Rosenfreunde Hannover für gesunde Rosen mit Zukunft
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Rosenziele - Reiseziele


Rosendörfer:
Assinghausen Löhndorf Nöggenschwiel Schmitshausen
Seppenrade Steinfurth    

Rosenstädte:
Baden-Baden Bad Kissingen Bad Langensalza Dortmund Eltville
Forst Freising Sangerhausen Uetersen Zweibrücken

Rosenkreis:
Neunkirchen      



Assinghausen
Rosenverein Assinghausen
Angelika Guntermann
An der Amecke 24
59939 Olsberg-Assinghausen
www.rosendorf-assinghausen.de
   
´Flammentanz´ im Vorgarten Nölke        Rosen vorm Josefshaus   Blütenpracht im Romantikgarten

Besuch im Rosendorf Assinghausen:
"Rosen statt rasen"

Wer mit dem Auto im Hochsauerland von Brilon über Olsberg nach Winterberg fährt, der kommt durch Deutschlands jüngstes Rosendorf: Assinghausen. Wer es nicht auf den ersten Blick merkt, wird durch ein Plakat mitten im Ort darauf gebracht: "Rosen statt rasen" empfehlen die Einwohner, sie raten zum Anhalten, zum Pausieren, zum Umschauen, zum Genießen einer Rosenpracht, die das von Fachwerkhäusern geprägte Bergdorf noch reizender, noch beschaulicher, noch sympathischer werden lässt.

Es sind die Frauen im Ort, die jüngeren Frauen im Dorf, die seit mehr als einem Jahrzehnt Rosen in ihre Gärten am Haus holen, in die Vorgärten, an den Straßenrand, auf die öffentlichen Plätze und Flächen. Blühende Rosen prägen das Ortsbild von den Sommermonaten bis zum frühen Wintereinbruch. Sie haben einen Rosenverein gegründet. Sie lassen ihr Dorf erblühen. Ihre Männer helfen ihnen, wann immer kräftig angepackt werden muss. Der Rosenverein ist nicht isoliert, sondern mit allen anderen im Ort verbunden, mit der Kirchengemeinde, mit den Vereinen - Rosen sind die Angelegenheit aller in Assinghausen geworden, und das spürt der Besucher auf Schritt und Schritt.

Das Rosenfest am zweiten Juliwochenende in ungeraden Jahren lockt immer mehr Menschen aus der näheren und immer weiter werdenden Umgebung an. Da haben wir erleben können, wie ein ganzes Dorf stolz auf seine Rosen ist, wie Bürgersinn und Zusammenhalt, ehrenamtliches Engagement und Gartenbegeisterung zusammenwirken. Dass die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde dieses Assinghausen zum Rosendorf erklärt hat, war eine gute Tat.

Dabei stellt Assinghausen mit seiner Höhenlage besondere Anforderungen an Rosen. Winterhart müssen sie sein, viel Regen müssen sie vertragen und ertragen können, mit spätem Winterende müssen sie zurechtkommen und früh im Herbst abschließen. Nicht jede Rosensorte kann hier gesund und kräftig leben, und ohne Spritzmittel müssen sie auch auskommen; denn die sind verpönt bei den Assinghäuser Rosenfreundinnen. Sie haben erprobt, welche Sorten bei ihnen auf natürliche Weise gedeihen können. Die Besucher können es erkennen und davon für ihre eigenen Gärten profitieren; denn die meisten Rosen am Straßenrand, in den öffentlichen Gärten und in den privaten Vorgärten tragen Namensschilder. Da liest man dann, welche Kleinstrauchrosen und welche Kletterrosen, welche Modernen und welche Historischen für dieses Klima gut geeignet sind - die mögen dann auch unter besseren Bedingungen gut aussehen.

Weil Assinghausen erst seit 2007 anerkanntes Rosendorf ist, sind noch nicht viele Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde dort gewesen. Ich kann es jedem nur empfehlen, der Liebe zu und Begeisterung für Rosen erleben möchte. Durch Assinghausen darf man nicht rasen - allein die Rosen gebieten, inne zu halten und sich zu freuen.

Hartmut Brinkmann

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Löhndorf
Löhndorf
Rolf Berger
Keltenstraße 10
53489 Sinzig-Löhndorf
www.loehndorf.de

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Nöggenschwiel
Schwarzwald Rosendorf Nöggenschwiel
Tourist-Info Roseneck
Am Josef-Raff-Platz
79809 Weilheim-Nöggenschwiel
www.rosendorf.de

   
´        

Besuch im Rosendorf Nöggenschwiel:
"20 000 Rosen am Schwarzwald-Südhang"

Nöggenschwiel liegt am Schwarzwald-Südhang zum Hochrhein auf 720 m Höhe. Das Dorf hat heute 630 Einwohner. Der Besucher findet im Rosengarten und auf dem Rosenweg 20 000 Rosen.

Angefangen hatte alles mit dem Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Mit viel Begeisterung und Gemeinschaftssinn wurde Nöggenschwiel 1965 Bundessieger. Danach holten Josef Raff, der spätere Präsident des Vereins Deutscher Rosenfreunde, und Bürgermeister Karl Tröndle Rosen in großer Zahl ins Dorf. Sie überwanden damals die Zweifel vieler Bürger: Gedeihen die Rosen in diesem Höhenklima? Die Winter sind lang - was ist mit Schneedruck und mit dem späten Frost im Frühjahr? Doch die Nöggenschwieler haben sich von ihrem rührigen Bürgermeister und vom Rosenenthusiasten Raff überzeugen lassen. So wurde Nöggenschwiel 1970 offiziell das zweite Rosendorf der heutigen Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde. Nach dem Pflanzen kam das Pflegen, aber auch das schafften die Nöggenschwieler gemeinsam.

Heute sieht der Besucher, was daraus in Jahrzehnten geworden ist. Es macht große Freude, durch dieses Dorf zu laufen, die Rosen zu bewundern und ihren Duft einzuatmen, als Kulisse die großartige Landschaft des Schwarzwalds. An jedem Haus und in jedem Garten wachsen Rosen. Kletterrosen beranken Häuser, Zäune und Mauern. Im Rosengarten kann man Kletterrosen an Rankhilfen bewundern, die wie umgestülpte Sektkelche aussehen. Floribundarosen findet der Besucher am Dorfbrunnen, am Roseneck und bei der Schule.

Ich durfte Nöggenschwiel während des Rosenkongresses in Villingen besuchen. Wir wurden von Kindern und Erwachsenen in Tracht begrüßt. Eine Trachtenkapelle spielte, und die Rosen zeigten sich in voller Pracht. Die Begeisterung für dieses Rosendorf war groß.

Gleich im nächsten Jahr sind die Stuttgarter Rosenfreunde nach Nöggenschwiel gefahren, zu den Rosentagen, die immer am ersten Wochenende im Juli stattfinden. Der Sohn von Karl Tröndle hat uns sein Dorf gezeigt. Wir haben im Rosenlädle eingekauft und mit Fassanstich und Trachtenkapelle den Tag in Nögggenschwiel genossen.

Karla Wagner

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Schmitshausen
Verein der Rosenfreunde Schmitshausen
Willi Hunsicker
Sonnenbergstraße 19
66484 Schmitshausen/Pfalz
www.wallhalben.de/


     
Ein Schmitshauser bei
der Pflege seiner Rosen
  Rosen in der Dorfmitte   Das "Rosengärtchen"
beim Friedhof
  Ehemaliges Bauernhaus
mit Vorgarten

Besuch im Rosendorf Schmitshausen:
"Noch schöner mit Rosen“

An der Route durch die Pfalz nach Frankreich liegt 15 km nordwestlich von Pirmasens ein kleines Dorf, das seit über 45 Jahren bei Zukunftsfragen auf Rose setzt. Die letzte Ausfahrt vor dem Übergang der B 10 in die A 8 führt hinunter ins malerische Schwarzbachtal und von dort hinauf auf die Sickinger Höhe nach Schmitshausen (375 m). "Rosendorf der GRF", "Europadorf" mit drei Partnergemeinden, so wird man empfangen.

Auf der Pirmasenser Straße geht es vorbei am Dorfgemeinschaftshaus mit Kletterrosen, an rosigen Straßenrändern und Gärten bis zum Ortsmittelpunkt, dem Oskar-Scheerer-Platz, eine Rosenanlage mit Gedenksteinen für den Initiator des Rosendorfgedankens, damals Präsident des Vereins Deutscher Rosenfreunde (VDR) und Leiter des Rosengartens Zweibrücken. Spaziert man nach Osten die Sonnenbergstraße entlang, vorbei an hübschen Häusern und Walnussbäumen, erreicht man am Ende bei der Friedhofstraße das berühmte, mit sehr viel Eigenarbeit und Spenden geschaffene Rosengärtchen, das ein weiterer VDR-Präsident, der ehemalige Mainauer Gartendirektor Josef Raff, 1998 anregte und plante. Gestaltet in Kreuzform mit Brunnen wie ein Klostergarten zeigt es circa 800 Rosen in 60 Sorten, die gepflegt und gut beschildert zu Ruhe, Beschaulichkeit und Schönheit einladen. Immer wieder fällt auch der Blick in die weite Landschaft.

Begonnen hatte alles mit Auszeichnungen im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Ausgestattet mit 10 000 Rosenstöcken, Spenden von Rosengärtnereien, verteilt im ganzen Dorf, holte Schmitshausen 1967 die Goldmedaille und wurde als erste Gemeinde mit dem VDR-Titel „Rosendorf“ belohnt. Seit 1976, der Gründung des Schmitshauser Rosenvereins, bereichert die Kletterrose 'Rosendorf Schmitshausen’ das Dorfbild, das bis heute von den Einwohnern eifrig gepflegt wird. Seit 1981 führt Schmitshausen eine Rose im Wappen. Die Gemeinde erhielt vom Europarat die Europafahne.

Als 2011 Busse der Partnergemeinden aus Italien, Frankreich und Luxemburg eintrafen, um das 40-jährige Bestehen des "Europa von unten" zu feiern, war die Begeisterung ungebrochen. Was mit einer vom Saarländischen Rundfunk vermittelten internationalen Freundschaft zwischen zwei Rosengemeinden begann, mündete durch ein umfangreiches Austausch-Programm, Kreativität und Investitionen in die internationale Jugendarbeit in eine gute Zukunft.

Über die Zweibrücker Straße verlässt man das Dorf, um nach 15 Kilometern im Zweibrücker Rosengarten zu sein, von wo aus man wieder bequem die Autobahn nach Westen erreicht. Es ist, wie damals, eine gute Verbindung zwischen Rosenstadt und Rosendorf mit Projekten für die Zukunft unter dem Motto "Noch schöner mit Rosen".

Udo Karl, Oktober 2012 Fotos: Meile/Karl

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Seppenrade
Heimatverein Seppenrade
Am Rosengarten 6
59348 Lüdinghausen
www.luedinghausen-tourismus.de

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Steinfurth
Tourist Information
In den Kolonnaden 1
61231 Bad Nauheim
www.bad-nauheim.de/tourismus/rosen.html
   
Rosen am Museum   Rosenmuseum   Rosenkönigin

Besuch im Rosendorf Steinfurth:
"Ein Zentrum der Rosenwelt"

In allen geraden Jahren feiert Steinfurth, Ortsteil von Bad Nauheim, der Rose zu Ehren das Rosenfest mit vielen prachtvoll geschmückten Rosenwagen, die durch den Ort fahren. Tausende Zuschauer kommen dann nach Steinfurth, um sich diesen prächtigen Umzug anzusehen.
Im Rahmen dieses Rosenfestes wird auch der Steinfurther Rosenring, der 1978 von der Stadt Bad Nauheim gestiftet wurde, alle zwei Jahre an eine Persönlichkeit verliehen, die sich um die Rose verdient gemacht hat.

Das weltweit einzige Museum zur Kunst- und Kulturgeschichte der Rose befindet sich in Steinfurth, dem Zentrum der Rosenwelt. Besucher erfahren hier, warum die Rose Symbol von Liebe, Weiblichkeit, Schönheit und Vergänglichkeit ist. Wie werden Rosen angebaut, und wie sind sie aufgebaut? Auch diese Fragen werden umfassend beantwortet. Das Rosenmuseum pflegt seit Jahren Beziehungen zu Frankreich, England, Bulgarien, Türkei und Japan. Im Museumsshop kann man echtes Rosenöl und viele Souvenirs bekommen.

Seit 1868 entwickelte sich das Dorf Steinfurth zu einem Rosenzentrum. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hat die älteste deutsche Rosenschule Gebrüder Schultheis, die in der Entwicklungszeit viele Menschen in Steinfurth und Umgebung mit Arbeit und Brot versorgte.
Inzwischen widmet sich der Betrieb in der fünften Generation der Anzucht und Vermarktung von Gartenrosen; auch einige eigene Züchtungen – wie ´Rosendorf Steinfurth´ – hat die Familie auf den Markt gebracht. Sie bietet mehr als 1000 Rosensorten in ihrem Rosenbuch zum Verkauf an.

Bad Nauheim-Steinfurth in der Wetterau ist eines der Hauptanbaugebiete für Rosen in Europa.
Neben der Rosenschule Schultheis sind noch andere Rosenfirmen im Rosendorf ansässig, z. B. die Rosenunion, ein Verbund von Rosenzüchtern und -produzenten, die ihre Pflanzen von Rosenzüchtern aus vielen Ländern gemeinsam vermarkten. Rosenunion wurde 1961 durch die Initiative von Helmut Steinhauer (1934-1998), der auch den Steinfurther Rosenring anregte, gegründet.

Wenn man Steinfurth von Bad Nauheim kommend besucht, liegen am Ortseingang links der Schaugarten sowie der Versandbetrieb der Rosenunion. Hier bekommt man auch den kostenlosen Katalog. Weitere sehenswerte Rosenschulen, die man besuchen sollte, sind die Bioland-Rosenschule Ruf, die Rosenschule Weihrauch und die Rosenfirma Gönnewein. Ein Besuch des Rosendorfes Steinfurth ist für Rosenliebhaber ein Muss.

Übrigens: im Jahr 2012 findet wieder das Rosenfest in Steinfurth statt. Alle Informationen dazu finden Sie unter www.rosenfest.de

Eberhard Hentschke

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Baden-Baden
Gartenamt
Winterhalterstraße 6
76530 Baden-Baden
www.baden-baden.de

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Bad Kissingen
Stadtverwaltung
Referat für Öffentlichkeitsarbeit

Rathausplatz 1
97688 Bad Kissingen
www.badkissingen.de

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Bad Langensalza
Stadtverwaltung
Postfach 1252
99942 Bad Langensalza
www.badlangensalza.de

   
Rosengarten Bad Langensalza   Rosenkönigin Bad Langensalza   Jasmina im Rosengarten

Besuch in der Rosenstadt Bad Langensalza:
Rosenlust am Flüsschen Unstrut in Thüringen

Die Stadt Bad Langensalza liegt im Thüringer Becken im fruchtbaren Tiefland entlang des Flüsschens Unstrut. Die kleine Stadt kann mit zwei Besonderheiten punkten. Sie ist seit 2005 ein anerkanntes Schwefel-Sole-Heilbad. Nachdem vor 200 Jahren bereits Schwefelquellen für den Badebetrieb genutzt wurden, stehen heute in der Friederiken-Therme außerdem Trinkheilwasser und Sole zur Verfügung. Weiterhin ist Bad Langensalza Rosenstadt und wurde 2011 in Slowenien mit einer Goldmedaille international ausgezeichnet.

Dazu beigetragen hat ein sehr schön gestaltetes Rosarium auf einem ehemaligen Fabrikgelände, das auch von den Mitgliedern des Freundeskreises Rosen gepflegt wird. Alle zwei Jahre wird eine Rosenkönigin gewählt, die auf vielen Veranstaltungen für die Rose wirbt. Wir waren 2009 zu dem jährlich stattfindenden „Kasseler Rundgespräch“ in Bad Langensalza und waren von der guten Organisation durch den Freundeskreis sehr beeindruckt. Es waren sehr schöne Tage, angefüllt mit sehr viel Wissen um die Rose.

Anlässlich der feierlichen Eröffnung des Rosengartens wurde eine öfterblühende Strauchrose des Züchters Reinhard Noack zu Ehren der Herzogin Friederike von Sachsen-Weißenfels, die in Bad Langensalza ihren Witwensitz hatte, auf den Namen ´Herzogin Friederike´ getauft.

In dem großzügig angelegten Garten wachsen fast 450 verschiedene Rosensorten in Kombination mit Stauden und Gehölzen. Ein gesonderter Bereich ist den Langensalzaer Züchtungen gewidmet. Die langjährige Züchtung von Rosen durch die Rosenzüchterfamilie Berger und später die Gärtnerische Produktionsgenossenschaft „Roter Oktober“ wurde von zahlreichen Erfolgen gekrönt. Einige der etwa 90 in Bad Langensalza gezüchteten Rosensorten konnten mehrere internationale Auszeichnungen erringen. Aber auch weitere öffentliche Gärten, wie der Japanische Garten, der Magnoliengarten und der Botanische Garten verleihen der Stadt ihren besonderen Reiz.

Die Stadt ist auf Grund ihrer langen Geschichte reich an historischer Bausubstanz. Um die Altstadt verläuft eine mächtige Stadtmauer, aus Travertin erbaut, der ganz in der Nähe abgebaut wird. Im Jahre 1365 war ihr Bau vollendet, und noch heute sind sieben Stadttore erhalten. Das imposanteste Bauwerk ist die Marktkirche in der Innenstadt, eine gotische Hallenkirche, die Ende des 16. Jahrhundert vollendet war. Bei einem gewaltigen Stadtbrand im Jahre 1711 wurden große Teile der Innenstadt und das Rathaus vernichtet. Die nach dem Brand errichteten Barockhäuser und das 1752 fertig gestellte Rathaus prägen noch heute das Stadtbild.

Im Ortsteil Uffhoven hat die Rosenschule Martin Weingart mit historischen und seltenen Rosen ihren Sitz. Bei einem Besuch findet man das Besondere und eine sehr gute Beratung.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass es von Bad Langensalza nur ein Katzensprung bis zum Nationalpark Hainich ist. Hier erwarten sehr gut ausgebaute Wanderwege und als besonderer Höhepunkt der Baumkronenpfad die Besucher. Ein Besuch von Bad Langensalza mit Altstadt, Rosengarten, Japanischem Garten und Hainich ist ein Erlebnis und lohnt sich sehr.

Christine Otto und Brigitte Nebel, Februar 2012
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Dortmund
Deutsches Rosarium
An der Buschmühle 3
44139 Dortmund
www.rosarium.dortmund.de

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Eltville
Rheingauer Straße 28
65343 Eltville am Rhein
www.eltville.de

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Forst
Stadtverwaltung
Promenade 9
03149 Forst (Lausitz)
www.forst-lausitz.de

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Freising
Obere Hauptstraße 2
85354 Freising
www.freising.de

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Sangerhausen
Europa-Rosarium
Steinberger Weg 3
06526 Sangerhausen
www.europa-rosarium.de

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Uetersen
Magistrat
Hauptamt
25436 Uetersen
www.uetersen.de
   
Hochzeitsinsel   See im Rosarium   Rosenkönigin Uetersen

Besuch in der Rosenstadt Rosenstadt Uetersen:
Das größte Rosarium Norddeutschlands

Mit dem Auto fährt man von Hamburg über die Autobahn A 23 Richtung Itzehoe bis zu Abfahrt Tornesch und erreicht dann nach etwa 8 km die Stadt Uetersen. Uetersen hat zirka 18.000 Einwohner und liegt in zentraler Lage im Kreis Pinneberg. Neben dem Stadtgeschichtlichen Heimatmuseum und dem Museum „Langes Tannen“ gilt das größte Rosarium Norddeutschlands als der besondere Anziehungspunkt in Uetersen. Im Juli 2012 wird das Rosarium 78 Jahre alt.

Die Rosenzüchter Wilhelm Kordes II und Matthias Tantau hatten damals gemeinsam mit der Stadt Uetersen und dem Verein Deutscher Rosenfreunde sowie Holsteiner Baumschulen die Initiative zur Anlage des Rosariums ergriffen. Die Pläne erstellte der Gartenarchitekt Berthold Tormählen. So entstand rund um einen See ein Rosengarten in einer Größe von 70.000 qm Fläche.

Ein Jahr vor dem 75. Geburtstag wurde ein sehr engagierter Förderkreis „Freunde und Förderer des Rosariums Uetersen e.V.“ gegründet, dessen Aufgabe es ist, den Erhalt des Rosariums durch ideelle und materielle Förderung zu unterstützen und die Attraktivität der Anlage weiter zu steigern.

Im Laufe der Jahre wurden 30.000 Rosen in mehr als 900 Sorten gepflanzt. Anlässlich der 75-Jahr-Feier im Jahre 2009 wurden noch einmal erhebliche Verschönerungsmaßnahmen durchgeführt. So entstand u.a. eine Hochzeitsinsel mit wunderbaren gesunden Kletterrosen; seit August 1999 kann man sich in der Rosenstadt Uetersen rund um die Uhr das Ja-Wort geben.

In jedem Jahr finden in Uetersen das Rosenfest, ein Altstadtfest sowie Ausstellungen diverser Künstler statt. Nicht nur für Rosenfreunde ist der Besuch der Rosenstadt Uetersen ein Erlebnis.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:www.Rosarium-Uetersen.de

Eberhard Hentschke

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Zweibrücken
Gartenamt
der Stadt Zweibrücken
66482 Zweibrücken
www.zweibruecken.de

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Neunkirchen
Rosenkreis Neunkirchen
Am Bergwerk Reden 10
66578 Schiffweiler
www.rosenkreis.de
   
Die Rosenanlage in Wemmetsweiler   Vereins-Rosengarten Welschbach   Die Rosenkönigin des Landkreises
Neunkirchen auf dem Rosenfest in Welschbach

Besuche im Rosenkreis Neunkirchen:
Vom Schaurosen-Wettkampf im Industriezeitalter zum Rosenbeitrag für Natur- und Kultur-Interessen der Gegenwart

Wie das Ruhrgebiet kämpft auch das Saarland seit dem Ende von Kohle und Stahl mit Tourismuswerbung und Kulturinvestitionen um die Aufbesserung seines Images: Weltkulturerbe-Titel für Industrie-Monumente, Biosphärenreservate und Wanderwege, Museen und Ausgrabungsorte der Kelten- und Römerzeit, restaurierte idyllische Residenzen und Gartenanlagen.

Ein „Rosenkreis Neunkirchen“ wurde denn auch bei der Titel-Verleihung 1985 von einem Politiker als Hebel für Tourismuswerbung begrüßt, was den VDR-Präsidenten Josef Raff nachdenklich stimmte (Vorwort zum Rosenbogen 3-85). Nur 20 bis 30 Kilometer westlich der „Rosenstadt Zweibrücken" und damit auch unweit vom „Rosendorf Schmitshausen" galt es damals auf Vorschlag von Richard Kuhn, Leiter des Freundeskreises Saarland-Pfalz, die vielen miteinander kooperierenden kleinen Ortsvereine für Gartenbau und Rosen bei Neunkirchen mit ihren vielfältigen Rosenanlagen durch den Titel "Rosenkreis Neunkirchen" zu ehren. Im gleichen Heft (Seite 240 ff) führt Katrin Uter, damals Leiterin des Freundeskreises Hannover, uns Leser durch die wunderbaren Rosengärten. Man spürt, dass diese es wirklich verdienten, mit dem Kreis-Titel gewürdigt zu werden.

In der Zeit um 1900 gab es eine Aufbruchstimmung des Gartenbaues und lokaler Rosensparten in ganz Europa. Es entstanden große Rosarien wie die in Paris und Sangerhausen, Rosenparks wie die in Forst und Zweibrücken, aber auch etliche lokale Vereinsgärten, besonders dicht beieinander im Raum Neunkirchen. Was ist davon für heutige Rosenfreunde sehenswert?

– Johann Heinrich Licht hatte 1898 bei seiner Militärzeit in Trier die Arbeit mit Rosen beim Züchter Peter Lambert kennengelernt. Zurück in Wemmetsweiler verbreitete er die Begeisterung für die Rose und die Rosenschauen unter seinen Bergwerkskumpeln. Einen eigenen Rosen-Verein gründete Licht erst nach dem 1. Weltkrieg, 1921. Ein Vereinsgarten entstand, Licht züchtete auch neue Sorten. Noch gibt es diese Rosenanlage, erweitert und erneuert ab 1978, mit idyllischem, jetzt leider geschlossenen Lokal und schöner Aussicht oberhalb des Ortes. Ein Besuch des Gartens ist vor allem solchen Rosenfreunden zu empfehlen, die sich für Rosen-Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts interessieren. Ideen für die künftige Erhaltung der Anlage sind gefragt! Übrigens: Im historischen Rathaus von Wemmetsweiler fand die Verleihung des Rosenkreis-Titels statt.

– Der Garten des 1909 gegründeten Rosenvereins im Illinger Ortsteil Welschbach ist ein schönes Beispiel, wie Garten- und Rosenfreunde füreinander hilfreich sein können. Die Gartenanlage ist „grünes Klassenzimmer“ mit Musterbeeten, mit einer repräsentativen Sammlung bewährter, aktueller, gut beschrifteter Gartenrosen und einem Lernbereich für Rosen- und Obstbaumschnitt. Wichtig sind Vereinsgärten auch für die Geselligkeit mit dem Höhepunkt der Rosenfeste. Seit 1991 nimmt eine eigene Kreis-Rosenkönigin sich der vielen Aufgaben an, besonders bei den jährlichen Kreis-Rosenschauen. Als 1966 die Ausstellungen und Wettbewerbe auf Kreisebene begannen, unterstützte Zweibrücken die Durchführung. Daraus erwuchs die Mitwirkung der Neunkircher bei Zweibrücker Ausstellungen.

– Wer sich für Landesgeschichte und formale Gärten interessiert, wird sich beim Rundgang im kleinen ehemaligen Residenzstädtchen Ottweiler wohlfühlen: Verwinkelte Gassen, idyllische Plätze und ein historisches Palais am Ufer der Blies samt barockem Rosengarten, eröffnet 2000 zum 450-jährigen Stadtjubiläum.

– Innerhalb des großen Natur- und Freizeit-Geländes Finkenrech, östlich von Eppelborn, wurde eine erste Rosenanlage 1986 gepflanzt. Nach deren Umbau in einen offenen naturkundlichen Park schuf man als Ersatz mit Eröffnung 2003 am Rande einen neuen Kreisrosengarten, der im Satellitenbild einer langstieligen Edelrose ähnelt. Man wird diesem eigenwillig gestalteten Rosengarten mit seinem Extra-Partnerbeet für Rosen aller Rosendörfer und -städte nur gerecht, wenn man ihn als gesellschaftlich wichtigen Versuch begreift, ein Interesse an Rosen in der Breite der Bevölkerung neu zu beleben, indem man die Rose in heutzutage aktuelle Themen miteinbindet: Umwelt-Bildung, Familie und naturnahe Freizeitgestaltung sind die Aufgaben und Angebote auf Finkenrech, samt Hotel und Seminar-Räumlichkeiten. – Ob das dort Erlebbare und Sichtbare auch bei durchreisenden Rosenfreunden gut ankommt, hängt von den mitgebrachten Erwartungshaltungen ab und natürlich auch vom aktuellen Zustand der Rosenpflanzen.

– Die Mehrheit der Vereinsgärten, zum Beispiel Hüttigweiler und Stennweiler, zeigen eher Anzucht- und Vermehrungsbeete für gute Rosen und setzen Kenntnis und Interesse für das alte, von Männern initiierte und gepflegte Hobby voraus, Rosenschauen zu veranstalten, bei denen Ortsvereine miteinander nach festen Regeln um Preise für die besten, schönsten und vorteilhaftesten Rosen kämpfen. Volle Regale mit Trophäen zeugen in den Vereinsräumen von Erfolgsgeschichten. Begonnen hat solch ein Sport in England, wo bereits der berühmte Gärtner Thomas Rivers 1837 Extralisten für gute Schau- und Preis-Rosen veröffentlichte. Der Industriepfarrer Reynold Hole beschrieb 1869 in seinem "charming book" (dt. 1880) die Rosenliebe und den rosigen Sport seiner Arbeiter und beförderte als Präsident der Royal National Rose Society den nationalen und internationalen Wettbewerb. Trotz der immer noch weltweit mit spektakulärem Erfolg veranstalteten Schnittrosen-Ausstellungen auf nationalen Kongressen und bei Jubiläen – allerdings nun mit floristischem Schauanspruch – lässt der heutige Zeitgeist leider den Nachwuchs der stützenden traditionellen Rosen-Vereine drastisch schrumpfen.

Einige Anlagen im Rosenkreis Neunkirchen wurden inzwischen den Gemeindeverwaltungen als öffentliche Rosenpflanzungen übergeben, zum Beispiel Spiesen-Elversberg. Der Schritt war keine Garantie für den Erhalt touristischer Bedeutung. Die Stadt Neunkirchen hat inzwischen ihr Zentrum verlagert. Im ehemals zentralen Stadtpark stehen jetzt die durchaus ansprechend gestalteten Rosenbeete unter dem Druck einer sich wandelnden Vorstadt. Letztlich ist für eine gelungene Rosenanlage und deren Erhalt das persönliche Engagement von begeisterten, erfahrenen Rosenfreunden das A und O. So entstehen Lebenswerke, doch leider oft beschränkt auf deren Lebenszeit, wie auch beim Privatgarten des inzwischen verstorbenen, verdienstvollen Freundeskreis-Leiters Richard Kuhn in Illingen.

Unser Dank gilt Herrn Wolfgang Meiser aus Illingen, Ehren-vorsitzender des Verbandes für Gartenbau und Landschaftspflege im Landkreis Neunkirchen, der uns bei unseren Erkundungen im Rosenkreis Neunkirchen mit seinem Können und Wissen sehr wertvoll war. Ohne ihn und seine Freunde gäbe es so manche Rose regionaler Hobbyzüchter nicht mehr. Dank auch an Frau Brill-Dittel, Leiterin der GRF-Rosenfreunde "Saarland-Pfalz" und Inhaberin der Rosen-Gärtnerei Brill in Schiffweiler, deren kleiner Schaugarten sich in den „Ring der rosigen Neunkircher Kreisgärten“ durchaus einreihen ließe. Kontakte und Informationen bietet die Internetseite www.rosenkreis.de.
Kontakte und Informationen bietet die Internetseite www.rosenkreis.de.

Udo und Christine Meile-Karl

     
Im Barockrosengarten des historischen
Städtchens Ottweiler
  Im neuen Rosengarten auf Finkenrech    

Bildautoren Christine Meile und Udo Karl, die Aufnahmen stammen aus der Saison 2012

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