Excelsa
Rosa pendulina ´Bourgogne´ Wir über uns  

Unsere Rosenreisen

Reisenverzeichnis:

2011 Schwarmstedt/Winsen/Oldau 2011 Uetersen 2010 Dortmund 2010 Saarland 2009 Niederrhein 2008 Cornwall
2007 Besuch aus der Schweiz 2007 Schweiz 2006 Wien      



Tagesfahrt nach Schwarmstedt, Winsen und Oldau

Warum immer in die Ferne schweifen? Unsere Tagesfahrt am Sonnabend, 19. September 2011, führte uns zuerst zur Firma Siebler in Schwarmstedt, einem Stauden-Großhandel. Wir wurden sehr freundlich empfangen und mit der Entstehung und Ausrichtung der Firma vertraut gemacht. Wer die Fima Siebler bisher nicht kannte, staunte über die riesigen Flächen voller Staudenpflanzen, die sich vor uns auftaten. Nach einer kurzen Einführung wurden wir in zwei Gruppen durch das Gelände geführt. Wer dabei schon Stauden für sich entdeckte, konnte sie gleich auf einem mitgeführten Karren mitnehmen. Nachdem alle Kaufwünsche erfüllt waren, fuhren wir zum Mittagessen in das Restaurant Örtzebrücke in Winsen an der Aller.

Das nächste Ziel war der Garten der Rosenfreunde Ursula und Heiner Hemme in Winsen/Aller. Nach der herzlichen Begrüßung wurden wir mit köstlichen Nachspeisen verwöhnt, lecker zubereitet und wunderschön und einfallsreich dekoriert auf der Terrasse serviert von Ursula Hemme. Anschließend schwärmten alle mit Begeisterung in den großen Garten aus, auch der etwas versteckte Nebengarten, der ebenfalls von Familie Hemme gepflegt wird, war schnell entdeckt. Viele Rosen, Clematis und Stauden in gekonnt angelegten Beeten gab es zu bewundern. Der Garten erschließt sich nicht auf einen Blick. Es gibt versteckte Wege unter Bäumen, die um das Gelände herumführen und immer wieder neue Blickwinkel eröffnen. Glaubt man, am Schuppen sei der Garten zu Ende, entdeckt man hierin alte handwerkliche und bäuerliche Gerätschaften, zu denen Heiner Hemme viel zu erzählen hatte. Hinter dem Schuppen schließt sich ein Küchen- und Kräutergarten an, und beneidenswert große Kompostplätze finden hier ihren schattigen Platz.

Nachdem alles ausgiebig bewundert war, fuhren wir weiter zum nahegelegenen Garten der Rosenfreunde Eberhard und Anne Hentschke in Oldau. Zunächst wurden wir mit leckerem selbstgebackenen Kuchen und Kaffee bewirtet. Danach wurde der große, langgestreckte Garten erkundet. Das Gelände erstreckt sich hinter dem Haus bis direkt an den Wald. Der vordere Gartenteil besteht aus einer gelungenen Mischung als formalen Beeten, locker angelegten Staudenbeeten, Kletter- und Ramblerrosen an Gerüsten und einem kleinen verwunschenen Teich. Verschiedene Wege, gesäumt von Rosen und Stauden mit vereinzelt dazwischen verteilten Bäumen, führen in Richtung Wald. Der Bewuchs wird zunehmend naturbelassener, die Bäume und Sträucher dichter, der Rasen geht über in Gras, und es gibt sogar echte Blaubeersträucher und als Attraktion einen von Rosenfreund Hartmut Brinkmann als Pflänzchen übernommenen Mammutbaum, der inzwischen eine stattliche Höhe erreicht hat. Die gern gesehenen Insekten finden hier ein eigenes "Hotel" vor. Der Hausherr, allen Rosenfreunden bekannt als erfahrener Rosenkenner und –berater, genoss es sichtlich, seine vielen Schätze vorzuführen und zu erklären. Nicht minder begehrt war Anne Hentschkes Fachkenntnis in Bezug auf Stauden.

Zufrieden und voll schöner Eindrücke fuhren wir wieder nach Hause.

Karin Kayser    (zum Fotoalbum bitte hier klicken)


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Rosenreise nach Uetersen und Umgebung

Am 16. und 17. Juni 2011 führte uns unsere Rosenreise nach Uetersen und Umgebung.

Im Garten der Familie Testorf in Uetersen waren wir überwältigt von dem riesigen 15.000 qm großen Grundstück. Rosen und Stauden, Gehölze, Obstbäume, Beerensträucher, Gemüse und große Rasenflächen befanden sich in gepflegtem Zustand. Das Ehepaar Testorf ist unermüdlich im Garten beschäftigt. Es war sehr freundlich und stellte uns an diesem Tag Tische und Sitzplätze zur Verfügung, sodass wir dort unser mitgebrachtes Mittagessen einnehmen konnten.

Am Nachmittag kamen die Staudenfreunde im „Garten der Horizonte“ in Heidgraben voll auf ihre Kosten. Die Staudengärtnerei mit einem ausgedehnten Staudenschaugarten begeisterte alle, und so wanderte manches Staudenschätzchen in den Einkaufskorb.

Im Garten Müller in Heist spielten Steine und besondere Gehölze die Hauptrolle bei der Gartengestaltung. Er bot gute Anregungen für den Schattengarten.

Am nächsten Tag kamen die Freunde der historischen Rosen ins Staunen. Im Rosengarten an der Elbe, 2.500 qm groß, um eine denkmalgeschützte Reetdach-Kate, blühten mehr als 200 historische und moderne Strauch- und Kletterrosen zusammen mit Stauden, Beerensträuchern und Obstbäumen. Der Gartenbesitzer führte uns durch den Garten und beantwortete alle Fragen. Die Hausfrau zeigte uns das schöne alte, liebevoll eingerichtete Häuschen von innen und von außen und erzählte von den vielen aufwändigen Restaurierungsarbeiten. Auch hier wurde uns wieder Platz angeboten. Die Dame des Hauses hatte eine köstliche Suppe vorbereitet, die wir mit großem Appetit verzehrten. So gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Rosarium in Uetersen.

Das Rosarium war zum 75-jährigen Jubiläum im Jahr 2009 teilweise erneuert bzw. umgebaut und dabei verschönert worden. Die Rosenpracht wurde von allen sehr bewundert.

Rolf Henze, unser Rosenfreund und Reiseleiter, überraschte uns dann noch mit der Möglichkeit, das Arboretum in Thiensen zu besuchen. Die Freude darüber war groß. Ein Besuch in diesen sehenswerten Baumpark ist zu jeder Jahreszeit zu empfehlen. Der neugestaltete Rosengarten fand große Bewunderung genauso wie die anderen Themengärten. Zur Überraschung trafen wir Prof. Warda in seinem Arboretum und konnten mit ihm noch ein kleines Gespräch führen.

Zwei Tage, voll mit neuen Eindrücken und Anregungen für den eigenen Garten, gingen zu Ende, und es wurde auf der Heimfahrt noch lebhaft über das Erlebte diskutiert.

Anne Hentschke    (zum Fotoalbum bitte hier klicken)


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Tagesfahrt nach Dortmund

Für den 11.9.2010 hatte unser Reiseleiter Rolf Henze eine Tagesfahrt nach Dortmund ausgearbeitet. Eingeladen und organisiert in Dortmund hatte die dortige Freundeskreisleiterin Frau Nasarian-Eckstein.

Zunächst wurden wir fachkundig durch den Westfalenpark geführt. (Herr Lolling, Herr Marquard )
Da sahen wir, dass auch hier der Winter erhebliche Schäden verursacht hatte. Viele Rosen mußten erdbodengleich herunter geschnitten werden, haben dann aber kräftig neu und gesund wieder ausgetrieben. Es wurden den Fachleuten unentwegt Fragen gestellt, die gerne beantwortet wurden.

Herr Marquard führte eine Gruppe durch die neu angelegten Staudenpflanzungen, die jetzt mit der Herbstblüte beeindruckend schön aussahen und die Rosenfreunde begeisterte.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Park waren wir in den Garten von Frau Nasarian-Eckstein eingeladen. Eine herzliche Begrüßung ließ uns fühlen, dass das Ehepaar Nasarian sich auf den Besuch der Rosenfreunde aus Hannover freute. Und wir alle genossen den Garten mit all seinen Pflanzen und einfallsreich liebevoll gestalteten Dekos.

Danach durften wir noch drei weitere Gärten von Rosenfreunden in der Nachbarschaft besuchen. Es ist immer wieder ein Erlebnis, die unterschiedlichen Gärten anzusehen. Jeder Garten ist für sich sehenswert und eine Visitenkarte der Gartenbesitzer.

Mit sehr viel Freundlichkeit wurden wir auch hier empfangen und schnell entspannen sich „Fachgespräche“. Den Abschluss des Tages bildete ein Kaffeetrinken bei Familie Nasarian im Garten. Liebevoll gedeckte Tische mit leckerem Kuchen luden ein, Platz zu nehmen. Da wurden die Gartengespräche fortgesetzt, bis die Heimfahrt anstand. Unser herzlicher Dank gilt Frau Nasarian-Eckstein als Organisatorin, ihren Helfern und den benachbarten Garten- und Rosenfreunden.

Ein schöner Tag in Dortmund, den wir so schnell nicht vergessen werden!

Anne Hentschke    (zum Fotoalbum bitte hier klicken)


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Rosenreise ins Saarland 2010

1. Tag
Pünktlich um 7.00 Uhr auf dem Betriebshof gestartet,
der Rest der Mitreisenden hat auf dem ZOB gewartet,
den Nachbarn begrüßt und ab geht die Fahrt
ins Saarland zur Rosenreise nach Henzes Art.
Am Nachmittag konnten wir den ersten Privatgarten besuchen,
es war der Garten von Frau Ambrosius mit ganz leckerem Kuchen,
es war auch der Garten, wo ein Bächlein sich über das Mühlrad ergoss
und dann hinter dem Haus ganz gemächlich in ein Wäldchen floss.

2. Tag
Nach nur kurzer Fahrt erreichten wir in Merzig unser Ziel
den Garten Kühnen, was soll ich da sagen viel.
Er war so eindrucksvoll geplant von Herrn Kühnen, dem Architekten,
in der Gartenanlage so manche Raffinessen steckten:
versetzbare Lichtkugeln, Buchse und Staudenbänder mal rund mal geschwungen,
dieser Garten war wirklich perfekt gelungen.
Es folgte der Garten der Sinne,
mit Lenas Worten gesprochen: alter Finne!,
war diese Anlage wunderschön,
besonders der Rosengarten war herrlich anzusehen.
Auch im Kiesgarten konnte man länger verweilen,
doch wir mussten in den nächsten Privatgarten eilen.
Ein Garten gestaltet von fachkundiger Hand,
bei der Familie Weyand wohl jeder sein eigenes Highlight fand.
Die Patchworkdecken haben leider zum Schluss nicht alle gesehen, o welch ein Pech,
denn sie saßen bereits im Bus zum Start in den Rosengarten von Finkenrech.
Dort – ich muss es sagen – in den Konturen einer Rose aus Buchs
viele erfrorene Rosen und ganz viel Unkraut in den Beeten wuchs.
Am Abend dann aber von Ärger mehr keine Spur,
denn wir stimmten uns alle ein auf die morgige Porzellanmanufaktur.
Es gab die Gewinne und manche haben sich gefreut,
besonders viel Freude gab es bei den Eheleut´.

3. Tag
Programm? - Porzellanmanufaktur Villeroy und Boch,
vor über 250 Jahren gegründet und es gibt sie immer noch,
und immer wieder in neuem Design,
mal rustikal und dann wieder ganz fein.
Schnell noch im Museumscafé einen Kaffee getrunken,
und dann sind wir in Trier in die Römerzeit versunken,
zwei echte Römer erzählten aus ihrer Zeit lang und breit,
am Nachmittag war es dann endlich so weit:
Shoppen! – und alle Rosenfreunde waren wieder fit
und nahmen diesmal keine Rosen sondern ganz viele Teller und Tassen mit.

4. Tag
Heute fährt uns Thomas nach Luxembourg,
dort hatten wir eine schöne Sightseeingtour.
Es folgte der Gaard um Titzebierg – ein wahres Paradies,
wenn doch nur dort nicht der Wind so stark blies´.
Ein Picknick im Dorfe – oh welch ein Glück –
machte uns wieder fit Stück um Stück
zum letzten Gefecht mit dem Kanonikus Nikolaus Nell,
wir durchliefen bei Regen Nell´s Park in Trier recht schnell
um am Ende dieses Tages – es war wie ein Traum –
die Hochzeit der schwedischen Kronprinzessin zu schau´n.
Ach war das schön, ich sah alles noch einmal,
nämlich spät abends bei „Leute spezial“.

5. Tag
Morgens Koffer verladen und dann kam das Geschirr,
Rosen im Bus zu verstauen ist leichter als das Villeroy-und-Boch-Tütengewirr.
Nun geht es nach Hause doch zuvor
gründeten wir noch den Rosenchor
und wünschten Jürgen Nebel viel Glück und viel Segen,
Gesundheit und Frohsinn auf all seinen Wegen.
Auf unserem Weg nun nach Hause lag noch der Garten Giehl,
ein Oh und ein Ah – es war ein prächtiges Farbenspiel.
Das war es nun, liebe Rosenfreunde, wir wollen jetzt in Rente gehen
und sagen Euch allen auf Wiedersehen.
Lieber Thomas fahr schneller, denn ich kann es kaum erwarten,
ich möchte zurück zu meinen Rosen – in meinen eigenen Garten.

Gisela Henze    (zum Fotoalbum bitte hier klicken)


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Rosenreise an den Niederrhein 2009

1. Tag
Die Rosenzeit naht – wo fahren wir hin?
Niederrheinische Gartenparadiese haben wir im Sinn.
Ganz schnell wird ein Hotel gesucht –
das Hotel Rheinpark - direkt am Rhein – wird gebucht.
Und auf geht’s ins Rheinische Land,
wo man mitten in Köln einen englischen Garten fand,
traumhaft war er – in viele Zimmer geteilt,
die zweite Gruppe hat derweil im Kölner Dom verweilt.
Gekrönt wurde zum Schluss dieses Gartenevent
mit cream-tea and scones, wie man es aus England kennt.


2. Tag
Heute konnten wir einen wunderschönen Garten kennen lernen,
es war der Tuin de Brinkhof im Schatten des Kirchturmes von Hernen.
Es folgt in Keeken die Kuelsche Hostey,
eigentlich war dieser Garten bei der offenen Gartenpforte nicht mehr dabei,
doch wir möchten diesen Garten wirklich nicht missen,
Frau Weber konnte ihn zeigen mit gutem Gewissen.
Unser erstes Picknick fand in diesem Garten statt,
alle waren zufrieden und alle wurden satt.
Es folgte der Garten Imig/Gerold in Bedburg-Hau,
war das eine bunte Staudenschau!
Blüten wie Perlen an einer Kette,
Mutter und Tochter gärtnern hier um die Wette.
Einen dann mußten wir noch absolvieren –
die Herren Lucenz und Bender waren beim Hausrenovieren,
der Garten war deshalb vielleicht nicht so schön,
besser kann man ihn in deren Buch besehn.
Am Abend wurde dann serviert am Tisch,
manche bekamen Gewinne – andere nur Köhlerfisch.
Sabine und Marion erhielten noch das silberne Schneidebrett,
danach fielen wir alle erschöpft ins Bett.

3. Tag
Pünktlich am Donnerstag an der Gartenpforte
steht Frau Beauvy und wir verteilen uns um die Buchsbaumborte.
Das war der Garten, wo man stapelweise Rosenbücher anschauen konnte,
der eine so – der andere sich lieber im Garten sonnte.
Nach einer guten Stunde verließen wir Geldern,
und auf ging´s nach Lottum zu den Rosenfeldern.
Der ein oder andere kaufte und dann
war wieder ein schönes Picknick am Waldesrand dran.
Im wunderschönen Garten der Familie Verheggen
konnte man die Lust auf die Dahlie entdecken.
Rose und Dahlie – wie kann das zusammen gehen?
Na prima – Ihr habt es in diesem Garten gesehen.
Zurück in Rees bei dem herrlichen Sonnenschein,
da ging doch nur noch eine Schifffahrt auf dem Rhein.

4. Tag
Heute besuchten wir den Garten von Herrn Hummelen,
wo sich die Hummeln im Mohne tummelten,
und weiter ging es im Sauseschritt
(den Bus mit Thomas nahmen wir nicht mit),
wir setzten über die Ijssel und kamen in Hollands kleinste Stadt,
die nur wenige, aber ganz hübsche Häuser hat,
eines davon gehörte den Herren von Bronckhorst, sie luden uns ein,
für eine Weile Gast in ihrem Haus und Garten zu sein.
Es folgte ein Märchen von Garten der Familie van Huet,
es war ein Garten so recht für die Seele und das Gemüt.
In Frau Krautwigs Garten hat dann so mancher gedacht,
wie viel Arbeit doch ein zu großer Garten macht.

5. Tag
Heute nun treten wir wieder die Rückreise an,
doch vorerst zieht uns Schloss Dyck in seinen Bann:
Ein englischer Landschaftsgarten mit ganz alten Bäumen,
auch das war schön, wir sollten es nicht versäumen.
Die Reise neigt sich dem Ende zu – wir wollten Euch zeigen
eine Vielfalt Privatgärten im bunten Reigen.
Welcher war wohl der schönste im ganzen Land?
Ein jeder für sich seinen Favoriten fand.
Ich leider muss noch etwas warten –
(Ihr wisst schon……)
auf den allerschönsten – meinen eigenen Garten.

Gisela Henze   (zum Fotoalbum bitte hier klicken)


 


 
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Rosenreise Cornwall 2008

1. Tag
Schon wieder ist ein Jahr vergangen,
die ersten Rosen haben angefangen
zu blühen – doch wir, wir lassen alles stehen,
denn wir wollen ja auf Rosenreise gehen.
Im Bus ein jeder seinen Nachbarn fand –
und auf geht es nach Engeland.
Den Garten von Gerard Heubrecq im Eilesschritt,
und auch sein Rosenfeld nehmen wir noch mit,
um dann in Calais einen Zwischenstopp einzulegen;
heute war´s heiß – doch Wetterprognose: morgen gibt´s Regen.

2. Tag
Der Tunnel – die meisten von uns sind längst alte Hasen –
und angstfrei konnten wir durch den Tunnel rasen,
einen Tunnelschnaps gab es noch dazu,
und wir erreichten die grüne Insel im Nu.
In der Grafschaft Kent konnten wir Groombridge anschauen,
das ist der Garten mit den vielen Pfauen.

3. Tag
Drei Gärten heute – leider bei Regenwetter,
doch später wurde das Wetter better and better.
Der Garten um Roseland House war klein aber fein,
welch eine Pracht wird das wohl im Sommer sein?
Lanhydrock war prachtvoll und hat sicher allen –
selbst Eilike trotz keiner Rosenblüte – gefallen.
Danach mussten wir uns erst einmal stärken.
Ein großes Dankeschön meinem Personal möchte ich hier vermerken,
die Lady-Di-Gedächtsnisschürze
gab allen Picknicks die richtige Würze.
Weiter ging es zum Trebah Garden – ein wahres Paradies,
ich habe wirklich noch nie eines gesehen wie dies.

4. Tag
Heute sahen wir zwei Gärten mit Meeresbuchtenblick,
auch an diese denke ich wohl mein Leben lang zurück:
Glendurgan mit vielen Exoten und in der Mitte ein Labyrinth,
wo sich bestimmt schon oft hat verlaufen ein Kind.
Es folgte Trelissik Garden – oh welch eine Pracht,
da hat sicher so manchem das Herze gelacht.
The lost gardens of Heligan machten an diesem Tag den Schluss,
alle drei Gärten sind für den Gartenfreund ein Muss.
Und bevor wir endlich fahren heim,
ist noch einmal die traditionelle Creametea-time.

5. Tag
Heute nun Koffer gepackt und plötzlich Alarm: es brennt, es brennt,
das ganze Hotel irritiert durch die Flure rennt.
Es war nur ein Toaster, das Hotel bleibt stehen,
wir steigen in den Bus und sagen auf Wiedersehen.
Dann noch eine lange Fahrt bis Dover –
Ab durch den Tunnel und alles ist over.

6. Tag
Wir haben die Tage so viel gegessen, haben jetzt freien Raum
und können noch ganz viele Lensrosen verstau´n.
Ein letztes Picknick – nun ist der 5-Rosen-Service vorbei,
und morgen beginnt wieder das allgemeine Garteneinerlei,
doch etwas müssen wir alle noch warten,
auf den allerallerschönsten – den eigenen Garten.

Gisela Henze   (zum Fotoalbum bitte hier klicken)


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Gartenbesuch aus der Schweiz

Die Rosengruppe der Region Basel unter der Leitung von Frau Hersberger-Tschudin waren zu den Hannoverschen Rosenfreunden gekommen, um einige öffentliche und private Gärten anzusehen.

Einundvierzig Schweizer Rosenfreunde brachte der Bus am 26.6.07 auch zu unserem Garten.

Erwartungsvoll begrüßten wir uns und stellten danach fest: Das sind Garten- und Rosenfreunde, wie man sie sich wünscht! Interessiert, wissbegierig, sehr nett! Man hatte das Gefühl, dass man sich schon länger kennt. Der Garten wurde bis in den hintersten Winkel durchstreift. „Wie heißt diese Rose?“ „ Der Sonnenhut hat aber eine tolle Farbe, wie heißt er, und wo bekommt man ihn?“ „Was tun Sie gegen Schnecken?“ „ Wann schneiden Sie die Buchshecken.“ „ Wie lange dauerte es, bis die Buchskugel so groß wurde?“

Mein Mann war mit einer Gruppe im Wildrosengarten unterwegs und erzählte u. a. auch über den Mammutbaum, Fledermäuse, Ringelnattern und die Vogelwelt.

Wir hätten gerne noch viel mehr Zeit gehabt, denn es gab noch so viele Fragen. Aber ein plötzlicher Regenschauer beendete die Gartenbesichtigung. Es war auch Zeit. Das bestellte Essen wartete, und dann stand noch die Besichtigung der schönen Stadt Celle auf dem Programm.

Danke, liebe Baseler Rosenfreunde, für den Besuch und herzliche Grüße von den Rosenfreunden aus Hannover.

Anne und Eberhard Hentschke   (zum Fotoalbum bitte hier klicken)>

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Reisegruppe



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Reise in die Schweiz 2007

Rosenreise vom 30.5. – 4.6.2007 in die Westschweiz

Wie auch in den Vorjahren organisierte das Freundeskreis-Ehepaar Henze eine wunderschöne Reise.
Die Länge der An- und Abreise nach Leysin wurde jeweils durch einen Zwischenaufenthalt in Rheinfelden unterbrochen. So bekamen wir auf der Hinreise den Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim zu sehen, mit moderner Gestaltung und Pflanzenbildern natürlichen Charakters. Auf der Rückreise besuchten wir das Landhaus Ettenbühl bei Bad Bellingen, mit seinen 3 ha. top-gestalteten Gartenräumen.

Dazwischen lagen vier Tage und elf ganz unterschiedliche Gärten in der Schweiz.

Die für mich herausragenden waren: drei Privatgärten in Ollon, Froideville und St. Triphon. Alles liebevoll, individuell gestaltete Gärten mit Besonderheiten und großer Vielfältigkeit. Diese Gärten leben durch und mit ihren Gestaltern in unverwechselbarer Art und Weise.

Im Irisgarten am Schloß Vullierens war der professionelle Hintergrund unverkennbar. Von den öffentlichen Parks wirkte der Parc de la Grange in Genf sehr erhaben durch seine Größe und den besonderen Baumbestand sowie durch 200 Rosensorten sehr farbenfroh. Im Rosarium am Place Generale Guisan in Lausanne bestach die fein aufeinander abgestimmte Gestaltung von Kletter-, Strauch- und Beetrosen mit Stauden und Gehölzen. Es gab auch noch Anlagen, in denen die Rosen in Reih‘ und Glied aufgepflanzt waren.

Was den besonderen Reiz der Reise ausmachte, war das freundschaftliche Miteinander in der Gruppe selbst sowie die Herzlichkeit der Gartengastgeber.

Ch. Stevens-Ihle   (zum Fotoalbum bitte hier klicken)

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Schweizreise 2007

Wieder einmal ist es soweit,
die Rosenfreunde sind bereit,
wollen auf große Reise gehen
und mal Schweizer Rosen sehen.
Dreizehn Gärten stehen auf dem Programm,
fangen wir mit dem Schaugarten Hermannshof an.
Wir sahen Stauden und einen Baum mit Blitzableiter…
und bald ging es auch schon nach Rheinfelden weiter.

2. Tag
Am nächsten Morgen haben wir etwas illegal „über die Grenze gemacht“,
die Sonne hatte da noch wunderschön vom Himmel gelacht.
Wir haben die schneebedeckten Berge der Alpen genossen
und diesen schönen Tag mit Schlehenlikör begossen.
Es gibt noch Mitreisende – Namen wollen wir nicht nennen -,
die die ganze Welt aber nicht die Alpen kennen. Eindrucksvoll war das Arboretum in St. Triphon mit dem Gärtner des Herrn,
an diesen tatkräftigen alten Herrn erinnert man sich sicher gern.
Dann kam ein kleiner Garten mit Edelrosen voll bestückt,
manch einen hat auch diese Vielfalt sehr entzückt.
Weiter ging es hoch hinauf in die Berge nach Leysin im Kanton Waadt,
dort angekommen begann der Regen, und das war sehr schad´.
Die Berge verschwanden im Nebel und in der Nacht,
und als wir nach wohlverdientem Schlaf wieder aufgewacht
hingen wir immer noch mitten in den Wolken drin.
Wir fahren nach Genf – dort wird die Sonne scheinen – das macht Sinn.

3. Tag
In Genf sahen wir drei öffentliche Grünanlagen,
na ja, ganz nett, hörte ich so manchen Rosenfreund sagen.
Wir Hannover Rosenfreunde sind ganz schön verwöhnt, liebe Leute,
wir lieben etwas andere Gärten und nicht solche wie heute.
Das Highlight des Tages war im Bus das Picknick als Event,
das war super, das weiß man auch, wenn man das „Buspersonal“ kennt.
Dank an Sabine, sie ist und bleibt ein Verkaufsgenie,
da freut sich der Thomas, sie hat verkauft wie noch nie.

4. Tag
Auf den Irisgarten im Schloss Vullierens war ich sehr gespannt,
ein jeder bei der großen Auswahl sicher seine Lieblingssorte fand.
Im Rosarium von Alain Tschanz haben wir nicht nur Picknick gemacht,
sondern rundherum haben uns besonders schöne Rosen angelacht.
Frisch gestärkt führte uns dann unsere Fahrt
in den Privatgarten Schüsselé von besonderer Art,
dort hat es geblüht in allen Ecken und betörender Rosenduft
lag über uns – neben uns – unter uns – überall in der Luft.
Am Abend gab es Raclette und es klangen die Gläser,
und wir erfreuten uns alle am Schweizer Alphornbläser.

5. Tag
Heute wurden schon wieder die Koffer verstaut und dann
ging es ab in die Grünanlagen von Lausanne.
Dort staunte jeder und es wurde viel fotografiert,
denn es gab gute Beispiele, wie man Rosen mit Stauden kombiniert.
Im Privatgarten der Familie Peitsch haben wir uns sehr wohl gefühlt,
trotz der Regenwolken hat das Wetter gut mitgespielt.
Dann ging es nach Aubonne und Abschluss an diesem Tage
war eine Führung im Arboretum zur Wildrosenanlage.

6. Tag
Als Höhepunkt steht heute auf dem Programm nur noch Ettenbühl,
Mittagessen in Heidelberg und dann hab ich nur noch ein Ziel:
zurück nach Hannover in den eigenen Garten,
den allerschönsten – doch etwas müssen wir alle noch warten.


Gisela Henze


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Blick auf die Berge



Reisegruppe
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Reise nach Wien 2006

1. Tag

Wir sind wieder auf Reisen und stehen im Stau,
wir wollen nach Wien, das weiß ich genau.
Um die lange Zeit zu verkürzen
werden wir sie mit Marillenschnaps würzen.
Spät abends kommen wir endlich beim Holzinger an,
zuerst essen – und dann ist nur noch schlafen dran.

2. Tag

Ein Blick zum Himmel, ja, was ist denn das?
Es regnet in Strömen und alles ist nass.
Doch das Wetter kann uns bestimmt nicht verdrießen,
wir werden Frau Lungenschmidts Garten genießen.
Und welch ein Wunder, als wir in Baden sodann,
Petrus sich eines besseren besann:
Er ließ die Sonne vom Himmel lachen
und uns ein schönes Picknick machen.
Im Garten Klein haben sich dann die Geister geschieden,
manche entsetzt, die anderen können sogar Brennnesseln lieben.
Beim Holzinger blieb dann die Küche kalt,
denn wir fuhren zum Heurigen in den Wiener Wald.
Für mich war dieser Tag recht gelungen,
viel gesehen, viel gelacht und Addi hat so schön gesungen.

3. Tag

Heute am dritten Tag am Sonntagmorgen,
liebe Rosenfreunde, haben wir keine Wettersorgen.
Wir fahren gemütlich nach Wien hinein,
um bis mittags in den Gärten von Hirschstetten zu sein.
Nachmittags ging es zu Dornröschen ins Straßertal,
im Schlosshof blühten die Rosen in großer Zahl,
dort haben wir zwar den Prinzen vermisst,
er hat sein Dornröschen wohl noch nicht wach geküsst.
Die Küsse fanden erst am Abend statt,
ein jeder tat es, der gewonnen hat.
Mein Prinz, der hat dieses so recht genossen,
und so ist der dritte Tag nun auch schon verflossen.

4. Tag

Am Montag hat wieder die Sonne vom Himmel gelacht,
und wir haben uns alle stadtfein gemacht.
Wir erlebten Wien zu Fuß und per Bus
und dann vielleicht ein Stück Sachertorte zum Schluss.
Vom Abend kann ich dann noch berichten:
Schifferklavier, Polonaise, Csardas, Zirtaki und andere Geschichten.

5. Tag

Heute heißt es Kofferpacken und ab auf die Piste,
und drei Gärten stehen noch auf unserer Liste:
So will ich mit dem ersten starten,
es war in Seitenstetten der Klostergarten.
Weiter ging es, die Straßen wurden eng und enger,
schafft es der Bus? – Thomas wurde bang´ und bänger,
doch wir erreichten unser Ziel und machten Pause,
es gab bei Frau Gruber eine leckere Bretteljause.
Der Botanische Garten in Linz bildete den Schluss,
ich denke, jeder Garten heute war ein Genuss.
Abends sah ich Rosenfreunde prüfen genau
die Rosen am Ufer oder ob die Donau auch blau.

6. Tag

Auf geht es nach Hause mit Stopp in Weiden zum Essen,
leider wieder einmal wurde unser Kommen vergessen.
Und nun auf zum Endspurt, ein wenig muss jeder noch warten
auf den eigenen und sicher den schönsten Garten.
Ja, das war ein Bus voller Urlaubstage und eine Tüte mit Möwengeschrei,
wir bedanken uns beide und hoffen, ihr seid beim nächsten Mal wieder alle dabei.

Gisela Henze   (zum Fotoalbum bitte hier klicken)

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