnete und diese sich abends leicht schlossen, fiel uns ein Gespräch mit Frau Grimm ein, in dem sie uns, die wir noch unwissend über Rosen waren, erklärte, dass es d o c h Rosenblüten gibt, die sich abends schließen.

´Nevada´ wurde vom spanischen Rosenzüchter Pedro Dot um 1927 verbreitet. Sie ist eine wundervolle Rose, die uns auf unserer kleinen Terrasse beim Frühstück zarte Rosendüfte beschert. Bereits Mitte Mai eröffnet sie als erste den Rosenblütenreigen. Aus kleinen weißlichgelben Knospen entwickeln sich die schönsten weißen, halbgefüllten, großen Blüten mit gelben Staubgefäßen, in denen sich in kürzester Zeit die ersten Bienen, Hummeln und Insekten voll Lust tummeln.

Die strahlend cremeweißen, locker gefüllten Rosenblüten, die manchmal winzige dunkelrosa Flecken zeigen, überdecken innerhalb von ein paar Tagen den ganzen Strauch, sodass er „wie eine Braut“ aussieht.

Die Triebe sind nach dem Austrieb grün, werden dann braun, haben fast keine Stacheln und biegen sich elegant nach außen. Unser Rosenstrauch ist nach sieben Jahren über 2,50 m hoch geworden. Die zart gefiederten Blätter sind klein, von mittlerer grüner Farbe und können im Laufe des Sommers unter leichtem Sternrußtau leiden, was aber überhaupt nicht stört. ´Nevada´ treibt nach ihrem ersten überreichen Flor immer wieder neue Knospen nach. Bei uns wird Abgeblühtes im „Vorübergehen“ immer heraus gebrochen, was der Nachblüte sehr gut tut.

´Nevada´ ist eine große empfehlenswerte Strauchrose, die im Frühjahr und im Laufe des Sommers bis zum Herbst ein herrlicher Blickfang sogar in unserem Reihenhausgarten ist. Sie ist frosthart; man kann ohne Probleme altes Holz im zeitigen Frühjahr entfernen; denn das bringt sie dazu, kräftig wieder auszutreiben.

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'Nevada'



'Nevada'

Lieblingsrose von Ruth Weiß

Mutation von ´Gloire des Rosomanes´
Gelungene Überraschung der Natur ? Vor drei Jahren entwickelte sich bei meiner "Gloire des Rosomanes" (Chinensishybride) ein Trieb, der ein wenig anders aussah als der vom Rosenstrauch selbst. Zuerst dachte ich, da schleicht sich wieder mal ein Wildtrieb aus der "Gloire des Rosomanes", weil der neue Trieb direkt aus dem Wurzelstock wuchs. Nach einiger Zeit – ich wollte den Trieb kräftiger werden lassen, damit er besser zu entfernen ist - merkte ich, dass der Trieb kein Wildtrieb sein kann, da er in ungleichen Abständen rötliche Stacheln zeigte. Später entwickelten sich Knospen, die ähnlich der "Gloire des Rosomanes" waren, aber doch anders aussahen und ein wenig rosa Farbe zeigten.

Ein paar Tage später schaute ich morgens wieder zum Rosenbeet – ich war nun gespannt, was sich da aus den Knospen entwickeln würde - und sah zu meinem Erstaunen, dass sich ähnliche Blüten wie bei "Gloire des Rosomes" nur in kräftigem Rosa mit weißen Streifen entfaltet hatten. Das war eine Überraschung! Die Blüten waren noch hübscher, als die der "Gloire des Rosomane". In den folgenden zwei Wintern wurde der neue Trieb ganz besonders vor Kälte geschützt mit einem „Rupfenverband“, er überlebte den ersten Winter, blühte den zweiten Sommer, überlebte den zweiten Winter und blüht nun im dritten Jahr zu meiner Freude weiter. Der Duft der neuen büscheligen Blüten ist etwas intensiver als bei den Blüten von der "Gloire des Rosomanes" . Im Frühjahr 2011 hat sich der einzelne starke Trieb durch einen schwachen Rückschnitt verzweigt. Jetzt im August ist die erste Blühzeit vorüber.

An die Baumschule Schütt habe ich Reiser nach Wilster geschickt, damit der neue Sport vermehrt werden kann. Mit etwas Glück gibt es jetzt eine neue Rose, der ich den Namen ‚Rosomani’ geben werde.


´Plaisanterie’
Ein Rosenstrauch voller kleiner Schmetterlinge ? Nein, ein Rosenstrauch über und über voller kleiner lustiger Blüten in dem Farbwechsel weißlichgelb, orange pink und zuletzt in hellpurpur ineinander übergehend, das ist ’Plaisanterie’.

Sie steht auf der Roseninsel in einem Beet mit anderen Lens-Rosen und ist ein sehr hübscher Blickfang, der den meisten Besuchern der Roseninsel auffällt. ’Plaisanterie’ von Lens, Belgien, gezüchtet aus ‚Trier’ x R. mutabilis, wurde 1996 zuerst als Nummernrose von den Kasseler Rosenfreunden unter der Nummer 938a gepflanzt. Der Name ‚Plaisanterie’ bedeutet im französischen „Spaß oder Scherz“ , da die 4 cm großen ungefüllten Blüten wirklich lustig an den langen Trieben aussehen. Die Blüten erscheinen einzeln oder zu mehreren, haben kleine Knospen, die sich orangefarben öffnen, bevor die 4 cm großen Blüten mit gelben Staubgefäßen voll aufgehen.

Danach wandeln sich die Farben der unterschiedlichen Blüten bis ins hell purpur, die Staubgefäße werden dunkler und gleichen sich der Blütenfarbe an. Es gibt auch Blüten, an denen mehrere Farben zu sehen sind. Sie erscheinen von Ende Mai bis in den Herbst hinein, danach wechseln sie sich mit hunderten von kleinen orangefarbenen Hagebutten ab, was nicht nur von weitem sehr schön aussieht. Die länglichen Fiederblätter sind nach dem Austrieb von gesund glänzendem rötlichem Grün, das sich in helles Grün wandelt. Die kräftigen, frischen Triebe haben eine rötlich-dunkelbraune Farbe. Sie treiben im Frühjahr nach dem Auslichten des alten Holzes in Fülle aus, die Stacheln am frischen Holz sind rötlich und leicht abwärts gerichtet.

’Plaisanterie’ ist eine empfehlenswerte, gesunde buschig wachsende Strauchrose, die bis zu 1,80 m hoch werden kann mit ausladenden Trieben. Im Europarosarium Sangerhausen kann man sie aufgebunden als Kletterrose (aus Platzgründen) bewundern – dort ist sie ca. 4 m hoch geworden.


´Leda´ (Damaszenerrose, Frankreich um 1827)
Anfang Juni eines jeden Jahres steigt bei mir - wie bei vielen Rosenfreunden - die Spannung, welche Rosen im Garten das erste Mal im Jahr ihre Knospen öffnen.

Bei einer meiner Lieblingsrosen, der ´Leda´, bin ich immer ganz besonders gespannt, wenn die hübschen karminfarbenen Knospen sich öffnen. Am Ende eines Triebes erscheinen zwei bis fünf Knospen. Diese öffnen sich zu einer herrlich duftenden fast weißen Rosenblüte. Die zarte, fast weiße Blüte ist jedoch am Rand unregelmäßig rötlich gefärbt, was wie hingetupft wirkt. Die äußeren Blütenblätter biegen sich nach außen, die inneren wie ein Kranz nach innen zur Mitte mit einem Auge. Das matte grüne Laub des ungefähr 1,20 Meter hohen Strauches ist ein sehr schöner Kontrast zu den fast weißen Blüten. Ab und zu sieht man auch ganz leicht rosa überhauchte Blüten.

Was mag da nachts vor sich gehen? Sind etwa die Heinzelmännchen am Werk und treiben mit Pinsel und Farbe im Garten ihr Spiel? Nachschauen werde ich sicher nicht; denn wer den Heinzelmännchen auf die Schliche kommt, zu dem kommen sie sicher nicht mehr. Und auf die wundervollen Blüten einer meiner Lieblingsrosen, der ´Leda´ mit dem rötlich getupften Rand, möchte ich auf keinen Fall verzichten.


’Buff Beauty’ Moschata-Hybride Bentall GB 1939
In diesem Jahr 2011 machte mir die Moschatahybride ‚Buff Beauty’ ganz besonders viel Freude. Sie steht am Zaun zum Nachbarn seit ungefähr 8 Jahren und tat sich bisher nicht durch fleißiges blühen hervor. Beim Frühjahrsschnitt bemerkte ich, dass sie sich von der Unterlage gelöst haben könnte, da ich beim Dünger einhacken auf stärkeres Wurzelwerk stieß. Diese Rose mag keinen sehr sonnigen Standort, Halbschatten ist ihr lieber. Das merke ich daran, dass sie ihre Blüten zum Nachbargarten schickt, der in nördlicher Richtung an unser Grundstück grenzt.

Der Sommer kam bekanntlich sehr früh und da der Regen fehlte, bekamen meine Rosen ab und zu eine Kanne Wasser. "Buff Beauty" bekam die Witterung anscheinend sehr gut, denn sie trieb besonders gut aus – die Triebe schauten über den Staketenzaun zum Nachbarn, und es entwickelten sich viele Knospen. Die Blüten entwickeln sich bei dieser Moschatahybride in Büscheln in dem Farbgemisch apricot, zartgelb und ocker. Eine wunderschöne Farbkombination. Der wundervolle kräftige Rosenduft war in diesem Sommer besonders stark. Beim Austrieb sind die Blätter rötlich, danach werden sie glänzend kräftig grün, was einen sehr schönen Kontrast zu den Blüten gibt.

Der etwas sparrig wachsende Strauch hat sich also trotz des sehr warmen Frühsommers und des regenreichen Juli/August sehr gesund und blühfreudig entwickelt, so dass ich sagen kann, sie hat mir in diesem Jahr besonders viel Freude bereitet. Jetzt im September 2011 bekommt sie wie üblich Sternrusstau. Die Blätter werden entfernt. Patentkali habe ich meinen Rosen auch gegeben, damit die späten Triebe gut ausreifen und sie den Winter gut überstehen. So kann ich mich im nächsten Jahr wieder an herrlichen Blüten erfreuen.

"Buff Beauty " kann übrigens in mildem Klima als Kletterrose gezogen werden, bei mir in Kassel wird sie ungefähr 1,80 m hoch.

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Mutation von ´Gloire des Rosomanes´


'Blüte Plaisanterie'


'Leda'


'Buff Beauty’'