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Rosendorf Steinfurth zur schönsten Blütezeit
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Archiv

Kasseler Rundgespräch

Offene Pforte und Chorkonzert zu Ehren von Wilhelm Kordes III

Unser Vortragsprogramm: Sechs Termine von Oktober 2016 bis April 2017

Eberhard Hentschke leitet unseren Rosenfreundeskreis

Rosenfreundeskreis Hannover bereitet Jubiläumsjahr 2017 vor

Weiterbildung für Rosenberater: Sommerschnitt an Gartenrosen

Fortbildungsveranstaltung zum Thema Bodenverbesserung

Gartenvielfalt und gastliche Atmosphäre

Dreimal Rosenschnitt in Theorie und Praxis

Neuer Rosenfreundeskreis in Braunschweig

Rosenberatung: Was Sie schon immer über Gartenrosen wissen wollten


Kasseler Rundgespräch

Meine Eltern, Hedi und Dr. Wernt Grimm (Rosensammlung Kassel-Wilhelmshöhe), hatten 1985 mit den "Kasseler Rundgesprächen" begonnen, um ein Forum zu schaffen für Rosenfragen aus der Praxis.
Es sollte ein Gespräch zustande kommen zwischen Rosenexperten und Rosenliebhabern zu verschiedenen Rosenproblemen.

Rose ´Park Wilhemshöhe´ Seit 1999 führe ich im Sinne meiner Eltern die Kasseler Rundgespräche fort - zweimal standen sie auch unter der Leitung von Hermann Mielke, dem damaligen Vorsitzenden des Vereins Roseninsel Park Wilhelmshöhe. Es ist eine Fortbildungsveranstaltung für Anfänger und Fortgeschrittene an wechselnden Orten über wechselnde Rosenthemen, bei denen neben den Vorträgen der Rosenexperten die Diskussion mit Rosenliebhabern einen breiten Raum einnimmt.

Hedi Grimm schrieb zum 13. Kasseler Rundgespräch:

"Bei den Rundgesprächen lief unser Bestreben darauf hinaus, das Wissen um die Rose zu erweitern. Die Liebe zu den Rosen ist zwar groß, aber die Kenntnisse von den Bedürfnissen der Rosen und den notwendigen Voraussetzungen für ihr gutes Gedeihen bei den Rosenfreunden ziemlich gering. Die Züchter geben sich zunehmend größte Mühe, nicht nur schöne, sondern auch pflegeleichte Rosen zu schaffen. Die ADR-Prüfungen bestätigen die großen Fortschritte, die in den letzten Jahren erreicht wurden. Aber nach wie vor fehlt es an einer ausreichenden Schulung der Rosenfreunde und sogar des gärtnerischen Fachpersonals. Dabei ist die richtige Rosenpflege keine Geheimwissenschaft, sondern nur Sache des gesunden Menschenverstandes, biologischer Grundkenntnisse und eines sorgfältigen, liebevollen Beobachtens der Rosen und ihrer Wachstumsbedingungen."

Eilike Vemmer


Die Kasseler Rundgespräche werden seit 2016 von der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. (GFR) organisiert. Das 29. Kasseler Rundgespräch fand im September 2016 in Dortmund mit dem Thema "Rosenduft - Duftrosen" statt.


Die Kasseler-Rundgespräche von 1985 bis 2015

2015 Hannover Von 'La France' über 'Gloria Dei' bis zu modernen Edelrosen;
150 Jahre Edelzuchtrosen
2014 Zweibrücken Rosen des 21. Jahrhunderts
2013 Sangerhausen "Collecting, identifying and maintaining heritage roses"
2012 Stuttgart Rosen für kleine Gärten und für Töpfe auf Terrassen und Balkonen
2011 Dortmund Rosenzüchterinnen und ihre Rosen
2010 Villingen Rosen und ihre Partner
2009 Bad Langensalza Kletterrosen mit besonderen Eigenschaften
2008 Veitshöchheim Welche Rose soll ich kaufen ? Rosenfreunde als Privatkunden und Multiplikatoren
2007 Ellerhop Nostalgische Rosen
2006 Forst/Lausitz Probleme mit Rosen?
2005 Kassel Ungewöhnliche Rosen
2004 Dortmund Rosen für naturnahe Gärten
2003 Sangerhausen 100 Jahre Rosenzüchtung
2002 Hannover NDR-Landesfunkhaus Rosen in privaten Gärten
2001 Dresden-Pillnitz Kleinstrauchrosen - ideale Pflanzpartner für Hausgärten und öffentliches Grün
2000 Lorsch Rosen wieder überall! Problemlose Rosen für Grünanlagen und Gärten
1999 Dortmund Deutsches Rosarium Kletterrosen für jeden Garten, aber gewusst wie!
1998 Kassel Robust-pflegeleicht-schön Strauchrosen für Hausgärten und öffentliches Grün
1997 Coburger Land Rosen mit ihren pflanzlichen Nachbarn in der Gartengestaltung
1996 Hannover NDR-Landesfunkhaus; Die Rosenpflanzen - Das Rosenpflanzen
1995 Sangerhausen Deutsche Strauch- und Kletterrosen vor dem Jahr 1950
1994 Kassel Gesunde Rosen - Schönere Rosen
1993 Kassel Rosen im öffentlichen Grün
1992 Kassel Heimische Wildrosen in Nordhessen
1991 Rottenburg Heimische Wildrosen in Südwestdeutschland
1989 Kassel Alte Rosen im Herbst
1987 Kassel Alte Rosen
1985 Kassel Wildrosen, ihre Hybriden und ältere Rosen

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Offene Pforte und Chorkonzert zu Ehren von Wilhelm Kordes III

Der Kleingärtnerverein Tiefenriede in Hannover hatte am 12. Juni wieder zur „Offenen Pforte“ eingeladen. Mehrere hundert Gartenfreunde besuchten die Anlage in der Südstadt und erfreuten sich trotz längerer Regengüsse an der Vielfalt der Gärten und an den zahlreichen Gesprächen. Im Garten 28 hatte der Rosenfreund Hartmut Brinkmann für den Nachmittag ein Chorkonzert vorbereitet, das kurzfristig wegen drohender Gewitterwolken ins benachbarte Flüchtlingswohnheim der Freikirchlichen Gemeinde verlegt werden musste. Unter dem Thema „Oh happy day“ wurde der im Januar 2016 verstorbene Rosenzüchter Wilhelm Kordes III gewürdigt und geehrt – nach dem weltberühmten Gospelsong hatte Wilhelm Kordes im vergangenen Sommer eine seiner schönsten Edelrosenzüchtungen benannt. Angehörige und Freunde von Wilhelm Kordes nahmen an der Feierstunde und an der Gartenbesichtigung teil. Auch zahlreiche Mitglieder des Rosenfreundeskreises Hannover hatten sich eingefunden. Wir zeigen hier eine kleine Auswahl der an diesem Nachmittag entstandenen Aufnahmen.

 Bildvergrößereung durch KLICK aufs jeweilige Bild

1

Einladung an der offenen Gartenpforte

2

Vor dem Konzert Warten im Garten:
Kommt Regen ?

3

Vor dem Konzert Improvisieren im Flüchtlingswohnheim

4

Chorleiterin Joël Besmehn stimmt an

5

"Vocal Temptation", der Frauenchor aus der Südstadtgemeinde, singt fröhlich "Oh happy day"

6

Ute Kordes (dritte von links) und Sohn Christoph mit seiner Verlobten Angelika Dreyer sind, wie alle Zuhörer, vom Rhythmus des Liedes eingefangen


7

Seelsorgerin Renate Galley-Brink spricht nach dem einstündigen Konzert Segensworte und lädt zum gemeinsamen Gesang ein: "Geh aus mein Herz und suche Freud"

8

Rosen für die Sängerinnen...


9

... und lächelnde Gesichter

10

Nach dem Konzert im Garten 28: Hannovers Erster Bürgermeister Thomas Hermann (links im Bild)


11

Eberhard Hentschke, Leiter des Rosenfreundeskreises Hannover, im Gespräch mit Ute Kordes

12

Heitere und nachdenkliche Gespräche über Gärten, Gartenrosen, das Konzert, die Erinnerungen an Wilhelm Kordes


13

Hartmut Brinkmann mit dem aus dem Iran stammenden Gymnasiasten Amin, der in der Verlosung eine Rose 'Oh Happy Day' gewonnen hat


14

Rosenprinzessin Luisa, Ehrengast aus dem Europa-Rosarium Sangerhausen, freut sich mit Ute Kordes über die vielen blühenden Rosen

  15

Abschiedsworte nach einem ereignisreichen Sonntag


16

Beliebte Rosensorte 'Oh Happy Day'

Fotos (1,4,5,6,7,9,11,12,13,14,15): Michael Brinkmann, Fotos (2,3,8,10,16): Fritz Schwipper
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Das neue Vortragsprogramm: Sechs Termine von Oktober bis April

Auch in der neuen Vortragssaison bietet der Freundeskreis Hannover der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. eine Folge interessanter Veranstaltungen. Damit werden nicht nur die Mitglieder der GRF angesprochen, sondern darüber hinaus die hannoverschen Kleingärtner und die Gartenfreunde, die anderen Pflanzenliebhabervereinigungen angehören.

„Rosen aus der Bioland-Rosenschule“ stellt die Biogärtnerin Andrea Genschorek aus der Uckermark am 16. Oktober 2016 vor. Besuchern der Hannoverschen Pflanzentage ist Frau Genschorek mit ihrem Verkaufsstand bereits gut bekannt.

„Rosenpflege mit der Natur“ vermittelt Heiko Hübscher, der Leiter des Rosengartens Zweibrücken, am 6. November 2016. Die Leser des „Rosenbogens“ kennen und schätzen Heiko Hübscher seit Jahren als kompetenten und für neue Wege aufgeschlossenen Rosenfachmann.

„Rosen-Web-TV – die neuesten und schönsten Bilder“ zeigen die hannoversche Fernsehjournalistin Sabine Zessin und ihr Mann Stefan Schulze am 11. Dezember 2016. Rosen-Web-TV heißt eine Folge hervorragender Fachbeiträge auf der Internetseite des Europa-Rosariums Sangerhausen.

„Empfehlenswerte Gräser für Gärten“ stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Cornelia Pacalaj aus Erfurt. Die ausgewiesene Expertin ist am 12. Februar 2017 erstmals in unserem Freundeskreis zu Gast. Sie wird zeigen, welche Gräser jeden Rosengarten noch schöner machen können.

“Neuheiten der Rosenzüchtung” zeigt  Jens Krüger am 12. März 2017. Er ist bei Rosen-Tantau in Uetersen für die Züchtung verantwortlich. Seit seinem letzten Vortrag in Hannover hat das Unternehmen große Fortschritte bei der Entwicklung gesunder Rosensorten gemacht.

“Der Park der Gärten und Sichtung von Buxus-Alternativen” – das ist das Thema am 9. April 2017. Björn Ehsen, gärtnerischer Leiter des Parks der Gärten in Bad Zwischenahn, stellt viele Neuerungen vor und erklärt, wie kranke Buchsbaumpflanzen durch andere Arten ersetzt werden können.

Unsere Veranstaltungen finden im Saal des Restaurants „Treffpunkt Bootshaus“, Schützenallee 30, 30519 Hannover-Döhren, statt.

Wer mit den Stadtbahnlinien 1, 2 und 8 bis zur Station Peiner Straße anreist, erreicht das Bootshaus mit einem Spaziergang von 900 Metern. Für Autofahrer sind Parkplätze an der Schützenallee und in den Straßen in der Nachbarschaft vorhanden.

Die Wirtin Frau Anna Hartmann bietet gut-bürgerliches Mittagessen ab 12:00 Uhr sowie Kaffee und frischen Kuchen aus der Land-Bäckerei ab 13:00 Uhr an.

            

Gäste sind herzlich willkommen.

Die Vorträge sind kostenlos. Sie beginnen um 14:00 Uhr. Der Freundeskreis bittet um eine Spende für seine Arbeit.

Anmeldungen erbittet Anneliese Hentschke am Telefon unter 05143 2109 oder per E-Mail an annehentschke@gmx.net.

Text : Hartmut Brinkmann * Fotos (3) : Fritz Schwipper
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Eberhard Hentschke leitet unseren Rosenfreundeskreis

Eberhard Hentschke hat die Leitung des Freundeskreises Hannover der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. übernommen. In der Mitgliederversammlung wurde er am 17. Januar 2016 ohne Gegenstimmen  für ein Jahr in dieses Ehrenamt gewählt. Im Januar 2017 wird Dr. Burkhard Spellerberg als Freundeskreisleiter kandidieren.

Für drei Jahre wurden ebenfalls einstimmig Gisela Hische zur Kassiererin und Dagmar Garbers zur Schriftführerin gewählt. Kassenprüfer wurden Frederic Stevens und Manuela Anders. Die Mitgliederversammlung bestätigte einmütig Karsten Ludwig und Annemarie Quante als Leiter des Rosenberaterteams, Renate und Gerd Brandt für die Organisation der Reisen und das Redaktionsteam für die Internetseite des Freundeskreises www.rosenfreundehannover.de, Fritz und Elvira Schwipper, Eberhard und Anne Hentschke sowie Hartmut Brinkmann.

Der neugewählte Freundeskreisleiter Eberhard Hentschke folgt Hartmut Brinkmann, dem die kommissarische Leitung seit dem 23. Februar 2015 übertragen war. Eberhard Hentschke ist seit 1987 Mitglied der GRF (früher Verein Deutscher Rosenfreunde). Mit seiner Frau Anne gehört er ohne Unterbrechungen zu den aktiven Mitgliedern des Freundeskreises. Seine Schwerpunkte liegen in der Rosenberatung bei vielen Großveranstaltungen und im Internet, beim Vermitteln des richtigen Rosenschnitts und in der Vortragstätigkeit, zum Beispiel zu den Themen „Rosenvielfalt auf Sandboden“, „Rosenkrankheiten, Schädlinge und Winterschäden“ und „Tiere in unserem Rosengarten“.

Nach seiner Wahl bekräftigte Eberhard Hentschke die Absicht, „die erfolgreiche Arbeit des vergangenen Jahres fortzusetzen und gemeinsam mit dem Arbeitsteam Dr. Burkhard Spellerberg ab Januar 2017 tatkräftig zu unterstützen“.

Text: Hartmut Brinkmann

  Ohne Gegenstimmen gewählt: Eberhard Hentschke, Gisela Hische (rechts), Dagmar Garbers
   

Das Arbeitsteam des Freundeskreises (von rechts): Gisela Hische, Vera Remane, Dagmar Garbers, Fritz Schwipper, Anne Hentschke, Elvira Schwipper, Helmut Peters, Eberhard Hentschke, Annemarie Quante, Dr. Burkhard Spellerberg, Karsten Ludwig, Monika Schilz-Trübestein, Hartmut Brinkmann

Fotos (2): Thomas Schrader
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Rosenfreundeskreis Hannover bereitet Jubiläumsjahr 2017 vor

Einen erfolgreichen Auftakt zur Vortragssaison 2015/2016 erlebten die Mitglieder des Freundeskreises Hannover der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. und zahlreiche Gäste am Sonntag, den 18. Oktober 2015.  Der Rosenzüchter Reinhard Noack aus Gütersloh referierte über gesunde Gartenrosen. Er zeigte die erfolgreichen Noack-Rosen der Vergangenheit, präsentierte die jüngsten Züchtungserfolge und skizzierte die erkennbaren Ziele beim Schaffen künftiger Rosenneuheiten.

In der anschließenden Versammlung der Rosenfreunde konnte der kommissarische Rosenfreundeskreisleiter Hartmut Brinkmann berichten: „Die Vorbereitungen für das 40. Jubiläum im Jahr 2017 haben begonnen.“  Am 17. September 1977 wurde der Rosenfreundeskreis Hannover gegründet. Deshalb ist für den 17. September 2017 in Hannover ein Festakt geplant.

Die Sangerhäuser Rosenschule wird zum Rosariumsgeburtstag am 1. und 2. Juli 2017 eine besondere zweitägige Schulung für die Rosenfreunde aus Hannover und Umgebung anbieten. Eine Jubiläumsschrift soll gedruckt, eine Dokumentation fürs Internet erarbeitet werden. In einer Mitgliederbefragung werden die GRF-Mitglieder um weitere Anregungen gebeten.

Für die künftige Leitung des Rosenfreundeskreises sind bereits die Weichen gestellt. Dr. Burkhard Spellerberg ist bereit, am 15. Januar 2017 die Leitung des Rosenfreundeskreises zu übernehmen. Für die Übergangszeit vom 17. Januar 2016 bis zum 15. Januar 2017 ist Eberhard Hentschke bereit, den Rosenfreundeskreis zu leiten. Alle Mitglieder des vierzehnköpfigen Arbeitsteams setzen ihre Arbeit fort und freuen sich über die Zusammenarbeit mit Eberhard Hentschke und Dr. Burkhard Spellerberg.

Text: Hartmut Brinkmann

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  • Bild 1: Unser Thema Gesunde Gartenrosen
  • Bild 2: Reinhard Noack referiert über gesunde Gartenrosen
  • Bild 3: Aufmerksame Zuhörer beim Vortrag von Reinhard Noack.

Fotos (3): Fritz Schwipper
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Weiterbildung für Rosenberater: Sommerschnitt an Gartenrosen

Das Team der Rosenberater im GRF-Freundeskreis Hannover hat sich am zweiten Juliwochenende 2015 zum ersten Mal gemeinsam weitergebildet. Der zweitägige Kursus „Sommerschnitt an Gartenrosen“ im Garten der Rosenfreunde Schwipper in Pattensen und  im Kleingarten 28 in der hannoverschen Tiefenriede brachte einen intensiven und praxisnahen Erfahrungsaustausch mit dem Rosenfachmann Gerd Hartung aus Holstein. Er demonstrierte den Sommerschnitt an einmalblühenden und das Ausputzen an mehrfachblühenden Gartenrosen. Seine zahlreichen Ratschläge und Anregungen über alle wichtigen Fragen der Rosenpflege werden sich in künftigen Beratungsgesprächen wiederfinden. (Text: Hartmut Brinkmann)

Für die gastgebenden Gartenbesitzer ergaben sich zudem wichtige Erkenntnisse zu den vorhandenen Rosen. Elvira und Fritz Schwipper beschreiben sie für ihren Garten:

 1. `Zigeunerknabe‘

Die Rose hat einen gefälligen Habitus und ist blattgesund. Offensichtlich hatte sie eine gute Rosenqualität beim Pflanzen, denn sie zeigt sich seit ca. 18 Jahren bei uns im Garten in diesem guten Zustand. Es empfiehlt sich also, Rosen bei zertifizierten Rosenanbietern zu kaufen.

 2. `Madame Boll‘

Diese Rose hat an ihrem Standort an einer Seite wenig Platz zur Verfügung und ragt in den Weg. Daher  ist es ratsam, beim Ausputzen die seitlichen und nicht, wie üblich, die nach außen zeigenden Augen stehenzulassen.

 3.`Maiden´s Blush

Die eigenen verholzten Triebe dieser Rose haben im Laufe der Jahre ein Gerüst gebildet, das den Rosenstrauch von unten her selbst stützt. Die langen Triebe liegen so nicht auf dem Boden; diese Maßnahme ist gut und richtig.

4. `Aicha‘

Wir haben in den vergangenen Jahren keinen Formschnitt vorgenommen; so verstärkte sich ihr sparriger Wuchs. An dieser Rose erfolgte ein kräftiger Rückschnitt, und die Verholzungen an der Basis wurden entfernt. Die neuen Triebspitzen wurden abgekniffen; hierdurch soll das Verzweigen der Rose gefördert werden. (Text: Elvira Schwipper)

Auch für Hartmut Brinkmann, seit 21 Jahren Pächter des Kleingartens 28 im Verein Tiefenriede in der hannoverschen Südstadt, ergeben sich aus diesem Beratungssonntag vier wichtige Schlussfolgerungen:

  • Die Totalverjüngung an einmalblühenden Kletterrosen - ´Bobbie James´, ´Gruß an Zabern´- erfolgt besser im nächsten März als jetzt im Juli nach der Blüte.
  • Auch die ´Rose de Resht´ erhält dann einen Totalschnitt direkt überm Boden, damit sie mit neuen Trieben ihren natürlichen Habitus wiedergewinnt.
  • Zu dicht beieinander stehende Beetrosen werden im Oktober gerodet und in andere Gärten umgesetzt.

Eine fünf Meter lange Buchsbaumreihe, die zu dicht an Rosen gewachsen ist, wird im Herbst ausgegraben und in einen anderen Garten umgepflanzt. (Text: Hartmut Brinkmann)

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6

Alle Bilder zeigen Rosenfachmann Gerd Hartung aus Holstein bei seinen Ausführungen

Fotos: Fritz Schwipper (2,3,4,5), Eberhard Hentschke (1), Thomas Schrader (6)
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Fortbildungsveranstaltung zum Thema Bodenverbesserung

Zum 5. Juli 2015 hatten wir Rosen- und Gartenfreunde eingeladen. Auf unseren Wunsch hin hatte Dipl.-Ing.Matthias Hölscher aus 32832 Augustdorf am Fuße des Teutoburger Waldes zugesagt, uns über sein Produkt Ecosus zu informieren. Ecosus ist ein torffreier Bio-Bodenverbesserer auf Holzkohlebasis.

Einige Rosenfreunde haben das Produkt bereits ausprobiert und berichteten über positive Erfahrungen. Auch wir testen seit drei Jahren Ecosus auf unserem Sandboden mit deutlich sichtbarem Erfolg. Herr Hölscher erzählte zunächst Grundsächliches über die verschiedenen Bodenarten allgemein, bevor er auf sein Produkt einging und dessen Wirkungsweise erklärte. Fragen waren erwünscht und wurden geduldig beantwortet.

Wir Rosenberater hören immer wieder: „Wir haben schlechten Boden, Sandboden. Bei uns wachsen keine Rosen.“ Nun können wir eine Möglichkeit anbieten, den Boden nachhaltig zu verbessern.

Unser Garten wurde besichtigt, Erfahrungen ausgetauscht. Es wurde miteinander gegessen. Die Zeit verging schnell. Alle waren sich einig: Es hat sich gelohnt zu kommen, auch wenn uns die extreme Hitze zugesetzt hat.

Text : Juli 2015, Eberhard und Anne Hentschke, Oldau
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Gatenvielfalt und gastliche Atmosphäre

"Offene Pforte“ im Garten von Betty und Dr. Burkhard Spellerberg in Burgdorf – am 27. Juni 2015 waren 15 Rosenfreundinnen und Rosenfreunde des GRF-Freundeskreises Hannover hier zu Gast.

Wir genossen mehrere Stunden in gastfreundlicher Atmosphäre die mit unterschiedlichen Stilelementen präsentierte Gartenvielfalt. Besonders beeindruckten uns die zahlreichen in Form geschnittenen Gehölze, die unterschiedlichen zum Verweilen einladenden lauschigen Sitzecken und die faszinierenden Blickachsen, teils gepaart mit einem Bachlauf. Das harmonische Gesamtkonzept mit  Rosen, Gehölzen, Stauden und Bonsais umfasste auch ein wunderbar eingearbeitetes Insektenhotel.

Wer diesen sehenswerten Garten besuchen möchte, erhält nähere Informationen zur telefonischen Anmeldung auf unserer Internetseite in der Hagebutte Offene Pforte.

    

Text und Fotos (2): Elvira Schwipper
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Dreimal Rosenschnitt in Theorie und Praxis

Im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen, werden die Gartenrosen geschnitten. Wie es richtig gemacht wird, haben Mitglieder des Rosenfreundeskreises Hannover vor und nach Ostern bei drei Schulungen in Hannover, Braunschweig und Garbsen vermittelt. Darüber berichten wir hier in Wort und Bild.

Rosenschnitt in Garbsen

Im Privatgarten von Adelgunde Seidel in Garbsen kamen am 11. April 2015 Rosenfreundinnen und Rosenfreunde unter der Leitung von Eilike Vemmer zusammen.

Unsere kleine Gruppe bestand aus 6 Personen, eingeschlossen Frau Vemmer, Frau Seidel mit ihrem Gastgarten, 3 Rosenfreunde des Rosenfreundeskreis Hannover und eine Garten-und Rosenliebhaberin, die durch die  Internetseiten des Rosenfreundeskreises Hannover zu diesem Schnittkurs gefunden hatte.

Nach einem kurzen Orientierungsgang durch den Garten, gab Frau Vemmer uns noch einen gutgemeinten Gärtnerspruch zu unserem nun folgendem Tun, dem Rosenschneiden, mit auf den Weg:

     Gefährlich ist der Läusefraß,

     Verderblicher der Raupen Heere,

     jedoch der schlimmste aller Schrecken,

     das ist der Mensch mit seiner Schere.

und ebenso 4 beachtenswerte Ratschläge:

1.  Man muss wissen, warum man eine Rose schneidet

2.  Was ist es für eine Rose (einmal- oder öfterblühend)

3.  Man benötigt eine scharfe Schere (Zitat: scharfe Schere, kaltes Herz)

4.  Man braucht Geduld, das bedeutet, man sollte genau hinsehen wo die Schäden sitzen.

Fazit: das Rosenschneiden ist keine Arbeit, die sich nebenbei erledigen lässt.

Mit Handschuhen und gutem Werkzeug ausgerüstet, setzte sich unsere kleine Gruppe in Bewegung, jeder Teilnehmer/in konnte sich selbst beim Rosenschnitt betätigen. Trat bei diesen teils akrobatischen Schneideaktionen mal jemand unbeabsichtigt auf ein Beet, wurde humorvoll Hella Brumme zitiert: Gärtnerfüße düngen!

Immer wieder begegneten uns die sogenannten Kleiderhaken (Aststummel oberhalb einer Astgabel oder eines Blattaustriebes), die tunlichst entfernt wurden. Wir konnten die Fraßgänge der Triebbohrer in den kranken Rosenzweigen verfolgen und lernten nebenbei auch viel Wissenswertes über Rosen.

Die eher selten anzutreffende `Viridiflora` hatte keine Frostschäden und an ihrem geschützten Standort bereits kleine Blütenansätze gebildet; nach dem Ergebnis  unserer gründlichen Untersuchung blieben unsere Scheren, obwohl ein Gestaltungsschnitt angebracht gewesen wäre, daher geschlossen.

Die Stacheldrahtrose `Rosa omeiensis pteracantha` sollte stets von den alten Trieben befreit werden, denn nur bei den jungen Trieben sind die schönen roten Stacheln im Gegenlicht zu bewundern.

Unser Schnittkurs endete bei der Alba Rose `Rosa celeste', der Himmlischen.

Ja, auch der Himmel war uns mit seinem Wetter wohlgesonnen. Mit Frau Vemmer haben wir überaus kurzweilige und spannende  Stunden beim Rosenschnitt verbracht, und Frau Seidel sorgte mit ihrer Gastfreundschaft  für unser leibliches Wohl.

Text und Fotos (4): Elvira Schwipper 

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1 Einweisung

2 Hier wird geschnitten

3 Fraßgang des Triebbohrers

4 Schnitte der Stacheldrahtrose

5 Adelgunde Seidel

6 Stachdrahtrose im Sommer

7 `Viridiflora` im Sommer

Fotos (3): Adelgunde Seidel


Rosenschnitt in Braunschweig

Im Kleingärtnerverein Eichtal in Braunschweig waren es am 29. März etwa 40 Teilnehmer, die in sechs Gruppen von Eilike Vemmer, Karsten Ludwig, Sigrid Katterwe, Jürgen Jäckel, Eberhard Hentschke und Hartmut Brinkmann in das Schneiden der Gartenrosen eingeführt wurden. Wie sich der Schnitt auf das Wachstum und die Blüte der Rosen auswirkt, soll am 28. Juni besichtigt werden. Dabei kommen wieder Rosenfreunde und Kleingärtner zu gemeinsamem Tun zusammen.

Fotos (6): Mirko Weiß

1 Zuerst klären: Warum wollen wir diese Rose schneiden?

2 Was muss weg? Was bleibt stehen?

3 Manchmal muss ganz tief unten geschnitten werden.

4 Viel zu schneiden – alle packen zu.

5 Genau forschen: Was ist hier los, was ist zu tun?

6 So macht der Rosenschnitt Spaß

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Rosenschnitt in Hannover

Bereits am 27. und 28. März fand im Gebäude des Bezirksverbandes Hannover der Kleingärtner und in der benachbarten Kleingartenkolonie „Sonnenglanz“ die theoretische und praktische Schulung von etwa 40 Kleingärtnern und Rosenfreunden statt. Die Einführung am Freitagabend dauerte drei Stunden. Angeführt wurde der dreistündige praktische Schnitt am Sonnabendvormittag von Hartmut Brinkmann, Sigrid Katterwe, Karsten Ludwig und Eilike Vemmer.

Fotos (5): Peter Seyfahrt

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1 Aufmerksame Teilnehmer im Saal der Kleingärtner.

2 Hier ist ein Frostschaden.

3 Genau hinsehen, dann schneiden.

4 Mit der Säge direkt überm Boden.

5 Selber schneiden macht schlau

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Neuer Rosenfreundeskreis in Braunschweig

Der 1977 gegründete Rosenfreundeskreis Hannover hat einen neuen Nachbarn: den Freundeskreis Braunschweig in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. Mit tatkräftiger Unterstützung der hannoverschen Rosenfreundeskreisleitung trafen sich dreizehn Mitglieder aus dem Postleitzahlbereich 38 am 29. März zur Gründungsversammlung.

Zum Rosenfreundeskreisleiter wurde einstimmig der Rosenfreund Jürgen Jäckel aus Cremlingen gewählt. Ebenfalls einstimmig wählten die Mitglieder Michael Neumann aus Wolfenbüttel zum Kassierer. Der Geschäftsführende Vorstand der GRF hat die Gründung und die Bezeichnung „Freundeskreis Braunschweig in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V.“ bestätigt. Damit hat die GRF jetzt 48 Rosenfreundeskreise.

Hartmut Brinkmann, kommissarischer Leiter des Rosenfreundeskreises Hannover, begrüßt ausdrücklich die Neugründung und bietet eine gute Zusammenarbeit an. Er freut sich darüber, dass für etwa 70 GRF-Mitglieder im großen Braunschweiger Raum, die bisher keinem Rosenfreundeskreis angehört haben und denen die Entfernung zu Rosenveranstaltungen in Hannover zu weit war, nun eine ortsnahe Betreuung möglich wird. Andere GRF-Mitglieder werden wie in der Vergangenheit auch aktiv am hannoverschen Rosenfreundeskreisleben beteiligt sein. Hier gibt es keine Konkurrenz, sondern ein konstruktives Miteinander. Auch mit dem benachbarten Rosenfreundeskreis Haldensleben hat es erste Kontakte gegeben.

Durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e.V. kann der neue Rosenfreundeskreis eine moderne Versammlungsstätte nutzen, die hervorragend für Vorträge und Weiterbildungsveranstaltungen geeignet ist. Das Gebäude Rühmer Weg 50 im Norden der Stadt ist für Autofahrer und für Teilnehmer am öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar. Hartmut Brinkmann rechnet damit, dass der Rosenfreundeskreis mit seinen Aktivitäten neue GRF-Mitglieder aus dem Kreis der Braunschweiger Kleingärtner gewinnen wird. Der Anfang ist bereits gemacht.

Jürgen Jäckel hat die E-Mail-Adresse gartenpflege.jaeckel@arcor.de. Seine Postanschrift: Elwestraße 2, 38162 Cremlingen.     

Gründungsmitglieder

Gute Nachbarschaft - Karsten Ludwig vom Rosenfreundeskreis Hannover überreichte Jürgen Jäckel eine handgefertigte steinerne Rose als Geschenk zur Gründung des Rosenfreundeskreises Braunschweig.
Fotos (2): Mirko Weiß

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Rosenberatung: Was Sie schon immer über Gartenrosen wissen wollten

Rechtzeitig zur neuen Gartensaison hat der Rosenfreundeskreis Hannover in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. sein Team für die Rosenberatung verstärkt. Seit Februar 2015 stehen fünfzehn Mitglieder des Rosenfreundeskreises für diese Aufgabe zur Verfügung. Sie werden bei mehreren Gelegenheiten durch externe Rosenfachleute unterstützt.

Was Sie schon immer über Gartenrosen wissen wollten, können Sie unsere Beraterinnen und Berater fragen. Was kann man tun gegen Pilzkrankheiten und Blattläuse? Wie sollten Rosen gedüngt werden? Wann und wie muss man sie schneiden? Welche Rosensorten sind empfehlenswert? Wir bleiben kaum eine Antwort schuldig, und wenn wir wirklich einmal etwas nicht wissen, kennen wir jemanden, den wir fragen können.

Die nächste Gelegenheit, unseren Beratungsstand aufzusuchen, haben Sie vom 30. April bis zum 3. Mai in Wienhausen, Landkreis Celle. Dort werden wir durch Fachberater aus dem Europa-Rosarium Sangerhausen verstärkt. Am 9. und 10. Mai finden Sie uns bei den Hannoverschen Pflanzentagen im Stadthallengarten am Stand 107, nicht weit vom Eingang entfernt. In Wolfsburg beraten wir Sie gern vom 2. bis 5. Juli in der Veranstaltung „Gartenromantik“ am Schloss. „Gourmet & Garden“ heißt die Ausstellung in Wienhausen vom 6. bis 9. August, bei der wir wieder  vertreten sind.

Selbstverständlich ist unsere Rosenberatung kostenlos. Wir bitten aber um wohlwollende Spenden für das Europa-Rosarium Sangerhausen, die größte und wichtigste Rosensammlung der Welt. Was Sie uns spenden, geben wir direkt weiter an  den Förderverein „Freundes des Rosariums e.V.“ und die GRF-Stiftung Europa-Rosarium Sangerhausen.

Übrigens erkennen Sie unseren Beratungsstand am Schild mit der Aufschrift „Rosenfreundeskreis Hannover“. Unsere Berater tragen Namensschilder. Vielleicht treffen Sie demnächst eine oder mehrere von uns: Es sind Karsten Ludwig, Annemarie Quante,   Dagmar Garbers, Anneliese und Eberhard Hentschke, Gisela Hische, Brigitte Jauch-Rohner, Sigrid Katterwe, Sigrid Kretschmer, Helmut Peters, Vera Remane, Gisela Rohwer, Renate Ueckert,  Eilike Vemmer, Hartmut Brinkmann.

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Kasseler Rundgespräch

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Unser Vortragsprogramm: Sechs Termine von Oktober 2016 bis April 2017

Eberhard Hentschke leitet unseren Rosenfreundeskreis

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Weiterbildung für Rosenberater: Sommerschnitt an Gartenrosen

Fortbildungsveranstaltung zum Thema Bodenverbesserung

Gartenvielfalt und gastliche Atmosphäre

Dreimal Rosenschnitt in Theorie und Praxis

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Kasseler Rundgespräch

Meine Eltern, Hedi und Dr. Wernt Grimm (Rosensammlung Kassel-Wilhelmshöhe), hatten 1985 mit den "Kasseler Rundgesprächen" begonnen, um ein Forum zu schaffen für Rosenfragen aus der Praxis.
Es sollte ein Gespräch zustande kommen zwischen Rosenexperten und Rosenliebhabern zu verschiedenen Rosenproblemen.

Rose ´Park Wilhemshöhe´ Seit 1999 führe ich im Sinne meiner Eltern die Kasseler Rundgespräche fort - zweimal standen sie auch unter der Leitung von Hermann Mielke, dem damaligen Vorsitzenden des Vereins Roseninsel Park Wilhelmshöhe. Es ist eine Fortbildungsveranstaltung für Anfänger und Fortgeschrittene an wechselnden Orten über wechselnde Rosenthemen, bei denen neben den Vorträgen der Rosenexperten die Diskussion mit Rosenliebhabern einen breiten Raum einnimmt.

Hedi Grimm schrieb zum 13. Kasseler Rundgespräch:

"Bei den Rundgesprächen lief unser Bestreben darauf hinaus, das Wissen um die Rose zu erweitern. Die Liebe zu den Rosen ist zwar groß, aber die Kenntnisse von den Bedürfnissen der Rosen und den notwendigen Voraussetzungen für ihr gutes Gedeihen bei den Rosenfreunden ziemlich gering. Die Züchter geben sich zunehmend größte Mühe, nicht nur schöne, sondern auch pflegeleichte Rosen zu schaffen. Die ADR-Prüfungen bestätigen die großen Fortschritte, die in den letzten Jahren erreicht wurden. Aber nach wie vor fehlt es an einer ausreichenden Schulung der Rosenfreunde und sogar des gärtnerischen Fachpersonals. Dabei ist die richtige Rosenpflege keine Geheimwissenschaft, sondern nur Sache des gesunden Menschenverstandes, biologischer Grundkenntnisse und eines sorgfältigen, liebevollen Beobachtens der Rosen und ihrer Wachstumsbedingungen."

Eilike Vemmer


Die Kasseler Rundgespräche werden seit 2016 von der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. (GFR) organisiert. Das 29. Kasseler Rundgespräch fand im September 2016 in Dortmund mit dem Thema "Rosenduft - Duftrosen" statt.


Die Kasseler-Rundgespräche von 1985 bis 2015

2015 Hannover Von 'La France' über 'Gloria Dei' bis zu modernen Edelrosen;
150 Jahre Edelzuchtrosen
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2013 Sangerhausen "Collecting, identifying and maintaining heritage roses"
2012 Stuttgart Rosen für kleine Gärten und für Töpfe auf Terrassen und Balkonen
2011 Dortmund Rosenzüchterinnen und ihre Rosen
2010 Villingen Rosen und ihre Partner
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2008 Veitshöchheim Welche Rose soll ich kaufen ? Rosenfreunde als Privatkunden und Multiplikatoren
2007 Ellerhop Nostalgische Rosen
2006 Forst/Lausitz Probleme mit Rosen?
2005 Kassel Ungewöhnliche Rosen
2004 Dortmund Rosen für naturnahe Gärten
2003 Sangerhausen 100 Jahre Rosenzüchtung
2002 Hannover NDR-Landesfunkhaus Rosen in privaten Gärten
2001 Dresden-Pillnitz Kleinstrauchrosen - ideale Pflanzpartner für Hausgärten und öffentliches Grün
2000 Lorsch Rosen wieder überall! Problemlose Rosen für Grünanlagen und Gärten
1999 Dortmund Deutsches Rosarium Kletterrosen für jeden Garten, aber gewusst wie!
1998 Kassel Robust-pflegeleicht-schön Strauchrosen für Hausgärten und öffentliches Grün
1997 Coburger Land Rosen mit ihren pflanzlichen Nachbarn in der Gartengestaltung
1996 Hannover NDR-Landesfunkhaus; Die Rosenpflanzen - Das Rosenpflanzen
1995 Sangerhausen Deutsche Strauch- und Kletterrosen vor dem Jahr 1950
1994 Kassel Gesunde Rosen - Schönere Rosen
1993 Kassel Rosen im öffentlichen Grün
1992 Kassel Heimische Wildrosen in Nordhessen
1991 Rottenburg Heimische Wildrosen in Südwestdeutschland
1989 Kassel Alte Rosen im Herbst
1987 Kassel Alte Rosen
1985 Kassel Wildrosen, ihre Hybriden und ältere Rosen

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Offene Pforte und Chorkonzert zu Ehren von Wilhelm Kordes III

Der Kleingärtnerverein Tiefenriede in Hannover hatte am 12. Juni wieder zur „Offenen Pforte“ eingeladen. Mehrere hundert Gartenfreunde besuchten die Anlage in der Südstadt und erfreuten sich trotz längerer Regengüsse an der Vielfalt der Gärten und an den zahlreichen Gesprächen. Im Garten 28 hatte der Rosenfreund Hartmut Brinkmann für den Nachmittag ein Chorkonzert vorbereitet, das kurzfristig wegen drohender Gewitterwolken ins benachbarte Flüchtlingswohnheim der Freikirchlichen Gemeinde verlegt werden musste. Unter dem Thema „Oh happy day“ wurde der im Januar 2016 verstorbene Rosenzüchter Wilhelm Kordes III gewürdigt und geehrt – nach dem weltberühmten Gospelsong hatte Wilhelm Kordes im vergangenen Sommer eine seiner schönsten Edelrosenzüchtungen benannt. Angehörige und Freunde von Wilhelm Kordes nahmen an der Feierstunde und an der Gartenbesichtigung teil. Auch zahlreiche Mitglieder des Rosenfreundeskreises Hannover hatten sich eingefunden. Wir zeigen hier eine kleine Auswahl der an diesem Nachmittag entstandenen Aufnahmen.

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1

Einladung an der offenen Gartenpforte

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Vor dem Konzert Warten im Garten:
Kommt Regen ?

3

Vor dem Konzert Improvisieren im Flüchtlingswohnheim

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Chorleiterin Joël Besmehn stimmt an

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"Vocal Temptation", der Frauenchor aus der Südstadtgemeinde, singt fröhlich "Oh happy day"

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Ute Kordes (dritte von links) und Sohn Christoph mit seiner Verlobten Angelika Dreyer sind, wie alle Zuhörer, vom Rhythmus des Liedes eingefangen


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Seelsorgerin Renate Galley-Brink spricht nach dem einstündigen Konzert Segensworte und lädt zum gemeinsamen Gesang ein: "Geh aus mein Herz und suche Freud"

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Rosen für die Sängerinnen...


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... und lächelnde Gesichter

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Nach dem Konzert im Garten 28: Hannovers Erster Bürgermeister Thomas Hermann (links im Bild)


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Eberhard Hentschke, Leiter des Rosenfreundeskreises Hannover, im Gespräch mit Ute Kordes

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Heitere und nachdenkliche Gespräche über Gärten, Gartenrosen, das Konzert, die Erinnerungen an Wilhelm Kordes


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Hartmut Brinkmann mit dem aus dem Iran stammenden Gymnasiasten Amin, der in der Verlosung eine Rose 'Oh Happy Day' gewonnen hat


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Rosenprinzessin Luisa, Ehrengast aus dem Europa-Rosarium Sangerhausen, freut sich mit Ute Kordes über die vielen blühenden Rosen

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Abschiedsworte nach einem ereignisreichen Sonntag


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Beliebte Rosensorte 'Oh Happy Day'

Fotos (1,4,5,6,7,9,11,12,13,14,15): Michael Brinkmann, Fotos (2,3,8,10,16): Fritz Schwipper
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Das neue Vortragsprogramm: Sechs Termine von Oktober bis April

Auch in der neuen Vortragssaison bietet der Freundeskreis Hannover der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. eine Folge interessanter Veranstaltungen. Damit werden nicht nur die Mitglieder der GRF angesprochen, sondern darüber hinaus die hannoverschen Kleingärtner und die Gartenfreunde, die anderen Pflanzenliebhabervereinigungen angehören.

„Rosen aus der Bioland-Rosenschule“ stellt die Biogärtnerin Andrea Genschorek aus der Uckermark am 16. Oktober 2016 vor. Besuchern der Hannoverschen Pflanzentage ist Frau Genschorek mit ihrem Verkaufsstand bereits gut bekannt.

„Rosenpflege mit der Natur“ vermittelt Heiko Hübscher, der Leiter des Rosengartens Zweibrücken, am 6. November 2016. Die Leser des „Rosenbogens“ kennen und schätzen Heiko Hübscher seit Jahren als kompetenten und für neue Wege aufgeschlossenen Rosenfachmann.

„Rosen-Web-TV – die neuesten und schönsten Bilder“ zeigen die hannoversche Fernsehjournalistin Sabine Zessin und ihr Mann Stefan Schulze am 11. Dezember 2016. Rosen-Web-TV heißt eine Folge hervorragender Fachbeiträge auf der Internetseite des Europa-Rosariums Sangerhausen.

„Empfehlenswerte Gräser für Gärten“ stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Cornelia Pacalaj aus Erfurt. Die ausgewiesene Expertin ist am 12. Februar 2017 erstmals in unserem Freundeskreis zu Gast. Sie wird zeigen, welche Gräser jeden Rosengarten noch schöner machen können.

“Neuheiten der Rosenzüchtung” zeigt  Jens Krüger am 12. März 2017. Er ist bei Rosen-Tantau in Uetersen für die Züchtung verantwortlich. Seit seinem letzten Vortrag in Hannover hat das Unternehmen große Fortschritte bei der Entwicklung gesunder Rosensorten gemacht.

“Der Park der Gärten und Sichtung von Buxus-Alternativen” – das ist das Thema am 9. April 2017. Björn Ehsen, gärtnerischer Leiter des Parks der Gärten in Bad Zwischenahn, stellt viele Neuerungen vor und erklärt, wie kranke Buchsbaumpflanzen durch andere Arten ersetzt werden können.

Unsere Veranstaltungen finden im Saal des Restaurants „Treffpunkt Bootshaus“, Schützenallee 30, 30519 Hannover-Döhren, statt.

Wer mit den Stadtbahnlinien 1, 2 und 8 bis zur Station Peiner Straße anreist, erreicht das Bootshaus mit einem Spaziergang von 900 Metern. Für Autofahrer sind Parkplätze an der Schützenallee und in den Straßen in der Nachbarschaft vorhanden.

Die Wirtin Frau Anna Hartmann bietet gut-bürgerliches Mittagessen ab 12:00 Uhr sowie Kaffee und frischen Kuchen aus der Land-Bäckerei ab 13:00 Uhr an.

            

Gäste sind herzlich willkommen.

Die Vorträge sind kostenlos. Sie beginnen um 14:00 Uhr. Der Freundeskreis bittet um eine Spende für seine Arbeit.

Anmeldungen erbittet Anneliese Hentschke am Telefon unter 05143 2109 oder per E-Mail an annehentschke@gmx.net.

Text : Hartmut Brinkmann * Fotos (3) : Fritz Schwipper
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Eberhard Hentschke leitet unseren Rosenfreundeskreis

Eberhard Hentschke hat die Leitung des Freundeskreises Hannover der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. übernommen. In der Mitgliederversammlung wurde er am 17. Januar 2016 ohne Gegenstimmen  für ein Jahr in dieses Ehrenamt gewählt. Im Januar 2017 wird Dr. Burkhard Spellerberg als Freundeskreisleiter kandidieren.

Für drei Jahre wurden ebenfalls einstimmig Gisela Hische zur Kassiererin und Dagmar Garbers zur Schriftführerin gewählt. Kassenprüfer wurden Frederic Stevens und Manuela Anders. Die Mitgliederversammlung bestätigte einmütig Karsten Ludwig und Annemarie Quante als Leiter des Rosenberaterteams, Renate und Gerd Brandt für die Organisation der Reisen und das Redaktionsteam für die Internetseite des Freundeskreises www.rosenfreundehannover.de, Fritz und Elvira Schwipper, Eberhard und Anne Hentschke sowie Hartmut Brinkmann.

Der neugewählte Freundeskreisleiter Eberhard Hentschke folgt Hartmut Brinkmann, dem die kommissarische Leitung seit dem 23. Februar 2015 übertragen war. Eberhard Hentschke ist seit 1987 Mitglied der GRF (früher Verein Deutscher Rosenfreunde). Mit seiner Frau Anne gehört er ohne Unterbrechungen zu den aktiven Mitgliedern des Freundeskreises. Seine Schwerpunkte liegen in der Rosenberatung bei vielen Großveranstaltungen und im Internet, beim Vermitteln des richtigen Rosenschnitts und in der Vortragstätigkeit, zum Beispiel zu den Themen „Rosenvielfalt auf Sandboden“, „Rosenkrankheiten, Schädlinge und Winterschäden“ und „Tiere in unserem Rosengarten“.

Nach seiner Wahl bekräftigte Eberhard Hentschke die Absicht, „die erfolgreiche Arbeit des vergangenen Jahres fortzusetzen und gemeinsam mit dem Arbeitsteam Dr. Burkhard Spellerberg ab Januar 2017 tatkräftig zu unterstützen“.

Text: Hartmut Brinkmann

  Ohne Gegenstimmen gewählt: Eberhard Hentschke, Gisela Hische (rechts), Dagmar Garbers
   

Das Arbeitsteam des Freundeskreises (von rechts): Gisela Hische, Vera Remane, Dagmar Garbers, Fritz Schwipper, Anne Hentschke, Elvira Schwipper, Helmut Peters, Eberhard Hentschke, Annemarie Quante, Dr. Burkhard Spellerberg, Karsten Ludwig, Monika Schilz-Trübestein, Hartmut Brinkmann

Fotos (2): Thomas Schrader
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Rosenfreundeskreis Hannover bereitet Jubiläumsjahr 2017 vor

Einen erfolgreichen Auftakt zur Vortragssaison 2015/2016 erlebten die Mitglieder des Freundeskreises Hannover der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. und zahlreiche Gäste am Sonntag, den 18. Oktober 2015.  Der Rosenzüchter Reinhard Noack aus Gütersloh referierte über gesunde Gartenrosen. Er zeigte die erfolgreichen Noack-Rosen der Vergangenheit, präsentierte die jüngsten Züchtungserfolge und skizzierte die erkennbaren Ziele beim Schaffen künftiger Rosenneuheiten.

In der anschließenden Versammlung der Rosenfreunde konnte der kommissarische Rosenfreundeskreisleiter Hartmut Brinkmann berichten: „Die Vorbereitungen für das 40. Jubiläum im Jahr 2017 haben begonnen.“  Am 17. September 1977 wurde der Rosenfreundeskreis Hannover gegründet. Deshalb ist für den 17. September 2017 in Hannover ein Festakt geplant.

Die Sangerhäuser Rosenschule wird zum Rosariumsgeburtstag am 1. und 2. Juli 2017 eine besondere zweitägige Schulung für die Rosenfreunde aus Hannover und Umgebung anbieten. Eine Jubiläumsschrift soll gedruckt, eine Dokumentation fürs Internet erarbeitet werden. In einer Mitgliederbefragung werden die GRF-Mitglieder um weitere Anregungen gebeten.

Für die künftige Leitung des Rosenfreundeskreises sind bereits die Weichen gestellt. Dr. Burkhard Spellerberg ist bereit, am 15. Januar 2017 die Leitung des Rosenfreundeskreises zu übernehmen. Für die Übergangszeit vom 17. Januar 2016 bis zum 15. Januar 2017 ist Eberhard Hentschke bereit, den Rosenfreundeskreis zu leiten. Alle Mitglieder des vierzehnköpfigen Arbeitsteams setzen ihre Arbeit fort und freuen sich über die Zusammenarbeit mit Eberhard Hentschke und Dr. Burkhard Spellerberg.

Text: Hartmut Brinkmann

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  • Bild 1: Unser Thema Gesunde Gartenrosen
  • Bild 2: Reinhard Noack referiert über gesunde Gartenrosen
  • Bild 3: Aufmerksame Zuhörer beim Vortrag von Reinhard Noack.

Fotos (3): Fritz Schwipper
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Weiterbildung für Rosenberater: Sommerschnitt an Gartenrosen

Das Team der Rosenberater im GRF-Freundeskreis Hannover hat sich am zweiten Juliwochenende 2015 zum ersten Mal gemeinsam weitergebildet. Der zweitägige Kursus „Sommerschnitt an Gartenrosen“ im Garten der Rosenfreunde Schwipper in Pattensen und  im Kleingarten 28 in der hannoverschen Tiefenriede brachte einen intensiven und praxisnahen Erfahrungsaustausch mit dem Rosenfachmann Gerd Hartung aus Holstein. Er demonstrierte den Sommerschnitt an einmalblühenden und das Ausputzen an mehrfachblühenden Gartenrosen. Seine zahlreichen Ratschläge und Anregungen über alle wichtigen Fragen der Rosenpflege werden sich in künftigen Beratungsgesprächen wiederfinden. (Text: Hartmut Brinkmann)

Für die gastgebenden Gartenbesitzer ergaben sich zudem wichtige Erkenntnisse zu den vorhandenen Rosen. Elvira und Fritz Schwipper beschreiben sie für ihren Garten:

 1. `Zigeunerknabe‘

Die Rose hat einen gefälligen Habitus und ist blattgesund. Offensichtlich hatte sie eine gute Rosenqualität beim Pflanzen, denn sie zeigt sich seit ca. 18 Jahren bei uns im Garten in diesem guten Zustand. Es empfiehlt sich also, Rosen bei zertifizierten Rosenanbietern zu kaufen.

 2. `Madame Boll‘

Diese Rose hat an ihrem Standort an einer Seite wenig Platz zur Verfügung und ragt in den Weg. Daher  ist es ratsam, beim Ausputzen die seitlichen und nicht, wie üblich, die nach außen zeigenden Augen stehenzulassen.

 3.`Maiden´s Blush

Die eigenen verholzten Triebe dieser Rose haben im Laufe der Jahre ein Gerüst gebildet, das den Rosenstrauch von unten her selbst stützt. Die langen Triebe liegen so nicht auf dem Boden; diese Maßnahme ist gut und richtig.

4. `Aicha‘

Wir haben in den vergangenen Jahren keinen Formschnitt vorgenommen; so verstärkte sich ihr sparriger Wuchs. An dieser Rose erfolgte ein kräftiger Rückschnitt, und die Verholzungen an der Basis wurden entfernt. Die neuen Triebspitzen wurden abgekniffen; hierdurch soll das Verzweigen der Rose gefördert werden. (Text: Elvira Schwipper)

Auch für Hartmut Brinkmann, seit 21 Jahren Pächter des Kleingartens 28 im Verein Tiefenriede in der hannoverschen Südstadt, ergeben sich aus diesem Beratungssonntag vier wichtige Schlussfolgerungen:

  • Die Totalverjüngung an einmalblühenden Kletterrosen - ´Bobbie James´, ´Gruß an Zabern´- erfolgt besser im nächsten März als jetzt im Juli nach der Blüte.
  • Auch die ´Rose de Resht´ erhält dann einen Totalschnitt direkt überm Boden, damit sie mit neuen Trieben ihren natürlichen Habitus wiedergewinnt.
  • Zu dicht beieinander stehende Beetrosen werden im Oktober gerodet und in andere Gärten umgesetzt.

Eine fünf Meter lange Buchsbaumreihe, die zu dicht an Rosen gewachsen ist, wird im Herbst ausgegraben und in einen anderen Garten umgepflanzt. (Text: Hartmut Brinkmann)

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Alle Bilder zeigen Rosenfachmann Gerd Hartung aus Holstein bei seinen Ausführungen

Fotos: Fritz Schwipper (2,3,4,5), Eberhard Hentschke (1), Thomas Schrader (6)
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Fortbildungsveranstaltung zum Thema Bodenverbesserung

Zum 5. Juli 2015 hatten wir Rosen- und Gartenfreunde eingeladen. Auf unseren Wunsch hin hatte Dipl.-Ing.Matthias Hölscher aus 32832 Augustdorf am Fuße des Teutoburger Waldes zugesagt, uns über sein Produkt Ecosus zu informieren. Ecosus ist ein torffreier Bio-Bodenverbesserer auf Holzkohlebasis.

Einige Rosenfreunde haben das Produkt bereits ausprobiert und berichteten über positive Erfahrungen. Auch wir testen seit drei Jahren Ecosus auf unserem Sandboden mit deutlich sichtbarem Erfolg. Herr Hölscher erzählte zunächst Grundsächliches über die verschiedenen Bodenarten allgemein, bevor er auf sein Produkt einging und dessen Wirkungsweise erklärte. Fragen waren erwünscht und wurden geduldig beantwortet.

Wir Rosenberater hören immer wieder: „Wir haben schlechten Boden, Sandboden. Bei uns wachsen keine Rosen.“ Nun können wir eine Möglichkeit anbieten, den Boden nachhaltig zu verbessern.

Unser Garten wurde besichtigt, Erfahrungen ausgetauscht. Es wurde miteinander gegessen. Die Zeit verging schnell. Alle waren sich einig: Es hat sich gelohnt zu kommen, auch wenn uns die extreme Hitze zugesetzt hat.

Text : Juli 2015, Eberhard und Anne Hentschke, Oldau
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Gatenvielfalt und gastliche Atmosphäre

"Offene Pforte“ im Garten von Betty und Dr. Burkhard Spellerberg in Burgdorf – am 27. Juni 2015 waren 15 Rosenfreundinnen und Rosenfreunde des GRF-Freundeskreises Hannover hier zu Gast.

Wir genossen mehrere Stunden in gastfreundlicher Atmosphäre die mit unterschiedlichen Stilelementen präsentierte Gartenvielfalt. Besonders beeindruckten uns die zahlreichen in Form geschnittenen Gehölze, die unterschiedlichen zum Verweilen einladenden lauschigen Sitzecken und die faszinierenden Blickachsen, teils gepaart mit einem Bachlauf. Das harmonische Gesamtkonzept mit  Rosen, Gehölzen, Stauden und Bonsais umfasste auch ein wunderbar eingearbeitetes Insektenhotel.

Wer diesen sehenswerten Garten besuchen möchte, erhält nähere Informationen zur telefonischen Anmeldung auf unserer Internetseite in der Hagebutte Offene Pforte.

    

Text und Fotos (2): Elvira Schwipper
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Dreimal Rosenschnitt in Theorie und Praxis

Im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen, werden die Gartenrosen geschnitten. Wie es richtig gemacht wird, haben Mitglieder des Rosenfreundeskreises Hannover vor und nach Ostern bei drei Schulungen in Hannover, Braunschweig und Garbsen vermittelt. Darüber berichten wir hier in Wort und Bild.

Rosenschnitt in Garbsen

Im Privatgarten von Adelgunde Seidel in Garbsen kamen am 11. April 2015 Rosenfreundinnen und Rosenfreunde unter der Leitung von Eilike Vemmer zusammen.

Unsere kleine Gruppe bestand aus 6 Personen, eingeschlossen Frau Vemmer, Frau Seidel mit ihrem Gastgarten, 3 Rosenfreunde des Rosenfreundeskreis Hannover und eine Garten-und Rosenliebhaberin, die durch die  Internetseiten des Rosenfreundeskreises Hannover zu diesem Schnittkurs gefunden hatte.

Nach einem kurzen Orientierungsgang durch den Garten, gab Frau Vemmer uns noch einen gutgemeinten Gärtnerspruch zu unserem nun folgendem Tun, dem Rosenschneiden, mit auf den Weg:

     Gefährlich ist der Läusefraß,

     Verderblicher der Raupen Heere,

     jedoch der schlimmste aller Schrecken,

     das ist der Mensch mit seiner Schere.

und ebenso 4 beachtenswerte Ratschläge:

1.  Man muss wissen, warum man eine Rose schneidet

2.  Was ist es für eine Rose (einmal- oder öfterblühend)

3.  Man benötigt eine scharfe Schere (Zitat: scharfe Schere, kaltes Herz)

4.  Man braucht Geduld, das bedeutet, man sollte genau hinsehen wo die Schäden sitzen.

Fazit: das Rosenschneiden ist keine Arbeit, die sich nebenbei erledigen lässt.

Mit Handschuhen und gutem Werkzeug ausgerüstet, setzte sich unsere kleine Gruppe in Bewegung, jeder Teilnehmer/in konnte sich selbst beim Rosenschnitt betätigen. Trat bei diesen teils akrobatischen Schneideaktionen mal jemand unbeabsichtigt auf ein Beet, wurde humorvoll Hella Brumme zitiert: Gärtnerfüße düngen!

Immer wieder begegneten uns die sogenannten Kleiderhaken (Aststummel oberhalb einer Astgabel oder eines Blattaustriebes), die tunlichst entfernt wurden. Wir konnten die Fraßgänge der Triebbohrer in den kranken Rosenzweigen verfolgen und lernten nebenbei auch viel Wissenswertes über Rosen.

Die eher selten anzutreffende `Viridiflora` hatte keine Frostschäden und an ihrem geschützten Standort bereits kleine Blütenansätze gebildet; nach dem Ergebnis  unserer gründlichen Untersuchung blieben unsere Scheren, obwohl ein Gestaltungsschnitt angebracht gewesen wäre, daher geschlossen.

Die Stacheldrahtrose `Rosa omeiensis pteracantha` sollte stets von den alten Trieben befreit werden, denn nur bei den jungen Trieben sind die schönen roten Stacheln im Gegenlicht zu bewundern.

Unser Schnittkurs endete bei der Alba Rose `Rosa celeste', der Himmlischen.

Ja, auch der Himmel war uns mit seinem Wetter wohlgesonnen. Mit Frau Vemmer haben wir überaus kurzweilige und spannende  Stunden beim Rosenschnitt verbracht, und Frau Seidel sorgte mit ihrer Gastfreundschaft  für unser leibliches Wohl.

Text und Fotos (4): Elvira Schwipper 

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1 Einweisung

2 Hier wird geschnitten

3 Fraßgang des Triebbohrers

4 Schnitte der Stacheldrahtrose

5 Adelgunde Seidel

6 Stachdrahtrose im Sommer

7 `Viridiflora` im Sommer

Fotos (3): Adelgunde Seidel


Rosenschnitt in Braunschweig

Im Kleingärtnerverein Eichtal in Braunschweig waren es am 29. März etwa 40 Teilnehmer, die in sechs Gruppen von Eilike Vemmer, Karsten Ludwig, Sigrid Katterwe, Jürgen Jäckel, Eberhard Hentschke und Hartmut Brinkmann in das Schneiden der Gartenrosen eingeführt wurden. Wie sich der Schnitt auf das Wachstum und die Blüte der Rosen auswirkt, soll am 28. Juni besichtigt werden. Dabei kommen wieder Rosenfreunde und Kleingärtner zu gemeinsamem Tun zusammen.

Fotos (6): Mirko Weiß

1 Zuerst klären: Warum wollen wir diese Rose schneiden?

2 Was muss weg? Was bleibt stehen?

3 Manchmal muss ganz tief unten geschnitten werden.

4 Viel zu schneiden – alle packen zu.

5 Genau forschen: Was ist hier los, was ist zu tun?

6 So macht der Rosenschnitt Spaß

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Rosenschnitt in Hannover

Bereits am 27. und 28. März fand im Gebäude des Bezirksverbandes Hannover der Kleingärtner und in der benachbarten Kleingartenkolonie „Sonnenglanz“ die theoretische und praktische Schulung von etwa 40 Kleingärtnern und Rosenfreunden statt. Die Einführung am Freitagabend dauerte drei Stunden. Angeführt wurde der dreistündige praktische Schnitt am Sonnabendvormittag von Hartmut Brinkmann, Sigrid Katterwe, Karsten Ludwig und Eilike Vemmer.

Fotos (5): Peter Seyfahrt

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1 Aufmerksame Teilnehmer im Saal der Kleingärtner.

2 Hier ist ein Frostschaden.

3 Genau hinsehen, dann schneiden.

4 Mit der Säge direkt überm Boden.

5 Selber schneiden macht schlau

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Neuer Rosenfreundeskreis in Braunschweig

Der 1977 gegründete Rosenfreundeskreis Hannover hat einen neuen Nachbarn: den Freundeskreis Braunschweig in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. Mit tatkräftiger Unterstützung der hannoverschen Rosenfreundeskreisleitung trafen sich dreizehn Mitglieder aus dem Postleitzahlbereich 38 am 29. März zur Gründungsversammlung.

Zum Rosenfreundeskreisleiter wurde einstimmig der Rosenfreund Jürgen Jäckel aus Cremlingen gewählt. Ebenfalls einstimmig wählten die Mitglieder Michael Neumann aus Wolfenbüttel zum Kassierer. Der Geschäftsführende Vorstand der GRF hat die Gründung und die Bezeichnung „Freundeskreis Braunschweig in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V.“ bestätigt. Damit hat die GRF jetzt 48 Rosenfreundeskreise.

Hartmut Brinkmann, kommissarischer Leiter des Rosenfreundeskreises Hannover, begrüßt ausdrücklich die Neugründung und bietet eine gute Zusammenarbeit an. Er freut sich darüber, dass für etwa 70 GRF-Mitglieder im großen Braunschweiger Raum, die bisher keinem Rosenfreundeskreis angehört haben und denen die Entfernung zu Rosenveranstaltungen in Hannover zu weit war, nun eine ortsnahe Betreuung möglich wird. Andere GRF-Mitglieder werden wie in der Vergangenheit auch aktiv am hannoverschen Rosenfreundeskreisleben beteiligt sein. Hier gibt es keine Konkurrenz, sondern ein konstruktives Miteinander. Auch mit dem benachbarten Rosenfreundeskreis Haldensleben hat es erste Kontakte gegeben.

Durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e.V. kann der neue Rosenfreundeskreis eine moderne Versammlungsstätte nutzen, die hervorragend für Vorträge und Weiterbildungsveranstaltungen geeignet ist. Das Gebäude Rühmer Weg 50 im Norden der Stadt ist für Autofahrer und für Teilnehmer am öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar. Hartmut Brinkmann rechnet damit, dass der Rosenfreundeskreis mit seinen Aktivitäten neue GRF-Mitglieder aus dem Kreis der Braunschweiger Kleingärtner gewinnen wird. Der Anfang ist bereits gemacht.

Jürgen Jäckel hat die E-Mail-Adresse gartenpflege.jaeckel@arcor.de. Seine Postanschrift: Elwestraße 2, 38162 Cremlingen.     

Gründungsmitglieder

Gute Nachbarschaft - Karsten Ludwig vom Rosenfreundeskreis Hannover überreichte Jürgen Jäckel eine handgefertigte steinerne Rose als Geschenk zur Gründung des Rosenfreundeskreises Braunschweig.
Fotos (2): Mirko Weiß

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Rosenberatung: Was Sie schon immer über Gartenrosen wissen wollten

Rechtzeitig zur neuen Gartensaison hat der Rosenfreundeskreis Hannover in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. sein Team für die Rosenberatung verstärkt. Seit Februar 2015 stehen fünfzehn Mitglieder des Rosenfreundeskreises für diese Aufgabe zur Verfügung. Sie werden bei mehreren Gelegenheiten durch externe Rosenfachleute unterstützt.

Was Sie schon immer über Gartenrosen wissen wollten, können Sie unsere Beraterinnen und Berater fragen. Was kann man tun gegen Pilzkrankheiten und Blattläuse? Wie sollten Rosen gedüngt werden? Wann und wie muss man sie schneiden? Welche Rosensorten sind empfehlenswert? Wir bleiben kaum eine Antwort schuldig, und wenn wir wirklich einmal etwas nicht wissen, kennen wir jemanden, den wir fragen können.

Die nächste Gelegenheit, unseren Beratungsstand aufzusuchen, haben Sie vom 30. April bis zum 3. Mai in Wienhausen, Landkreis Celle. Dort werden wir durch Fachberater aus dem Europa-Rosarium Sangerhausen verstärkt. Am 9. und 10. Mai finden Sie uns bei den Hannoverschen Pflanzentagen im Stadthallengarten am Stand 107, nicht weit vom Eingang entfernt. In Wolfsburg beraten wir Sie gern vom 2. bis 5. Juli in der Veranstaltung „Gartenromantik“ am Schloss. „Gourmet & Garden“ heißt die Ausstellung in Wienhausen vom 6. bis 9. August, bei der wir wieder  vertreten sind.

Selbstverständlich ist unsere Rosenberatung kostenlos. Wir bitten aber um wohlwollende Spenden für das Europa-Rosarium Sangerhausen, die größte und wichtigste Rosensammlung der Welt. Was Sie uns spenden, geben wir direkt weiter an  den Förderverein „Freundes des Rosariums e.V.“ und die GRF-Stiftung Europa-Rosarium Sangerhausen.

Übrigens erkennen Sie unseren Beratungsstand am Schild mit der Aufschrift „Rosenfreundeskreis Hannover“. Unsere Berater tragen Namensschilder. Vielleicht treffen Sie demnächst eine oder mehrere von uns: Es sind Karsten Ludwig, Annemarie Quante,   Dagmar Garbers, Anneliese und Eberhard Hentschke, Gisela Hische, Brigitte Jauch-Rohner, Sigrid Katterwe, Sigrid Kretschmer, Helmut Peters, Vera Remane, Gisela Rohwer, Renate Ueckert,  Eilike Vemmer, Hartmut Brinkmann.

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