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Wir über uns |
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Meine Lieblingsrose im Jahr 2009
Verzeichnis:
Lieblingsrose von Hartmut Brinkmann
Lieblingsrose ´Laguna´
KOSMOS´ und ´Amadeus´ gehören noch immer zu meinen Lieblingsrosen. Aber in diesem Jahr ist ´Laguna´ auf Platz 1 geklettert. W. Kordes´ Söhne haben sie 2004 in ihrem Klettermaxe-Sortiment auf den Markt gebracht. Ich habe sie 2005 in unserem Westersteder Hausgarten ans Rosenportal gepflanzt. 2007 ist sie ADR-Rose geworden. Und als ich im Frühjahr 2008 in unserem hannoverschen Kleingarten an exponierter Stelle mehrere Quadratmeter umpflügen musste, da war Platz für einen neuen Obelisken, und für eine neue ´Laguna´.
Die öfterblühende Kletterrose präsentiert in dichten Dolden stark gefüllte, bis zu zehn Zentimeter große Blüten in kräftigem Pink. Sie ist unempfindlich gegen Sternrußtau, bekommt fast nie Mehltau. Und sie duftet, dass es eine reine Freude ist – ein schöner Willkommensgruß am Eingang zu unserem kleinen Gartenreich. Und wie schnell sie gewachsen ist, zu beiden Seiten des Bogens kräftig in die Höhe, zweieinhalb Meter waren schnell erreicht, vielleicht sogar drei, und nach den Seiten ist sie reichlich verzweigt. Auch im unteren Bereich zeigt ´Laguna´ willig Farbe. Ich bin sicher: Auch am neuen Platz wird sie ein Hingucker und Hinschnupperer werden.
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 ´Laguna´
 ´Laguna´
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Lieblingsrosen von Anne Hentschke
´Werner von Blon´,
ist eine moderne Strauchrose, gezüchtet 1993 von Karl Hetzel.
Ihren Namen hat sie von Werner von Blon, der von 1980 bis 1992 Oberbürgermeister der Rosenstadt Zweibrücken war.
Dieser kleine Rosenstrauch - bei uns ist er ca. 70 cm hoch, er wird auf besserem Boden ca. 1 m hoch - besticht durch seine Blüten. Sie sind klein, halbgefüllt, lilarosa/mauve, haben einen leichten Duft und stehen in dichten Dolden. Das Laub ist gesund. Zu meiner Freude blüht die Rose öfter.
Auf die Gesundheit der von ihm gezüchteten Rosen legte Karl Hetzel großen Wert. Seine wohl bekanntesten Rosen sind ´Super Excelsa´ und ´Super Dorothy´. Gesehen habe ich ´Werner von Blon´ zum ersten Mal auf der Insel Mainau, und ich war sofort von ihr fasziniert. Gefunden haben wir sie in der Bio-Rosenschule Ruf in Bad Nauheim-Steinfurt, wo wir sie dann auch kauften.
´Werner von Blon´ eignet sich auf Grund ihrer Größe sehr gut für kleine Gärten. Bei uns steht sie in einem Teppich von Polsternelken.
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 ´Werner von Blon´
 ´Werner von Blon´
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´Nur Mahal´,
eine Moschata-Hybride, gezüchtet von Pemberton 1923.
Sie hat süß duftende, halbgefüllte Blüten in einem angenehmen karminrot, die den ganzen Sommer über erscheinen. Wenn man sie gewähren lässt, bildet sie lange, weit überhängende Triebe, die den Strauch bis 1,7 m hoch und 1,5 m breit werden lassen.
Bei uns steht sie auf einem Terrassenbeet und wird durch entsprechendem Schnitt kompakt gehalten.
Das Laub ist gesund, ohne jegliches Spritzen. Wenige Stacheln sind angenehm beim Schneiden.
Was bedeutet der Name ´Nur Mahal´?
Der Sage nach war Nurmahal eine indische Prinzessin, sehr einflussreich, und verheiratet mit dem Maharadscha Dschahangir. Und sie war die Erste, die eine Methode zur Gewinnung von Rosenöl erfand.
Eine Sage nur, aber der Züchter Pemberton mag davon fasziniert gewesen sein und nannte seine Rosenschöpfung nach dieser Prinzessin.
Zur Blütezeit freue ich mich jeden Tag über ´Nur Mahal´, wenn ich auf dem Weg zur
Haustür an ihr vorbeigehe und mich der köstliche Moschataduft umweht.
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 ´Nur Mahal´
 ´Nur Mahal´
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Lieblingsrosen von Eberhard Hentschke
´Gravin Michel d´ Ursel´,
(Züchter : Louis Lens 1994)
Im Jahre 1994 führte uns die Rosenreise unseres Freundeskreises Hannover nach Belgien. Diese Rosenreise wird mir immer in sehr guter Erinnerung bleiben, fuhren doch Hedi und Dr. Wernt Grimm sowie Gerda Nissen mit nach Belgien. Im Kasteel Hex trafen wir den berühmten belgischen Rosenzüchter Louis Lens, und wir lernten die Schlossherrin Gräfin Michel d ´Ursel kennen.
Louis Lens hat im gleichen Jahr die Strauchrose ´Gravin Michel d´ Ursel´ gezüchtet, zum Andenken an die Gräfin und als Anerkennung ihrer Verdienste um die Rose; denn die Gräfin liebte die Rosen. Sie öffnete in jedem Jahr ihren herrlichen Schlosspark und führte viele Menschen an die Rosen heran. Als ich von dieser Rose hörte, stand für mich fest: Diese Rose muss ich haben. Ich bestellte sie bei der Rosenschule Velle in Oudenburg/Belg. (www.lens-roses.com)
Seit zehn Jahren steht diese wunderbare gesunde, duftende und winterharte Strauchrose in unserem Garten. In jedem Jahr hat sie uns durch ihre Blütenpracht erfreut. Sie ist ca. 1,20 m hoch und 1 m breit. Die Blüten sind halbgefüllt, die Farbe variiert von Pfirsichrosa mit einem Magentaschein in der Blütenmitte nach Hellgelb. Sie zeigt ihre gelben Staubgefäße. Das junge Laub ist braunrot.
´Gravin Michel d´ Ursel´ kann ich uneingeschränkt für jeden Garten empfehlen.
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 ´Gravin Michel d´ Ursel´
 ´Gravin Michel d´ Ursel´
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´Ghislaine de Féligonde´
Züchter : Turbat, Einführungsjahr 1916
Seit mehr als 15 Jahren erfreuen wir uns in jedem Jahr an der Multiflora-Hybride
´Ghislaine de Féligonde´ in unserem Garten.
Ab Juni ist sie übersät von Knospen und Blüten. Die Farbscala der Blüte reicht von dunkelgelb, gelb, apricot bis fast weiß, und dazu die goldenen Staubgefäße. Also ein Farbspiel in vielen Gelbtönen.
Sie blüht fast durchgängig bis in den Herbst hinein.
´Ghislaine de Féligonde´ist vielseitig einsetzbar. Am besten eignet sie sich als Solitärpflanze; denn sie entwickelt sich zu einem wunderbaren Rosenstrauch von über 2 m Höhe und Breite.Man kann sie aber auch als Kletterrose einsetzen.Angenehm ist in diesem Zusammenhang, dass sie nur wenige Stacheln hat.
´Ghislaine de Féligonde´ist gesund, wüchsig, winterhart und zeigt im Frühjahr als eine der ersten Rosen ihr schönes, hellgrünes Laub.
´Ghislaine de Féligonde´ verträgt Halbschatten und ist auch für Gärten mit magerem Boden geeignet.
Diese insgesamt pflegeleichte Rose kann ich uneingeschränkt für jeden Garten empfehlen.
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 ´Ghislaine de Feligonde´
 ´Ghislaine de Feligonde´ |
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Lieblingsrose von Horst Hilscher
´BONICA 82´
Beschreibung
Die Beetrose / Strauchrose ‚BONICA 82’ - Syn. Meidomonac - wurde von Meilland gezüchtet und kam1982 in den Handel.
Ihre Eltern sind (Rosa Sempervirens X Mademoiselle Marthe Carron) X Picasso.
BONICA 82 ist sehr resistent gegen Mehltau (++) und Sternrußtau (++), und sie ist außerordentlich frosthart - deshalb auch für extreme Lagen geeignet.
Diese Rose ist im Aufblühen gut gefüllt mit 25-30 Petalen in frischem gesundem Rosa und zeigt später ein schönes Auge mit gelben Staubgefäßen. Die Blüten haben an Sommerabenden einen sehr feinen zarten Duft – passend zur Zartheit der Farbe. Blütengröße ca. 8 cm. Anzahl der Blüten pro Stiel 15-20 Stück.
Die Wuchsform ist (je nach Schnitt) locker strauchartig bis bogig überhängend, bis ca 120 cm hoch und im Durchmesser (bei Einzelpflanzung) ca. 120 cm.
Bonica kann in 3er-Gruppen oder in Flächen als Bodendecker gepflanzt werden.
Meine Erfahrung
Diese ‚mädchenhafte Zartheit’ (ein Ausdruck meiner Frau beim ersten Anblick der Blüte) ist besonders eindringlich, wenn ‚Bonica 82’ - auf einen Stamm von ca. 140 cm veredelt - in Augenhöhe bewundert werden kann. So haben wir sie zum ersten Male – als Einzelblüte! – gesehen. Dieser Halbstamm war die erste ‚Bonica’ in unserem Garten.
Sehr bald danach sah ich, dass Bonica auf Wildunterlage veredelt ODER ‚wurzelecht’ – aus STECKLINGSVERMEHRUNG – angeboten wird. Ich habe beide Möglichkeiten ausprobiert und bin von den wurzelechten (stecklingsvermehrten) Bonicas begeistert – die kann man nach vielen Jahren noch wie eine Wildrose bis auf den Wurzelhals herunterschneiden, und sie wird Ihnen immer wieder einen neuen jungen Strauch hervorbringen.
Ich habe durch die Stecklingsvermehrung jetzt fast 30 Stück. Wenn es zuviel werden, schneide ich sie ganz herunter, grabe sie aus und verschenke sie. Alle beschenkten Freunde sind begeistert.
Meine Bonicas beginnen ihre üppige Blütenpracht ende Mai, erneuern in guten Rosenjahren ihren Blütenflor bis zu 5 mal und blühen bis zum ersten Schnee.
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 ´Bonica82´
 ´Bonica82´
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Lieblingsrose von Eugen Markwardt
Meine Lieblingsrose ist die Kletterrose ´Santana´.
Sie ist von Tantau gezüchtet und 1985 eingeführt worden.
Meiner Meinung nach ist sie eine der besten roten Kletterrosen.
´Santana´ ist bei mir an der Hausseite südöstlich ausgerichtet und hat seit
1994 eine Grösse von 2,00 x 4,00 m erreicht. Sie blüht überreich bis zum Frost
und ist absolut pflegeleicht und auch recht unempfindlich gegen
Rosenkrankheiten.
Ich empfehle Sie ständig, und es sind nur begeisterte Rückmeldungen erfolgt.
Die einzige Einschränkung ist vielleicht der schwache Duft.
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 ´Santana´
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Lieblingsrosen von Christine Otto
´Frau Eva Schubert´
Ich möchte Ihnen eine Rose vorstellen und nahe bringen, die mit zu den größten Freuden gehört, wenn ich durch den Garten gehe und sie betrachte.
´Frau Eva Schubert´ ist eine Kletterrose, 1937 von Tepelmann gezogen und, nachdem sie lange wenig Beachtung fand, ist sie nun doch wieder in einigen Rosenschulen zu haben.
Sie verdient es auch, nicht vergessen zu werden, ist doch ihr zartes Rosa noch im November im Garten zu sehen. Dann steht sie noch im vollen, leicht gelb verfärbten Laub.
Sie wird etwa 2 bis 2,5 m hoch mit sehr zarten, biegsamen Trieben, die sich gut leiten lassen. Das Laub ist vom hellen Grün der Multiflora-Abkömmlinge. Sie bleibt die ganze Blütezeit über gesund. Von großer Blühwilligkeit erfreuten mich Blütendolden von besonderer Pracht und Größe.
7 – 8 kleine rosarote Blüten von jeweils 3 cm Durchmesser waren an jeder Dolde.
Die Kletterrose ´Kir Royal´
Wurde 1995 von der französischen Rosenschule Meilland in den Handel gebracht. 2002 wurde sie ADR-Rose.
Sie ist eine üppig wachsende Kletterrose, eher schon ein breiter, hoher Strauch.
Bei mir umfasst sie im Vorgarten einen dicken, gemauerten Pfeiler und legt sich sehr gefällig darüber. Sie wird bis 3 m hoch, die sie mühelos erreicht. Ihr Laub ist hellergrün und meistens gesund. Sie blüht im ersten Flor Anfang Juni überwältigend reich mit zartem Duft.
Die einzelne Blüte wirkt seidig und durchscheinend in einem schönen Rosa mit zartroten Einsprenkelungen.
Bei mir hat sie den ganzen Vormittag Sonne. Es ist ein wunderschöner Anblick, wie sie über den Zaunpfeiler blickt.
Sie ist unempfindlich gegen Mehltau. Sternrußtau schüttelt sie ganz schnell wieder ab, wenn er mal auftritt.
Sie blüht Ende August nochmals nach. Ihre Triebe sind kräftig und reich bestachelt.
Für mich ist sie eine Bereicherung im Garten.
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 ´Eva Schubert´
 ´Kir Royal´
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Lieblingsrose von Vera Remane
Rosa filipes 'Kiftsgate'
In meinem kleinen Garten gibt es seit Jahrzehnten ein großes marodes Bassin, das irgendwann überdacht und zum Schuppen umfunktioniert wurde und nun alle Gartenutensilien beherbergt.
Vor langer Zeit hatte ich Efeu an die Ostseite dieses Gebäudes gepflanzt, da ich es gerne unter einer immergrünen Decke verstecken wollte. Trotz geduldigen Wartens über Jahre hinweg wuchs der Efeu aber nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. So entschied ich, zur Verstärkung und Unterstützung - und nun an die Westseite des Schuppens - eine Rose zu pflanzen. Bedingung: Sie musste mit dürftigem Boden zurecht kommen, und ihre Ranken sollten ungefähr eine Länge von fünf Metern erreichen.
In einer Rosengärtnerei ließ ich mich beraten. Man legte mir dringend eine Rosa filipes 'Kiftsgate' ans Herz, und ich erwarb sie.
Viel Bodenfreiheit konnte ich meiner neuen Rose nicht einräumen. Ein kleines Loch unter einem aus dem Pflaster genommenen Stein musste genügen. In diese Aussparung von ungefähr 10 x 20 cm zwängte ich - wider besseres Wissen - die Wurzeln der Container-Kiftsgate. In der Folgezeit bekam sie meine ungeteilte Aufmerksamkeit und immer mal wieder Extrarationen Wasser. Die kleinen, dünnen Ranken dankten es nach einigen Wochen mit vorsichtigem Wachstum.
Dann fielen mir Artikel zum Thema Kiftsgate in die Hände. Ich las, dass sie mit Ranken bis zu 45 m Länge (!) gesichtet worden sein soll, mit mageren Böden einverstanden ist, aber eine gewisse Frostempfindlichkeit an den Tag legt. Das konnte ja noch spannend werden!
Inzwischen wohnt Kiftsgate seit gut fünf Jahren in meinem Garten. Ihre Wurzeln haben sich ohne jeglichen Protest durch das dicke Kiesbett unter der Pflasterung, vermutlich bis zum Ackerboden in der Tiefe, hindurchgearbeitet und finden dort ihre Nahrung. In jedem Winter frieren ihre Rankenenden um ca. 50 cm zurück. Während der Vegetationszeit wird das aber durch ein Triebwachstum von zwei Metern und mehr sofort wieder reichlich ausgeglichen.
Das Wachstum dieser Rose ist unglaublich ungestüm. Sie bedeckt schon lange das komplette Schuppendach und schickt ihre Triebe weit darüber hinaus. Dort, wo sie einst in ein kleines Pflanzloch gezwängt wurde, genügt ihr das Dach nicht mehr als Auflage. Ihre Ranken haben sich darüber zu einer Mauer aufgetürmt. In jedem Jahr muss ich das ausufernde Wachstum durch einen sehr scharfen Rückschnitt eindämmen. Das ist durch die dichte Hakenbestachelung der Triebe eine sehr mühsame Arbeit.
Aber dann das: Im Frühsommer ist das Schuppendach für zwei bis drei Wochen bedeckt mit einer dicken, duftenden Schicht "Junischnee" und umschwirrt von unzähligen Insekten. Die reinweißen einfachen Blüten haben spektakuläre leuchtend gelbe Staubgefäße. Im Herbst trägt die Rose dann Büschel kleiner orangeroter Hagebutten.
Fazit: Rosa filipes 'Kiftsgate' ist eine Rose, die sich ohne jedes Hätscheln oder spezielle Rosenkenntnisse auch unter widrigen Bodenverhältnissen nicht nur behauptet sondern sehr energisch durchsetzt. Um ihre Blütenschönheit richtig zur Geltung bringen zu können, benötigt sie allerdings sehr, sehr viel Platz.
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 Rosa filipes 'Kiftsgate'
 Rosa filipes 'Kiftsgate'
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Lieblingsrose von Ulrike Schnabel
R.´helenae´
Diesen Rambler liebe ich besonders, weil er alle Vorzüge hat, die eine
Rose für den naturgemäßen Garten haben sollte.
Sie ist frohwüchsig, ausgesprochen gesund, ziert durch ein vielfältiges
Erscheinungsbild. Der rötliche Austrieb im Frühsommer, die
widerstandsfähigen glänzenden Blätter, einfache, duftende weiße Blüten
mit gelben Staubgefäßen locken zahlreiche Insekten an, und im Herbst
leuchten orangerote Hagebutten, die Vögel in Scharen in diese prall
gefüllte Speisekammer locken. Kurzum: die reine Gartenfreude!
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 ´R.´helenae´
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Lieblingsrose von Frank Schwarz
´Frau Sophie Meyerholz´
Akzeptierter Name Rosa L.
Informale Kategorie Lambertianarose
Name des Züchters Vogel, M.
Jahr der Züchtung/Einführung 1942
Farbe rosa
Blütengröße mittelgroß
Füllung gefüllt
wenig Duft
Höhe hoch, über 120 cm
Warum ist das meine Lieblingsrose?
Ehrlich gesagt, weil diese Rose im Jahr 1942 vom Züchter Vogel
für meine Großmutter Sophie Meyerholz gezüchtet worden ist.
Diese wunderschöne Rose steht im Rosarium Sangerhausen und seit dem Herbst 2006 dank der Hilfe und Unterstützung von Frau Brumme auch bei mir im Garten.
Ich bin stolz, daß auf diesem Wege meine seit über 35 Jahren verstorbene Großmutter ein wenig in meiner Nähe ist. Bei jedem Anblick dieser Rose denke ich an meine wunderschöne Kindheit im Rosengarten meiner Großeltern zurück.
Aber auch aufgrund der Blütenform, des Wuchses und der Farbe
ist mir diese Rose an´s Herz gewachsen.
Sie ist robust und gehört der Moschata Rosenfamilie an.
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 ´Frau Sophie Meyerholz´
 ´Frau Sophie Meyerholz´ |
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Lieblingsrose von Adelgunde Luise Seidel
´Louise Odier´
Züchter: Margottin, Einführungsjahr 1851
Eine meiner Lieblingsrosen ist diese schöne rosafarbene Bourbonrose. Im Frühjahr 1994 wurde sie in unseren Garten gepflanzt und ich habe sie damals nur wegen ihres Namens bestellt. Von meiner Großmutter bis hin zu meinen Enkeltöchtern heißen nämlich alle Frauen in unserer Familie mit erstem oder zweitem Vornamen Luise. ´Louise Odier´ war also ein Muß für unseren Garten und sie hat uns nicht enttäuscht.
´Louise Odier´ ist eine öfterblühende Strauchrose, die bei mir jetzt ungefähr 2 m hoch ist. Unten herum ist der Strauch kahl, aber das ist auch ihr einziger Schönheitsfehler. Sie fängt schon sehr früh an zu blühen, in Büscheln mit zwei bis drei Blüten an einem Stiel. Die Einzelblüte ist stark gefüllt, bis 7 cm groß und sie hat einen intensiven, lieblichen Duft.
´Louise Odier´ hat einen sonnigen Platz im Vorgarten, ist sehr winterhart und obwohl sie nicht gegen Blattkrankheiten gespritzt wird und auf leichtem Sandboden steht, auch sehr gesund.
Für Sträuße ist diese Alte Rose gut geeignet, denn die Blüten halten sehr lange und die Knospen öffnen sich auch in der Vase. Ich habe viel Freude an dieser schönen Rose.
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 ´Louise Odier´
 ´Louise Odier´
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Lieblingsrose von Katrin Uter
´Aicha´(Pimp.-Hybride Peterson 1963)
eröffnet den Reigen der Frühlingsrosen. Ihre großen einfach bis halbgefüllten, stark duftenden, gelben Blüten werden gekrönt von auffallend bronzenen Staubgefäßen, die aus einem tiefroten Grund aufsteigen.
Die Blüten sitzen dicht an dicht an ihren elegant überhängenden Zweigen und hüllen den ganzen Strauch wie in eine lichte Wolke.
Sie blüht vereinzelt den ganzen Sommer nach. Im August schmückt sie sich mit einem reichen Nachflor.
Ihre schwarzen, kugeligen Hagebutten werden rasch von den Vögeln verspeist.
Einen zauberhaften Abgang schenkt sie uns spät im Jahr mit einer goldenen Herbstfärbung, aus der die letzten gelben Blüten hervorleuchten.
In Ronnenberg auf kargem Muschelkalk gedieh sie üppig. Auch im Wettberger Pfarrgarten entwickelt sie sich – trotz Trockenheit und Wurzeldruck einer alten Birke – kräftig und gesund.
3 x 3 m sollten wir für diese absolut winterharte Schönheit schon einplanen.
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 ´Aicha´
 ´Aicha´
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Lieblingsrose von Eilike Vemmer
Geht es Ihnen nicht auch so? Gerade Mitte September zeigen viele Rosen noch einmal eine so wunderschöne Blüte, dass ich bei jeder sagen möchte: Meine Lieblingsrose! Fünf Rosen möchte ich trotzdem besonders hervorheben. Alle fünf haben mir, so lange ich sie im Garten habe, nur Freude gemacht.
Meine Mutter wurde einmal zu ihren Lieblingsrosen gefragt und antwortete: "Welche Rosen soll ich da nennen? Bei 20 000 und 30 000 Rosenarten und –sorten, unter denen ich genauso wenig eine Lieblingsrose habe wie unter meinen Kindern und Enkelkindern ein Lieblingskind. Ich habe alle gern, jede in ihrer Art, und ich bin nicht in der glücklichen Lage wie Dean Hole sagen zu können: ´Und wenn ich nur eine einzige Rose pflanzen dürfte, müsste es die ´Gloire de Dijon´ sein´, obwohl ich die auch zu schätzen weiß!"
'Hedi Grimm' ist eine meiner vielen Lieblingsrosen, die Rose, die 2005 in Sangerhausen auf den Namen meiner Mutter getauft wurde. Sie steht seit 1998 in unserem Garten, eine Züchtung von Louis Lens, die er meiner Mutter schickte und die sie an uns weitergab, weil sie aus gesundheitlichen Gründen die Rose nicht mehr in Kassel-Wilhelmshöhe pflanzen und pflegen konnte. Mich hat diese Lens-Züchtung von Anfang an begeistert wegen ihrer reichen Blüte besonders im Herbst, ihrer Gesundheit und Schönheit. Einige Jahre wuchs sie an einem Pfahl wie in Sangerhausen, bis sie ihren endgültigen Platz an einer Kletterrosenwand zwischen 'Mosel' und 'Ludvik Vecera' bekam.
Immer wieder bringt 'Hedi Grimm' kleine, leicht gefüllte, weiße, duftende Blüten in großen pyramidalen Blütenständen. Man kann sie auch als Strauchrose wachsen lassen oder in einen Obelisken setzen. Es ist eine der wenigen weichtriebigen, niedrigen, öfterblühenden Kletterrosen. In Deutschland bekommt man diese Rose nur bei Gerd Hartung, Rosarot-Pflanzenversand. Er hatte die Idee, in Sangerhausen zu Gunsten des Rosariums eine Rose auf den Namen meiner Mutter zu taufen und schlug die Lens-Züchtung LLX 9046 vor. Meine Mutter hätte sich darüber gefreut. Für mich bedeutet dieser Rosenname 'Hedi Grimm' auch die enge Verbundenheit meiner Mutter mit Louis Lens und dem Europa-Rosarium Sangerhausen
´Pink Swany´ mit ihren kräftig pinkfarbenen, stark gefüllten, nostalgischen Blüten und gesundem Laub bildet einen überwältigend schönen Blütenhügel. Ich habe sie im Sommer nicht ausgeputzt, sie wirft die verwelkten Blüten alleine ab. Im Frühjahr schneide ich sie kräftig zurück, damit der Sandkasten der Kinder ohne Kratzer benutzt werden kann. Dann bekommt sie auch ihre Handvoll Dünger. Das ist alle Pflege für das ganze Jahr. Auch in der Vase hält sie sich gut. Wenn stärkerer Frost nicht zu früh einsetzt, kann man Weihnachten noch einen Strauß von ihr schneiden.
´Pink Swany´(Meilland 2003) wurde 2003 ADR-Rose und wird als Beetrose angeboten. Bei uns wird sie gut 1 m hoch und 1,50 m breit. In Frankreich heißt sie ´Les Quatre Saisons´ (nicht verwechseln mit der uralten Herbstdamaszener ´Quatre Saisons´).
´Heavenly Pink´ macht ihrem Namen alle Ehre, sie zeigt wirklich ein klares, himmlisches Rosa. Ihre kleinen, stark gefüllten Blüten stehen in dichten Blütenpyramiden und duften fein. Der Strauch mit sehr gesundem Laub wächst geschlossen buschig bis etwa 1 m hoch und breit und ist dadurch auch ideal für kleine Gärten. Im Herbst treiben manchmal längere Triebe aus dem Strauch. Wenn es stört, kann man sie zurückschneiden. ´Heavenly Pink´ ist auch als Schnittrose gut geeignet.
´Heavenly Pink´ (Louis Lens 1997) ist eine hervorragende Moschata-Hybride und erhielt mehrere Auszeichnungen in Frankreich.
´Jean Stephenne´ braucht im Gegensatz zu ´Heavenly Pink´ Platz im Garten, um seine volle Schönheit zu zeigen. Die Blüten sind etwas größer als bei ´Heavenly Pink´ und zartrosa bis fast weiß, die Knospen rosa. Der Duft betört mich immer wieder in einigen Metern im Umkreis. Blühreich und sehr gesundes Laub bis zur Basis noch im Spätherbst macht die Rose zu einem Blickpunkt im Garten, wenn man ihr genug Platz zugesteht. Die Triebe breiten sich 1,50 m bis 2 m aus, der Strauch wird etwa 1,20 m hoch. ´Jean Stephenne´ verträgt auch mageren Boden und hatte bei unserem etwas rauen Klima seit 2002 keine Frostprobleme.
´Jean Stephenne´ (Lens Roses 2006) ist eine Moschata-Hybride und eine Züchtung von Ann Velle, der Lens-Nachfolgerin. Auch diese Rose erhielt bereits mehrere Auszeichnungen.
Über die ADR-Rose 'Hagenbecks Tierpark' (Meilland 1995) steht im BKN-Katalog: "Starkwüchsige Strauchrose, einmal im Frühsommer blühend, sehr robust und frosthart, problemlose Rose fürs öffentliche Grün." Der Herbst beginnt, doch meine Rose 'Hagenbecks Tierpark' hat noch eine letzte Blüte, als ob sie sich wie ich noch nicht vom Sommer trennen könnte.
The Last Rose Of Summer
Es ist die letzte Rose des Sommers,
allein gelassen mit ihrer Blüte;
all ihre reizenden Gefährten
sind verwelkt und vergangen.
Thomas Moore
Warum gehört eine nur einmal blühende Rose, die nicht einmal einen zierenden Hagebuttenschmuck hat, zu meinen besonderen Lieblingen?
Ja, problemlos ist sie, gesund und winterhart. Aber dazu ist sie eine Schönheit! In unserem Garten steht sie in einer lockeren Hecke vor einer Eibe zwischen einer Spiraea vanhouttei und der Lens-Moschatahybride 'Waterloo'. Schon im Frühjahr entzückt mich vor aller Blüte der rote Austrieb neben dem hellgrünen Austrieb von 'Waterloo' und dem Dunkelgrün der Eibe. Die Blütezeit beginnt gleichzeitig mit ´Waterloo´ Ende Mai/Anfang Juni. Die großen, halbgefüllten, dunkelrosaroten Blüten von 'Hagenbecks Tierpark' werden von der weißen Spiraee und den weißen Blütenpyramiden von 'Waterloo' eingerahmt und leuchten dadurch noch stärker. Die üppige Blüte hält 6-8 Wochen an je nach Witterung. Einzelne Blüten zeigen sich bis in den Herbst immer wieder.
Pflege braucht 'Hagenbecks Tierpark' kaum. Wie alle unsere Rosen wird sie einmal im Frühjahr mäßig gedüngt. Sie steht jetzt seit fünf Jahren ungeschnitten in unserem Garten und ist 2 m hoch und breit. Sollte ihre Blühwilligkeit nachlassen, werden wir ihr einen Verjüngungsschnitt geben. Blühen Forsythien oder andere Ziersträucher solange?
Alle fünf Rosen kann man bei Rosarot-Pflanzenversand bekommen.
'Nadia' (Meilland) Das Jahr 2009 ist ein Pilzjahr: Rost, Sternrußtau, echter und falscher Mehltau – lauter ungebetene Gäste im Garten! Wir spritzen in unserem Garten überhaupt nicht, auch keine Wundermittel wie Backpulver, Milch, nicht einmal Pflanzenstärkungsmittel. So fallen gesunde Rosen uns immer wieder besonders auf, es gibt eine ganze Menge Rosen, die sich auch im Herbst noch von ihrer besten Seite zeigen und den Pilzkrankheiten trotzen.
Seit dem Herbst 2006 steht vor meinem Fenster 'Nadia', eine Meilland-Züchtung. Von Jahr zu Jahr wird sie schöner. In diesem Pilzjahr ist sie auch im September noch voll belaubt und erfreut mich mit ihren duftenden, gefüllten, hellgelben Blüten.
Die Knospe ist eher von moderner Form in einem hellen Gelb. Voll geöffnet ist die im Durchmesser etwa 6-8 cm große Blüte reich gefüllt in einer ausgesprochen nostalgischen Rosette, die Mitte dunkler reingoldgelb, nach außen sich drehend und heller werdend. In der Vase hält sie sich sehr gut einige Tage. Hitze oder Dauerregen machen ihr keine Schwierigkeiten, trotz der Fülle bildet sie keine braunen Mumien sondern blüht unermüdlich auch bei starkem Regen. Das dunkelgrüne Laub paßt zu der schönen Blütenfarbe. Als Hochstämmchen ist 'Nadia' sicher besonders geeignet.
An einem schönen Morgen um sie herum sauber zu machen, dabei ihren lieblichen Duft in der Nase zu haben, ist ein Genuß, auch wenn 'Nadia' etwas kratzig sein kann und man mit einer Nadel hinterher die Stacheln aus den Fingern puhlt. Aber welche Liebe ist ohne Schmerz?
'Nadia' (Meilland) steht nicht im BKN-Strobel-Katalog, ist aber bei Rosarot-Pflanzenversand zu bekommen.
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 ´Hedi Grimm´
 ´Hedi Grimm´
 ´Pink Swany´
 ´Heavenly Pink´
 ´Jean Stephenne´
 'Hagenbecks Tierpark'
 'Nadia' (Meiland)
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Lieblingsrose von Jürgen Weiß
'Nevada'
„Es haben meine wilden Rosen –
Erschauernd vor dem Hauch der Nacht –
Die windeleichten, lichten, losen
Blüten behutsam zugemacht.“
Hermann Claudius
Soweit wir uns erinnern, war das eines der Lieblingsgedichte von Hedi Grimm. Als ´Nevada´ in unserem Garten zum ersten Mal ihre Blüten öffnete und diese sich abends leicht schlossen, fiel uns ein Gespräch mit Frau Grimm ein, in dem sie uns, die wir noch unwissend über Rosen waren, erklärte, dass es d o c h Rosenblüten gibt, die sich abends schließen.
´Nevada´ wurde vom spanischen Rosenzüchter Pedro Dot um 1927 verbreitet. Sie ist eine wundervolle Rose, die uns auf unserer kleinen Terrasse beim Frühstück zarte Rosendüfte beschert. Bereits Mitte Mai eröffnet sie als erste den Rosenblütenreigen. Aus kleinen weißlichgelben Knospen entwickeln sich die schönsten weißen, halbgefüllten, großen Blüten mit gelben Staubgefäßen, in denen sich in kürzester Zeit die ersten Bienen, Hummeln und Insekten voll Lust tummeln.
Die strahlend cremeweißen, locker gefüllten Rosenblüten, die manchmal winzige dunkelrosa Flecken zeigen, überdecken innerhalb von ein paar Tagen den ganzen Strauch, sodass er „wie eine Braut“ aussieht.
Die Triebe sind nach dem Austrieb grün, werden dann braun, haben fast keine Stacheln und biegen sich elegant nach außen. Unser Rosenstrauch ist nach sieben Jahren über 2,50 m hoch geworden. Die zart gefiederten Blätter sind klein, von mittlerer grüner Farbe und können im Laufe des Sommers unter leichtem Sternrußtau leiden, was aber überhaupt nicht stört. ´Nevada´ treibt nach ihrem ersten überreichen Flor immer wieder neue Knospen nach. Bei uns wird Abgeblühtes im „Vorübergehen“ immer heraus gebrochen, was der Nachblüte sehr gut tut.
´Nevada´ ist eine große empfehlenswerte Strauchrose, die im Frühjahr und im Laufe des Sommers bis zum Herbst ein herrlicher Blickfang sogar in unserem Reihenhausgarten ist. Sie ist frosthart; man kann ohne Probleme altes Holz im zeitigen Frühjahr entfernen; denn das bringt sie dazu, kräftig wieder auszutreiben.
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 'Nevada'
 'Nevada'
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Lieblingsrose von Ruth Weiß
'Jacques Cartier' (syn. 'Marchesa Boccella', 'Marquise Boccella' )
Herkunft Moreau et Robert 1868 Frankreich
'Jacques Cartier' gehört zur Gruppe der Portlandrosen; diese Rosen sind ideal für kleinere Gärten. Ich mag 'Jacques Cartier' nicht nur, weil sie sich durch ihre außergewöhnlich gute Gesundheit auszeichnet. Sie hat einen aufrechten Wuchs von gut 1 m Höhe, im Sommer 2007 hat sie eine Höhe von über 1,80 m im Rosen-Staudenbeet erreicht.
Nach Auslichten der überalterten Triebe im Frühjahr treibt der Strauch sehr gut nach, um sich danach bis in die Spitzen der fein bestachelten Triebe mit reichlich sattgrünem Laub zu präsentieren. Im Frühsommer erscheinen bis zu fünf oder mehr Knospen dicht nebeneinander. Die kleinsten Knospen entferne ich, damit die wundervoll duftenden, dicht gefüllten Blüten durch feuchte Witterung nicht leiden. Außerdem verkürzt das Ausbrechen einiger Knospen die Pause der Nachblüte.
Aufgeblüht sind die bis 9 cm großen Blüten von zarten bis kräftigem Rosa, die Blütenblätter stehen sehr dicht in geviertelter Anordnung beisammen. In der Mitte sind sie zu einem Kranz angeordnet. Der zweite Blütenflor ist nicht so üppig wie der erste, die Blüten sind etwas kleiner, aber immer noch wunderschön – so geht das bis zum Spätherbst, immer wieder erscheinen jetzt neue Blüten in dunklerem Rosa als im Hochsommer. Die Blütenblätterfülle eignet sich ausgezeichnet, um Rosengelee zuzubereiten.
'Jacques Cartier' oder auch 'Marquise Boccella' oder 'Marchesa Boccella’, egal wie sie in verschiedenen Rosenfachbüchern genannt wird -: Ich liebe diese Rose, die so unkompliziert im Boden oder auch im Kübel wächst, sehr frosthart und gesund ist und auch in der Vase mit der wunderschönen Blüte eine gute Figur abgibt. Als besondere Überraschung konnte ich mir im vergangenem Jahr einen Sport von 'Jacques Cartier', eine weiße 'Jacques Cartier' als Stammrose zulegen, die eine etwas kleinere Blüte hervorbringt von einem wunderschönen zarten Weiß, die dann im Herbst leicht rosa überhauchte Blüten zeigt – also eine ganz entzückende Besonderheit.
Zur Namensgebung noch eine Erklärung: Jacques Cartier war ein französischer Seefahrer, der von 1491 bis 1557 lebte. Nach Hedi Grimm könnte der Züchter Moreau-Robert auch die Rose zu Ehren des französischen Rosen-Hobbyzüchters Dr. Jacques Cartier benannt haben.
´Plaisanterie’
Ein Rosenstrauch voller kleiner Schmetterlinge ?
Nein, ein Rosenstrauch über und über voller kleiner lustiger Blüten in dem Farbwechsel weißlichgelb, orange pink und zuletzt in hellpurpur ineinander übergehend, das ist ’Plaisanterie’.
Sie steht auf der Roseninsel in einem Beet mit anderen Lens-Rosen und ist ein sehr hübscher Blickfang, der den meisten Besuchern der Roseninsel auffällt.
’Plaisanterie’ von Lens, Belgien, gezüchtet aus ‚Trier’ x R. mutabilis,
wurde 1996 zuerst als Nummernrose von den Kasseler Rosenfreunden unter der Nummer 938a gepflanzt. Der Name ‚Plaisanterie’ bedeutet im französischen „Spaß oder Scherz“ , da die 4 cm großen ungefüllten Blüten wirklich lustig an den langen Trieben aussehen. Die Blüten erscheinen einzeln oder zu mehreren, haben kleine Knospen, die sich orangefarben öffnen, bevor die 4 cm großen Blüten mit gelben Staubgefäßen voll aufgehen.
Danach wandeln sich die Farben der unterschiedlichen Blüten bis ins hell purpur, die Staubgefäße werden dunkler und gleichen sich der Blütenfarbe an. Es gibt auch Blüten, an denen mehrere Farben zu sehen sind. Sie erscheinen von Ende Mai bis in den Herbst hinein, danach wechseln sie sich mit hunderten von kleinen orangefarbenen Hagebutten ab, was nicht nur von weitem sehr schön aussieht. Die länglichen Fiederblätter sind nach dem Austrieb von gesund glänzendem rötlichem Grün, das sich in helles Grün wandelt. Die kräftigen, frischen Triebe haben eine rötlich-dunkelbraune Farbe. Sie treiben im Frühjahr nach dem Auslichten des alten Holzes in Fülle aus, die Stacheln am frischen Holz sind rötlich und leicht abwärts gerichtet.
’Plaisanterie’ ist eine empfehlenswerte, gesunde buschig wachsende Strauchrose, die bis zu 1,80 m hoch werden kann mit ausladenden Trieben. Im Europarosarium Sangerhausen kann man sie aufgebunden als Kletterrose (aus Platzgründen) bewundern – dort ist sie ca. 4 m hoch geworden.
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 'Jacques Cartier'
 'Blüte Plaisanterie'
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Lieblingsrose von Marlis Zimmermann
´Mozart´, Züchter : Lambert 1937
Nicht immer passen Rosennamen so recht zum Erscheinungsbild ihrer Namensträger, man denke nur an die ganz unkomplizierte ´Complicata´ mit ihren einfachen Blüten, aber selten harmoniert ein Rosenwesen mit seinem Namensgeber so perfekt wie in diesem Fall:
´Mozart´ blüht geradezu leidenschaftlich und mit Überschwang, über jede Maßvorgabe in den Katalogen setzt er sich hinweg, statt der dort angegebenen 80 cm (Kordes) bis 1m (Schultheiß) Höhe schwingt er sich in Höhe und Breite mit Bravour auf über 2m; dazu braucht er nur guten Boden, Platz genug und täglich einige Stunden Sonne. Dann umarmt er als geselliger Typ auch mit Temperament seine Nachbarinnen, bei uns sind das ´Gela Tepelmann´ , die ´Königin von Dänemark´ und ´Moonlight´(Pemberton).Auf Disziplinierungsversuche durch strengen Rückschnitt reagiert er sehr gutwillig, das heißt, er nimmt sie nicht übel, sondern entfaltet anschließend seine ganze heitere Vitalität umso üppiger:
Die Winter übersteht ´Mozart´ unbeschadet, Krankheiten hat er in unserem (ungespritzten!) Garten noch nie gezeigt, und den ganzen Sommer erfreut er uns seit nun 12 Jahren mit seiner Blütenpracht. "Die kleinen wildrosenähnlichen Blüten besitzen eine leuchtend rosarote Farbe mit auffallendem weißen Auge in ihrer Mitte. Sie erscheinen ununterbrochen in großen Büscheln bis in den Herbst. Wuchs dicht und breitbuschig".(Zit. Schultheiß) ‚Strauchrose mit liebreizendem Charme, bewährter, reichblühender Evergreen’(Zit.Kordes)
Zwei oder drei Blütenbüschel reichen für ein Bouquet, das manchen Gartenbesucher beglückt und das auch in der Vase eine ganze Weile hält.
Bei so vielen Qualitäten können wir (ausnahmsweise!) auch verschmerzen, dass ´Mozart´ leider so gut wie gar nicht duftet , obwohl Duft – neben der Gesundheit - sonst für uns immer mehr zum wichtigsten Kriterium bei der Rosenauswahl wird.
Aber "´Mozart´ muss man einfach haben und lieben!"
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 ´Mozart´
 ´Mozart´
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Rosenfavoriten unserer Mitglieder
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Eine spannende Umfrage unter den Mitgliedern des Rosenfreundeskreises Hannover hat interessante Ergebnisse gebracht. Zum Jahresbeginn haben sie ihre Lieblingsrosen aufgeschrieben – hier veröffentlichen wir die Zuschriften von 64 Rosenfreunden. Dies war unser Aufruf: |
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Der Vater der englischen Rosengesellschaft Dean Reynolds Hole schrieb um 1870/80, wenn er auf eine einsame Insel nur eine Rose mitnehmen dürfte, wäre es 'Gloire de Dijon'.
Stellen Sie sich vor, Sie dürfen drei Rosen mitnehmen! Welche wären es?
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Unter allen Einsendern haben wir drei Rosen verlost als Dank für das Mitmachen. Frau Ruth Windolf aus Bückeburg, Frau Christina Namyslo aus Hemmingen und Frau Beate Heyn-Ruszkowski aus Rinteln erhalten je eine Rose nach eigener Auswahl – herzlichen Glückwunsch!
Hier veröffentlichen wir die Liste der Rosenfavoriten. Vielleicht sind Anregungen für Ihren Garten dabei.
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| Platz 1 |
Graham Thomas |
Strauchrose |
Austin 1983 |
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| Platz 2 |
Ghislaine de Féligonde |
Strauch- Kletterrose |
Turbat 1916 |
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| Platz 3 |
Guirlande d´Amour |
Strauch- Kletterrose |
Lens 1993 |
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Jacques Cartier |
Strauchrose |
Moreau-Robert 1868 |
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Leonardo da Vinci |
Strauchrose |
Meilland 1983 |
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Louise Odier |
Strauchrose |
Margottin 1851 |
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Rosarium Uetersen |
Strauch- Kletterrose |
Kordes 1977 |
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| Platz 4 |
Heritage |
Strauchrose |
Austin 1984 |
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New Dawn |
Kletterrose |
Summerset-Nursery 1930 |
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| Platz 5 |
Gertrude Jekyll |
Strauchrose |
Austin 1986 |
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Heidetraum |
Kleinstrauch- Bodendeckerrose |
Noack 1988 |
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Lykkefund |
Rambler |
Olsen 1930 |
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Maria Liesa |
Strauchrose |
Brümmer 1925 |
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Raubritter |
Strauchrose |
Kordes 1936 |
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Rose de Resht |
Strauchrose |
Persien |
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| Platz 6 |
Aicha |
Strauchrose |
Petersen 1966 |
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Alba Meidiland |
Kleinstrauchrose |
Meilland 1987 |
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Albertine |
Rambler |
Barbier 1921 |
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Ayrshire Queen |
Rambler |
Rivers 1835 |
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Bonica 82 |
Strauchrose |
Meilland 1981 |
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Compassion |
Kletterrose |
Harkness 1974 |
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Eden-Rose 85 |
Strauchrose |
Meilland 1985 |
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Fritz Nobis |
Strauchrose |
Kordes 1940 |
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Lichtkönigin Lucia |
Strauchrose |
Kordes 1966 |
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Mme. Boll |
Strauchrose |
Boll 1859 |
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R. glauca |
Wildrose |
Wildrose |
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Sommerabend |
Kleinstrauch- Bodendeckerrose |
Kordes 1995 |
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Stanwell Perpetual |
Strauchrose |
Lee 1838 |
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Westerland |
Strauchrose |
Kordes 1969 |
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Jeweils einmal genannt wurden die folgenden Lieblingsrosen:
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