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'Kompass' - eine neue Rose zum 40. Geburtstag
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Impressionen September 2016

Im Altweibersommer lassen Tautropfen kleine Kunstwerke aus den Spinnweben entstehen. Morgendlicher Nebel führt zur Tautropfenbildung an den filigranen Gespinsten und macht so die Spinnennetze für unser Auge besser sichtbar. Weiben ist ein altdeutsches Wort für weben. So erklärt sich der Begriff Altweibersommer.
Text und Foto: Elvira Schwipper

Es gibt 1.000 Spinnenarten in Deutschland, 38.000 bekannte weltweit, ca. 100.000 werden vermutet. Jeder von uns hat Erfahrung mit Spinnennetzen. Man läuft hinein, weil man sie nicht sieht. Nur Sonnenschein, Regen und Tautropfen machen die Spinnennetze gut sichtbar.

Spinnen sind keine Ekeltiere!!

Ohne Spinnen würden wir uns vor quälenden und störenden Insekten, z. B. Mücken und Fliegen nicht retten können. Experten behaupten, ohne Spinnen würden wir durch 10 cm Ungeziefer laufen.

Kreuzspinne

Ein Faden einer Kreuzspinne ist z.B. nur 1/1.000 mm dick. In einem mittelgroßen Kreuzspinnennetz sind etwa 18 m Spinnenseide verwoben. Das Gewicht des Netzes beträgt nur 0,1 – 0,5 Milligramm.

Erstaunlich ist die  Festigkeit der Spinnenseide im Vergleich zu unseren technischen Erzeugnissen. Stahldraht lässt sich etwa um 8% seiner Länge ziehen, ehe er reißt.

Einzelfäden einer Spinne zerreißen erst bei einer Überdehnung von 30 bis 40%.

Bei der Zebra- oder Wespenspinne sieht man, dass zur Verstärkung des Netzes sogar Doppelfäden verwoben werden um noch mehr Festigkeit zu erzielen.

Die Seide wird nicht nur zum Fallenbau sondern auch in der Brutfürsorge des Nachwuchses verwendet.

Schon im Ei entwickeln sich kleine Spinnen, die später nach etlichen Häutungen ihre endgültige Gestalt annehmen. Die Zahl der Feinde, die sich von Eiern und Jungtieren ernähren, ist riesengroß. Um die Art zu erhalten, müssen Spinnen sehr viele Eier legen.

Trichterspinne

Die Krabbenspinne baut keine Netze. Sie lauert ihrer Beute auf  Blüten auf. Dabei kann sie sich farblich an die Pflanze anpassen und wird so von den Insekten nicht sofort wahrgenommen.

Bild rechts:

Der Samen des Weidenröschens ist im Spinnennetz hängen geblieben und wird keinen Standort mehr zum Keimen finden können.

gesehen im Park der Gärten Bad Zwischenahn
Ob eine alte Frau hierfür lange häkeln mußte ... ?
Texte: Eberhard Hentschke; Fotos: Anne/Eberhard Hentschke und Sohn

'Bingo Meidiland'
Regentropfen auf Rosenblüten und Rosenblättern

 

'Jaques Cartier'

 

Fotos: Renate Brandt

Weitere Impressionen können hier angeklickt werden

2017* Monat * 01 * 02 * 03 * 04 * 05 * 06 * 07 * 08 * 09 * 10 * 11 * 12 *

2016* Monat * 01 * 02 * 03 * 04 * 05 * 06 * 07 * 08 * 09 * 10 * 11 * 12 *

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Im Altweibersommer lassen Tautropfen kleine Kunstwerke aus den Spinnweben entstehen. Morgendlicher Nebel führt zur Tautropfenbildung an den filigranen Gespinsten und macht so die Spinnennetze für unser Auge besser sichtbar. Weiben ist ein altdeutsches Wort für weben. So erklärt sich der Begriff Altweibersommer.
Text und Foto: Elvira Schwipper

Es gibt 1.000 Spinnenarten in Deutschland, 38.000 bekannte weltweit, ca. 100.000 werden vermutet. Jeder von uns hat Erfahrung mit Spinnennetzen. Man läuft hinein, weil man sie nicht sieht. Nur Sonnenschein, Regen und Tautropfen machen die Spinnennetze gut sichtbar.

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Kreuzspinne

Ein Faden einer Kreuzspinne ist z.B. nur 1/1.000 mm dick. In einem mittelgroßen Kreuzspinnennetz sind etwa 18 m Spinnenseide verwoben. Das Gewicht des Netzes beträgt nur 0,1 – 0,5 Milligramm.

Erstaunlich ist die  Festigkeit der Spinnenseide im Vergleich zu unseren technischen Erzeugnissen. Stahldraht lässt sich etwa um 8% seiner Länge ziehen, ehe er reißt.

Einzelfäden einer Spinne zerreißen erst bei einer Überdehnung von 30 bis 40%.

Bei der Zebra- oder Wespenspinne sieht man, dass zur Verstärkung des Netzes sogar Doppelfäden verwoben werden um noch mehr Festigkeit zu erzielen.

Die Seide wird nicht nur zum Fallenbau sondern auch in der Brutfürsorge des Nachwuchses verwendet.

Schon im Ei entwickeln sich kleine Spinnen, die später nach etlichen Häutungen ihre endgültige Gestalt annehmen. Die Zahl der Feinde, die sich von Eiern und Jungtieren ernähren, ist riesengroß. Um die Art zu erhalten, müssen Spinnen sehr viele Eier legen.

Trichterspinne

Die Krabbenspinne baut keine Netze. Sie lauert ihrer Beute auf  Blüten auf. Dabei kann sie sich farblich an die Pflanze anpassen und wird so von den Insekten nicht sofort wahrgenommen.

Bild rechts:

Der Samen des Weidenröschens ist im Spinnennetz hängen geblieben und wird keinen Standort mehr zum Keimen finden können.

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Texte: Eberhard Hentschke; Fotos: Anne/Eberhard Hentschke und Sohn

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